Greenpeace-Chef Naidoo vergleicht Klimapolitik der G7-Chefs mit dem Untergang der Titanic

(PresseBox) (München, ) Zwei Tage vor Beginn des G7-Gipfels am 7. und 8. Juni 2015 auf Schloss Elmau vergleicht Greenpeace-Chef Kumi Naidoo im Interview mit Yahoo Nachrichten den Umgang der G7-Chefs mit dem Klimawandel mit der Besatzung der Titanic: "Sie ordnen die Liegestühle, während unser Erdenschiff sinkt." Die globale Umwelt- und Klimapolitik wird bei dem Treffen der sieben Nationen weit oben auf der Agenda stehen.

Naidoo fordert die Staats- und Regierungschefs dazu auf, bei den Gesprächen definitive Entscheidungen zu treffen. Die G7-Staaten müssten sich zu ehrgeizigen Emissionssenkungen bekennen, den Wechsel hin zu sauberen und erneuerbaren Energien beschleunigen und somit zeigen, dass sie es mit dem Klimaschutz ernst meinen.

Naidoo richtet seine Kritik auch an Bundeskanzlerin Angela Merkel: "Sie ist gerade nicht in einer starken Position. Sie hat sich selbst moralisch geschwächt. Um vor ihren Amtskollegen in Elmau mit echter Autorität auftreten zu können, müsste sie vorher einiges klar machen: Sie muss sich zur Einführung einer Kohlenstoffsteuer bekennen, wie es ihr Koalitionspartner SPD fordert. Die Energiewende in Deutschland ist zwar eine gute Sache, sie bewegt sich in die richtige Richtung. Was wir nun brauchen, ist eine globale Energiewende."

Das vollständige Interview finden Sie hier.

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