Dank Charlene schlafen die Kleinen "sehr gut"

Charlene heißt die 92 cm große und 14 kg schwere thermische Gliederpuppe, die in etwa einem 2- 3 -jährigen Kind entspricht. Entwickelt wurde sie an den Hohenstein Instituten © Hohenstein Institute (PresseBox) (Bönnigheim, ) Wie wichtig Schlaf für die geistige Entwicklung von Kindern ist, belegen zahlreiche Studien. So schnitten zum Beispiel Kinder, die im Alter von 2,5 Jahren ein Schlafdefizit hatten, im Alter von sechs Jahren bei Tests zu ihrer geistigen Entwicklung schlechter ab als solche ohne Schlafdefizit.* Ein hoher Schlafkomfort von Bettdecken ist eine wichtige Voraussetzung für einen langen und erholsamen Schlaf.

Schlafkomfort von Bettdecken bedeutet, dass diese eine angenehme Temperatur am Körper des Kindes gewährleisten und den beim Schlaf abgegebenen Schweiß schnell und effektiv vom Körper ableiten. Kinder schlafen nicht nur nachts länger, sondern machen vor allem auch in den ersten Jahren einen "Mittagsschlaf". Durch die längere Nutzungsdauer der Bettwaren spielt der Schlafkomfort eine entscheidende Rolle beim Kauf. Da sich Kinder und Erwachsene bei der Wärmebildung und in den Körperproportionen unterscheiden, lässt sich das Mess- und Beurteilungssystem für Erwachsene nicht auf Kinderbettwaren übertragen. Aus diesem Grund haben die Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Bönnigheim die thermische Kindergliederpuppe Charlene entwickelt, die es ermöglicht, eine auf den Schlafkomfort bezogene Empfehlung beim Kauf abzugeben.

Charlene ist 92 cm groß und 14 kg schwer und entspricht somit in etwa einem 2 - 3- jährigen Kind. Da die Puppe nicht "schwitzen kann", wird die Messung mit dem Hohensteiner Hautmodell ergänzt, welche die Wärme- und Schweißabgabe der menschlichen Haut simuliert. Im Gegensatz zu Charlene haben Kinder Haare, die Wärme speichern und so den Körper vor Wärmeverlust schützen. Um bei Charlene die Wärmeabgabe über den Kopf zu verhindern, trägt die thermische Kindergliederpuppe eine Mütze. Bevor Charlene mit der zu testenden Bettdecke zugedeckt wird und die Prüfung beginnt, werden wesentliche Faktoren standardisiert, zum Beispiel der Schlafanzug, den Charlene trägt, sowie das Bett und die Matratze. Folglich ist die Bettdecke die einzige Variable bei der Prüfung.

Das Bewertungssystem der Hohenstein Institute basiert auf objektiven Messergebnissen, die mit subjektiven Bewertungen korreliert wurden. Damit ist es möglich, den Schlafkomfort von Kinderbettdecken, wie er im praktischen Gebrauch empfunden wird, anhand von Laboruntersuchungen vorherzusagen.

Die im Labor mit Charlene ermittelten Werte des thermophysiologischen Komforts von Kinderbettdecken werden in Form der sogenannten Schlafkomfortnote dargestellt. Diese reicht von 1 "sehr gut" bis 4 für "mangelhaft". Das Beurteilungssystem weist sowohl eine Schlafkomfortnote für kaltes als auch eines für warme Umgebungstemperaturen aus. Welche Schlafkomfortnote beim Kauf entscheidend ist, hängt von der Raumtemperatur sowie den individuellen Bedürfnissen des Kindes ab. Um das Hohenstein Qualitätslabel führen zu dürfen, müssen die Noten allerdings besser als 2,5 ("gut") sein. Durch die Auslobung mit dem Qualitätslabel "Schlafkomfortnote" der Hohenstein Institute, können Eltern hochwertige Bettdecken, die Kindern einen guten Schlafkomfort bieten, direkt am Produkt erkennen. Durch das objektive Bewertungssystem ist es auch für Verkaufsberater möglich, den Kunden eine qualifizierte und bedarfsbezogene Empfehlung zu geben. Komplettiert werden die Prüfleistungen der Hohenstein Institute zum Schlafkomfort von Bettwaren für Kinder mit dem Qualitätslabel "Schlafkomfortnote Kindermatratzen".

Eines der aktuellsten Forschungsprojekte im Bereich Schlafkomfort von Kindern beschäftigt sich mit Kinderschlafsäcken. Die Herausforderung bei dieser Forschungsarbeit besteht vor allem in der Ermittlung von thermischen Verwendungsbereichen. Mit Forschungsergebnissen rechnen die Forscher in den nächsten Monaten.

*Associations Between Sleep Duration Patterns and Behavioral/Cognitive Functioning at School Entry (Touchette, Petit, Séguin, Boivin, Tremblay, Montplaisir) (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/...)

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