Augmented Reality am Arbeitsplatz: Ceyoniq und Universität Bielefeld forschen

Augmented Reality am Arbeitsplatz: Ceyoniq und Universität Bielefeld forschen (PresseBox) (Bielefeld, ) .
- Integration von Augmented Reality in DMS-Prozesse
- Ceyoniq simuliert erste Business Cases mit Universität Bielefeld
- Konkrete Anwendungsszenarien in greifbarer Nähe

Technische Spielerei, temporärer Hype oder doch die nächste IT-Revolution? Die Augmented Reality und ihr tatsächlicher Nutzwert im privaten wie geschäftlichen Umfeld werden kontrovers diskutiert. Die Ceyoniq Technology GmbH ist indes von einer erfolgreichen Zukunft der "erweiterten Realität" insbesondere in Business-Anwendungen überzeugt: Gemeinsam mit einer Forschungsgruppe um Dr. Thies Pfeiffer am Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld hat der Spezialist für Enterprise Content Management und Anbieter des Informationsmanagementsystems nscale jetzt erste Anwendungsszenarien für AR-Technologie in DMS-Prozessen entwickelt.

"Die Forschungsarbeit rund um Datenbrillen und AR-Software macht immer größere Fortschritte. Das gilt auch für die Praxistauglichkeit der daraus resultierenden Anwendungsszenarien", sagt Andreas Ahmann, Leiter Forschung und Entwicklung bei der Ceyoniq Technology GmbH. Die aktuelle Präsentation neuer Hardware in Gestalt der Datenbrille Hololens von Microsoft habe abermals gezeigt, dass die Marktreife konkreter Anwendungsszenarien in greifbare Nähe gerückt ist.

Nicht nur Ahmann ist vom bevorstehenden Durchbruch der Technologie im privaten wie im geschäftlichen Umfeld überzeugt: Im Rahmen einer Kooperation mit einer Forschungsgruppe um Dr. Thies Pfeiffer vom Exzellenzcluster für Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld erarbeitet Ceyoniq mit wissenschaftlicher Unterstützung Wege des Technologietransfers für AR-Anwendungen, insbesondere im Kontext des Enterprise Content Managements. Das übergeordnete Ziel der Zusammenarbeit: Die Optimierung des Informationsmanagements im Unternehmen durch die Verknüpfung physischer und virtueller Elemente. In den Simulationen des CITEC können Nutzer bereits heute mithilfe einer Virtual-Reality-Brille an einem physischen Arbeitsplatz Dokumente virtuell verwalten.

Ceyoniq unterstützt die Forschungsarbeit des Exzellenzclusters durch die Bereitstellung von Hardware und die Förderung studentischer Abschlussarbeiten. Ein weiterer Mehrwert der Kooperation liegt laut Dr. Thies Pfeiffer jedoch auf einer anderen Ebene: "Der Technologietransfer aus der Theorie in die unternehmerische Praxis kann nur anhand realistischer Problemstellungen gelingen. So erhalten wir durch die Zusammenarbeit mit Ceyoniq wertvolle Hilfestellungen und fachlichen Input im Hinblick auf konkrete Anwendungsszenarien in der Business-IT."

"AR bald so selbstverständlich wie Smartphone und Tablet"

Ob es um die Einblendung von Zusatzinformationen zu physischen Elementen mithilfe virtueller Datensheets geht oder um standortübergreifende Meetings, die auf die gemeinsame Arbeit an virtuellen Projekten zugeschnitten sind - viele Einsatzszenarien im Geschäftsumfeld sind nicht nur denkbar, auch die Umsetzung in die Praxis wird laut Ahmann nicht mehr lange auf sich warten lassen. Der rasante Entwicklungsfortschritt auf der Hardware-Seite werde bald dazu führen, dass der Technologietransfer ins Unternehmen auch unter Kostengesichtspunkten lohnt. Die Folgen: "In absehbarer Zeit werden AR-Technologien in der Arbeitswelt so selbstverständlich sein wie heute Smartphone und Tablet."

Die wissenschaftliche Arbeit des Exzellenzclusters CITEC wird durch die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern unterstützt. Wesentlicher Forschungsgegenstand der Einrichtung sind interaktive Werkzeuge, die für den Menschen intuitiv und leicht bedienbar sind. Für virtuelle Anwendungsfälle steht im CITEC-Forschungsgebäude eine sogenannte Cave (Cave Automatic Virtual Environment) zur Verfügung.

Weitere Informationen: www.ceyoniq.com | www.cit-ec.de

Über CITEC:

Technische Systeme intuitiv bedienbar machen: Das ist die Aufgabe des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) der Universität Bielefeld. Die fächerübergreifende Forschung am CITEC wird in vier Bereiche gebündelt: Bewegungsintelligenz, Systeme mit Aufmerksamkeit, Situierte Kommunikation sowie Gedächtnis und Lernen. Die rund 250 Mitglieder kommen aus 31 Forschungsgruppen und fünf Fakultäten der Universität Bielefeld: Biologie, Linguistik und Literaturwissenschaft, Mathematik, Psychologie und Sportwissenschaft sowie aus der Technischen Fakultät. CITEC ist Teil der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder.

Kontakt

Ceyoniq Technology GmbH
Boulevard 9
D-33613 Bielefeld
Malte Limbrock
Sputnik GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Nils Dietrich
Sputnik GmbH
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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