NST - Dichtungstechnologie der nächsten Generation

Fluorpolymerlösungen für die Chemische Industrie
3M Dyneon Compound NST 1111R wurde für die Herstellung von Radialwellen- und Kolbendichtungen entwickelt und bietet für den Einsatz im Maschinen- und Anlagenbau signifikante Vorteile (PresseBox) (Neuss, ) Ein erweitertes Produktportfolio der New Sealing Technology (NST) stellt die Dyneon GmbH auf der Achema Messe vor. Bei der Dichtungstechnologie werden sphärische Füllstoffe der 3M in PTFE eingemischt und zu innovativen Hochleistungs-Compounds verarbeitet. Die neue Technologie hilft dabei die anstehenden Herausforderungen für eine Reihe anspruchsvoller Dichtungsanwendungen, wie zum Beispiel Wellen- und Kolbendichtungen, zu meistern. Sie punktet sowohl mit einem erweiterten Leistungsspektrum als auch bei Umweltaspekten.

Ein neues Portfolio an hochleistungsfähigen 3M Dyneon NST Compounds bietet Prozessingenieuren eine Reihe von Vorteilen. 3M Dyneon Compound NST 1111R, bestehend aus leistungsstarkem PTFE von Dyneon und neuen, keramischen Füllstoffen von 3M, wurde für die Herstellung von Radialwellen- und Kolbendichtungen entwickelt und bietet für viele Maschinen- und Anlagenbauanwendungen signifikante Vorteile. Der Hochleistungs-Compound für eine außerordentlich niedrige Leckagerate, ermöglicht die Erhöhung von Produktionsausbeute sowie die Optimierung der Dichtlippendicke und verbessert die Abriebfestigkeit signifikant.

Der neue Werkstoff 3M Dyneon Compound NST-R 1111R bietet in vielerlei Hinsicht betriebliche Effizienz. Er kann für Ramextrusion, Press- und automatische Verarbeitung verwendet werden und zeichnet sich zusätzlich durch eine erhöhte thermische Dimensionsstabilität aus.

Darüber hinaus wurde 3M Dyneon Compound NST 2111R für Anwendungen mit verringerter Wanddicke und dünnen Konturen entwickelt. In Kombination mit isostatischem Pressen können damit unglaublich dünne Profilabmessungen erreicht werden. Dazu trägt dieses Compound zu einer verringerten Rissbildung bei.

NST Produktvariante für Ramextrusion

Steht die Wirtschaftlichkeit bei der Verarbeitung von PTFE-Compounds absolut im Vordergrund, dann gibt es meist keine Alternative zur Ramextrusion. Bei diesem kontinuierlichen Drucksinter-Verfahren erhält man 'endlos'-Halbzeuge wie Rohre, Stäbe oder andere Profile, die oft schon in Teilen auf Endmaß extrudiert werden und damit zusätzliche Einsparungen bei der Zerspanung oder dem Abfallanteil generieren. Deshalb hat Dyneon für das Verfahren Ramextrusion mit 3M Dyneon Compound NST-R 1111R eigens eine Type entwickelt. Die füllstoffbedingt geringe Wandreibung im Extrusionswerkzeug zusammen mit dem härter eingestellten Agglomeratkorn ermöglicht die Herstellung von Hohlprofilen der Wandstärke bis auf geringe zwei Millimeter. Stangen- oder Kolbendichtungen können so u.U. ohne Nacharbeitung am Innen- und Außendurchmesser gefertigt werden. Schlussendlich lässt sich dadurch die Zykluszeit des Montageprozesses wirkungsvoll verkürzen.

Über 3M

3M nutzt sein wissenschaftliches Know-how, um leistungsfähige Technologien zu entwickeln und die Lebensqualität eines jeden Einzelnen zu verbessern. Das Unternehmen setzt hierbei auf eine Unternehmenskultur, die ein kreatives Miteinander fördert. 3M erwirtschaftet mit seinen weltweit 90.000 Beschäftigten einen Umsatz von 32 Mrd. US-Dollar und hat Niederlassungen in über 70 Ländern. Um mehr zu erfahren, besuchen Sie www.3M.de oder folgen Sie uns auf Twitter@3M_Die_Erfinder oder Facebook.

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