DHL Delivery GmbH: Lohnsenkung und politische Privilegierung passen nicht zusammen

(PresseBox) (Berlin, ) Der Bundesverband Paket und Expresslogistik spricht sich gegen die Mehrwertsteuerbefreiung für die „Delivery“-Subunternehmen der Deutschen Post aus. „Es kann nicht sein, dass die Deutsche Post die Vorteile des freien Marktes für ihre Niedriglohn-Gesellschaften nutzt und gleichzeitig von den Privilegien eines politisch geschützten Staatsunternehmens profitiert“, sagt Florian Gerster, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik. Spätestens die Ausgliederung der Paketzustellung bei der Deutschen Post verdeutlicht, dass das Unternehmen nicht anders als seine Wettbewerber im Paketmarkt behandelt werden darf.

Vor wenigen Wochen ermöglichte eine Änderung der Post-Entgeltregulierungsverordnung durch das Bundeswirtschaftsministerium bereits weitere ungerechtfertigte Briefportoerhöhungen zugunsten der Deutschen Post. Durch seine Aktienbeteiligung über die staatliche KfW-Bank profitiert der Bund jedoch von den Wettbewerbsverzerrungen, die dadurch entstehen. „Wir fordern seit Langem, dass der Bund seine Beteiligungen an der Deutschen Post AG aufgibt, um sich aus dem Interessenkonflikt – Aktionär einerseits, Regulator andererseits – zu befreien“, so Gerster.

Der Bundesverband Paket und Expresslogistik:
Im 1982 gegründeten Bundesverband Paket und Expresslogistik (BIEK) sind die führenden Anbieter für Kurier-, Express- und Paketdienste in Deutschland organisiert: DPD, GO!, Hermes, TNT und UPS. Die Mitgliedsunternehmen bieten ihren Kunden eine bundesweit flächendeckende Zustellung von der Hallig bis zur Alm. Die Branche realisiert einen Umsatz von 16,6 Milliarden Euro.

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Marten Bosselmann
Bundesverband Paket und Expresslogistik e. V.
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