PlayStation Portable-Schwachstelle entdeckt

Buffer Overflow lockt Schädlinge und Hacker
(PresseBox) (Duisburg, ) Die beliebte Spielkonsole PlayStation Portable (PSP) von Sony hat eine Sicherheitslücke. Das haben Analysen der PandaLabs ergeben. Der System-Defekt wird durch einen Buffer Overflow verursacht und ermöglicht das Abspielen von schädlichen Codes auf den PlayStation Geräten. Auch existiert schon ein Prototyp (Proof-of-Concept), der die prinzipielle Durchführbarkeit eines schädlichen Angriffs über diesen Sicherheitsmangel im System belegt und einen „Beweis für die Machbarkeit“ liefert. Der „Proof-of-Concept“-Schädling kann sich auf allen Versionen der PSP Firmware, die TIFF Dateien anzeigen können, installieren.

„Die entdeckte Schwachstelle ist besonders riskant, da sie sowohl von eigens dafür entwickelten Schädlingen als auch direkt von Hackern ausgenutzt werden kann. Wir empfehlen allen PlayStation Portable Besitzern keine Software auf ihren Konsolen zu installieren, die von unseriösen oder fragwürdigen Quellen stammt. Auch der externe Datenverkehr per USB, IrDa oder WiFi sollte nicht ohne vorherigen Scann durchgeführt werden, damit keine unerwünschten Eindringlinge eingeschleust werden“, empfiehlt Luis Corrons, Direktor der PandaLabs.

Schon im vergangenen Jahr meldeten die PandaLabs einen Malware-Angriff auf PlayStation-Geräte. Der Trojaner Format.A und die beiden Varianten A und B des Tahen-Trojaners löschten zu diesem Zeitpunkt wichtige Dateien auf PlayStation Konsolen und verursachten irreversible Schäden.

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