TÜV Rheinland: Mit Sicherheit Spaß beim Champions-League-Finale

Prüfung von Bühnen, Zelten und Zusatztribünen / Mobile Studios übertragen Bilder in die ganze Welt / Statik und Aufbau werden kontrolliert / Landesbauordnung regelt Prüfpflicht
(PresseBox) (Berlin/Köln, ) Es ist das Spiel des Jahres. Über 70.000 Fans werden am 6. Juni im Berliner Olympiastadion live dabei sein, geschätzte vierhundert Millionen weltweit das Endspiel im Fernsehen verfolgen. Das große Finale der UEFA Champions League zwischen Juventus Turin und dem FC Barcelona elektrisiert vor dem Bildschirm, vor Ort natürlich umso mehr. Sämtliche Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, die letzten Aufbauten werden gerade noch vorgenommen. Über dem Marathon-Tor des Olympiastadions stehen bereits die Container der provisorischen Fernsehstudios, aus denen am Endspieltag weltweit übertragen wird. Hier werden die Live-Sendungen moderiert und all die Experteninterviews vor, während und nach dem Spiel geführt.

Bevor im Stadion der Ball rollt und die Fangesänge durch das Oval im Olympiastadion donnern, soll schon ab 4. Juni das Champions Festival am Brandenburger Tor die Fans in Stimmung bringen und für eine fröhliche Fußballparty sorgen. Berlin ist im wahrsten Sinne des Wortes für die kommenden Tage bestens gerüstet. Überall werden oder sind bereits die Stahlgerüste für zusätzliche Tribünen und andere Aufbauten montiert. Genauso die Zelte für die Empfänge der Sponsoren und der UEFA auf dem Maifeld neben dem Olympiastadion. Fast so groß wie drei Fußballfelder ist dieses sogenannte „Football Village“ für die VIPs und geladenen Gäste.

Sicheres Partyvergnügen
TÜV Rheinland ist maßgeblich daran beteiligt, dass die Party vor und nach dem Spiel auch ein sicheres Vergnügen ist und in all den Fernsehstudios vor Ort zumindest statisch nichts schief geht. „Wir überprüfen die Aufstellung dieser sogenannten Fliegenden Bauten im Auftrag des Landes Berlin“, sagt Torsten Hessel, Prüfsachverständiger bei TÜV Rheinland. „Dabei schauen wir uns Konstruktion und Aufbau von Stahlgerüsten, Zelten und anderer provisorischer Bauten an.“ Alle Details, die von den TÜV-Prüfern abgenommen werden, regelt die Richtlinie für Fliegende Bauten des Landes Berlin.

Tribünen, Festzelte, Fahrgeschäfte und Konzertbühnen gehören zu den Fliegenden Bauten für die eine Gebrauchsabnahme notwendig ist. Die korrekte bauliche Ausführung, der sichere Stand, richtige Stufenhöhen und weitere Auflagen, die in den geprüften Unterlagen stehen, werden in Augenschein genommen und überprüft. Damit werden zumindest baulich und sicherheitstechnisch Voraussetzungen geschaffen, die den allerhöchsten Ansprüchen und Anforderungen entsprechen. Während in anderen Bundesländern häufig die örtlichen Bauämter für die Abnahme der Fliegenden Bauten zuständig sind, hat in Berlin die Senatsverwaltung die Aufsicht und Kontrolle an TÜV Rheinland übertragen. “Durch die Ausübung unseres Prüfauftrags helfen wir mit, dass Berlin und alle Gäste ein schönes und auch sicheres Fußballfest erleben können. Schließlich sollen das Champions-League-Finale, das Fanfest am Brandenburger Tor und die Party drum herum für bleibende, aber vor allem unvergesslich schöne Momente sorgen“ erklärt TÜV Rheinland-Prüfer Torsten Hessel.

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TÜV Rheinland
Am Grauen Stein
D-51105 Köln
Frank Ehlert
Pressesprecher Industrie Service
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