Virtualisierung individueller Applikationsinfrastrukturen "on-the-fly": Wunsch oder Realität?

(PresseBox) (Darmstadt, ) Die Virtualisierung von Prozessor, Speicher und Datennetzen ist im Zeitalter der Cloud aus den Rechenzentren nicht mehr wegzudenken. War es ursprünglich nur der von Kosteneinsparungen getriebene Konsolidierungsgedanke, der die zunehmende Virtualisierung in den Rechenzentren förderte, so kommen mittlerweile die Anforderungen an Dynamik, Flexibilität, Variabilität und Skalierbarkeit gleichwertig hinzu.

Ziel ist es, vollständige individuelle Applikationsinfrastrukturen bestehend aus diversen Servern, Storage-Komponenten und der entsprechenden Vernetzung per "Knopfdruck" in Betrieb zu nehmen.

Um diese Komplexität beherrschbar zu machen, ist mehr als ein Technologieschritt über die "übliche" Virtualisierung hinaus notwendig. Im Einzelnen müssen alle oben genannten Einzelkomponenten ausgewählt, virtualisiert und im Verbund korrekt instanziiert und konfiguriert werden. Dieser Vorgang - im Fachjargon "Orchestrierung" genannt - muss gemäß den individuellen Anforderungen nach definierten Bauplänen automatisiert erfolgen. Die dazu erforderlichen Funktionen werden in einer OpenStack-Umgebung realisiert und bereitgestellt.

Die Experten von Adiccon haben im Testlabor demonstriert, dass auch komplexere IT-Systeme mit der notwendigen Robustheit und Stabilität (z.B. Web-Server-Umgebung inklusive Loadbalancer) "on-the-fly" bereitgestellt werden können. Es hat sich gezeigt, dass die notwendigen Managementapplikationen zur Orchestrierung den für den praktischen Einsatz notwendigen Reifegrad erreicht haben. Diese bilden letztlich die technologische Basis für die Bereitstellung individueller und abgesicherter Cloud-Lösungen.

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Dr. Joachim Blödel
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