Kommunikationstechnik für den Regelenergiemarkt - GÖRLITZ und LichtBlick bauen die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus

GÖRLITZ und LichtBlick erreichen in ihrer Kooperation einen neuen Meilenstein. Die Unternehmen optimieren die Kommunikationskomponente SchwarmKommunikation 2.0 sowie IDSpecto als Middleware Server weiter für den Regelenergiemarkt
GÖRLITZ Logo-Fensterfront (PresseBox) (Koblenz, ) nchon in der Vergangenheit hatten die Partner die Kommunikationsprozesse zwischen Blockheizkraftwerken und der IT-Plattform SchwarmDirigent von LichtBlick erfolgreich weiterentwickelt und so für eine schnellere, flexiblere und sicherere Kommunikation gesorgt. LichtBlick bietet als erster Anbieter im deutschen Markt Sekundärreserve über einen Pool von Mini-BHKWs an. Das Unternehmen will künftig auch Solarbatterien, E-Mobile und Wärmepumpen in die Regelenergiemärkte integrieren.

Denn der Energiemarkt befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Dezentrale, umweltfreundliche Technologien wie Photovoltaik, Windräder oder Blockheizkraftwerke lösen in rasantem Tempo zentrale Großkraftwerke ab. Schon heute gibt es in Deutschland mehr als 1,4 Millionen dezentrale Kraftwerke. Eine große Herausforderung ist deren intelligente Vernetzung. Nur so können die Stromnetze stabilisiert und die Versorgungssicherheit garantiert werden. Die optimierte Steuerung jeder einzelnen Einheit ist zudem bares Geld wert und erhöht die Wirtschaftlichkeit.

Um diesen Anforderungen umfassend gerecht werden zu können und die Entwicklungen auf dem Energiemarkt weiter voranzutreiben, haben der Energiedaten-Spezialist GÖRLITZ und das Energie- und IT-Unternehmen LichtBlick 2013 eine Kooperation geschlossen. LichtBlick hat mit der IT-Plattform SchwarmDirigent das Betriebssystem für eine dezentrale Energiewelt entwickelt. Das bei LichtBlick eingesetzte Kommunikations- und Datenerfassungsgerät SchwarmKommunikation 2.0 sowie IDSpecto als Middleware werden nun von GÖRLITZ weiter für den Sekundärregelenergiemarkt optimiert. Entsprechende Treiber erlauben es, künftig unterschiedliche Anlagentypen über den SchwarmDirigenten zu steuern.

Dass dabei in den Kommunikationsprozessen auf höchste Sicherheit geachtet wird, ist für GÖRLITZ und LichtBlick ein Projektschwerpunkt. Alle einschlägigen Standards und Empfehlungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) wurden bei der Auswahl und dem Einsatz von Übertragungstechniken und Kryptosystemen berücksichtigt. So verwendet beispielsweise die SchwarmKommunikation 2.0 zur Ausführung kryptografischer Funktionen ein Hardware Security Modul, das dem aktuellen technischen Stand für asymmetrische Kryptosysteme nach RSA oder ECC entspricht. Die beidseitig zertifikatsbasierte Kommunikation über VPN-Verbindungen erfüllt damit die Anforderungen und Empfehlungen der technischen Richtlinie BSI TR-02102. Um auch für den zukünftigen Anschluss an ein intelligentes Messsystem nach BSI TR-03109 gerüstet zu sein, ist eine separate Ethernet-Schnittstelle vorgesehen, über die eine Verbindung mit der CLS-Schnittstelle eines Smart Meter Gateway hergestellt werden kann.

Die GÖRLITZ AG ist ein Unternehmen der IDS-Grzuppe.

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