Arbeitsschutz verbessern - Mitarbeiter einbinden

Firma Schwanner erhält das Gütesiegel „Sicher mit System“ für die Organisation eines systematischen Arbeitsschutzes
(Foto: BGHM) Armin Deuchert (links) vom BGHM-Präventionsdienst München übergibt die Gütesiegelurkunde „Sicher mit System“ an den stellvertretenden Geschäftsführer Tobias Kain und die Sicherheitsfachkraft Gerhard Klaffelsberger (2. und 3. von links) von der Schwanner GmbH. Auch Gütesiegel-Begutachter Christian Wenhart (rechts) vom BGHM-Präventionsdienst war bei der Urkundenübergabe vor Ort. (PresseBox) (Passau, ) Die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) zeichnet die Schwanner GmbH aus Burgkirchen für ihr nachhaltiges Engagement zur Organisation eines systematischen Arbeitsschutzes mit dem Gütesiegel "Sicher mit System" aus. Die Übergabe findet am 19. Juni 2015 im Rahmen der Regionaltagung in Passau statt, zu der die BGHM ihre Mitgliedsbetriebe aus dem Umland eingeladen hat, um über ihr Leistungsportfolio zu informieren und mit den Unternehmern ins Gespräch zu kommen.

Sicherheit auf allen Ebenen

"Das Unternehmen Schwanner überzeugt beim Thema Arbeitsschutz vor allem durch seine kontinuierlichen Verbesserungen unter Einbindung der Mitarbeiter", betont Armin Deuchert vom Präventionsdienst der BGHM bei der Übergabe des Gütesiegels an den stellvertretenden Geschäftsführer Tobias Kain. "Wir wollen die Arbeitssicherheit im Betrieb und auf den Baustellen optimieren", benennt Kain die Gründe, die zur Entscheidung für die Einführung des professionellen Arbeitsschutz-Management-Systems geführt haben. Das ist gelungen: "'Sicher mit System' ist eine Auszeichnung für Unternehmen, die nachweisen können, dass sie ihren Arbeitsschutz rechtssicher organisiert haben, vorbildlich leben und systematisch optimieren, um Arbeitsunfällen und berufsbedingten Erkrankungen vorzubeugen", erklärt BGHM-Fachmann Christian Wenhart. Vor neun Jahren hatte die Metallbaufirma das Gütesiegel erstmals erhalten und sich nun bewusst für die alle drei Jahre anstehenden Wiederbegutachtungen durch die BGHM entschieden.

Um Verbesserungen zu erreichen, ist nach Ansicht von Kain vor allem eines notwendig: "Wir müssen jeden einzelnen unserer 74 Mitarbeiter kontinuierlich in die Sicherheitsprozesse einbinden." Regelmäßig führt der Betrieb daher anonyme Mitarbeiterbefragungen durch, um Probleme wie beispielsweise psychische Belastungen oder Lärmquellen ausfindig zu machen und ihnen zu begegnen. Von den Maßnahmen profitieren die Beschäftigten durch ein gesundes Arbeitsumfeld und die Unternehmen durch eine höhere Motivation der Angestellten, weniger Unfälle sowie durch eine Verbesserung der Arbeitsergebnisse. Positiver Nebeneffekt: "Das Gütesiegel ist auch ein Qualitätsmerkmal bei unseren Kunden, der chemischen Industrie der Region", freut sich Kain.

Leistungen aus einer Hand

Das Gütesiegel ist nur ein Element des Leistungsportfolios der BGHM. Auf der Regionaltagung in Passau stellen Fachleute der BGHM den rund 80 Firmenvertreterinnen und -vertretern der BGHM-Mitgliedsbetriebe das breite Angebot vor: Von der Prävention über das Seminarangebot und den Beratungskonzepten speziell für kleine und mittlere Unternehmen bis hin zur Rehabilitation - die Leistungen kommen aus einer Hand und sind bereits im Mitgliedsbeitrag enthalten. "Gerade kleine Firmen haben aber nicht immer die Kapazitäten, um sich über all diese Möglichkeiten zu informieren", weiß Wenhart. Regelmäßig veranstaltet die BGHM daher Regionaltagungen, um besonders Mitgliedsbetriebe mit bis zu 100 Beschäftigten anzusprechen und in direkten Kontakt mit den Führungskräften und Sicherheitsfachkräften zu treten. Von einigen Angeboten der BGHM dürfen sich diese dann auch aktiv überzeugen: Auf der Tagung stehen Seh- und Hörtests zur Verfügung. Interessierte können eine belastungsarme Hebetechnik und das richtige Eincremen der Haut an Informationsständen ausprobieren und erhalten im Beratungsgespräch mit BGHM-Fachleuten Tipps zur Umsetzung im Alltag. Diese und weitere Angebote können die Mitgliedsfirmen bei der BGHM anfordern und bei sich vor Ort nutzen. "Bei Fragen zum Thema Arbeitsschutz sollten sich Betriebe direkt an die BG wenden und ihre Angebote wahrnehmen. Es gibt für jedes Detail einen kompetenten Ansprechpartner", resümiert Kain seine Erfahrungen mit der BGHM.

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Öffentlichkeitsarbeit
Milena Bähnisch
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