Infoseminar zum EU-Förderprogramm für Bürgerinnen und Bürger

WFG Nordschwarzwald bringt den regionalen Kommunen EU-Förderprogramme näher
Infoseminar zum EU-Förderprogramm für Bürgerinnen und Bürger / Bildquelle: WFG Nordschwarzwald (PresseBox) (Region Nordschwarzwald/Pforzheim, ) Zusammen mit dem Enzkreis, dem Landkreis Calw und der Stadt Pforzheim und in Kooperation mit der Kontaktstelle Deutschland "Europa für Bürgerinnen und Bürger" veranstaltete die Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald am 24. Juni ein ganztätiges Informationsseminar zum EU-Förderprogramm "Europa für Bürgerinnen und Bürger".

Rund 25 Teilnehmer aus Städten, Kommunen, Landkreisen und kulturellen Gesellschaften nahmen an der ganztätigen Informationsveranstaltung zum EU-Förderprogramm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" (EfBB) teil. Diese fand am 24. Juni im großen Sitzungssaal des Landratsamts Enzkreis statt und wurde von der WFG Nordschwarzwald in Zusammenarbeit mit dem Enzkreis, dem Landkreis Calw, der Stadt Pforzheim und der Kontaktstelle Deutschland Europa für Bürgerinnen und Bürger (KS EfBB) organisiert.

Das Förderprogramm "Europa für Bürgerinnen und Bürger" richtet sich an Menschen, die ehren- oder hauptamtlich in den Städten und Gemeinden der Region mit Jugendbegegnungen, Gemeindepartnerschaften oder anderen Projekten mit Europabezug engagiert sind, sowie an Mitarbeiter anderer zivilgesellschaftlicher Organisationen, die mit ihren Aktivitäten ebenfalls zur Förderung einer aktiven europäischen Bürgerschaft beitragen. Bei diesem Programm können Projekte - zum Beispiel Tagungen, Workshops, Seminare - in den Bereichen "Demokratisches Engagement und Partizipation" oder "Europäisches Geschichtsbewusstsein" gefördert werden.

Monika Lühn von der KS EfBB stellte das Programm und dessen verschiedenen Fördermaßnahmen detailliert vor. Projektbeispiele aus dem vergangenen Förderprogramm wurden dargestellt und konkrete Fragen aus dem Teilnehmerkreis individuell beantwortet. Dank des EU-Förderprogrammes können beispielweise einzelne Bürgerbegegnungen vor Ort im Rahmen von Städtepartnerschaften eine Fördersumme bis zu 25.000 EUR erhalten, wenn der Austausch zu einem gemeinsamen Thema von europäischer Relevanz stattfindet. Größere Projekte wie Vernetzungsprojekte mit mehreren Partnern aus anderen europäischen Ländern oder zivilgesellschaftliche Projekte können einen maximalen Zuschuss in Höhe von 150.000 EUR beantragen. "Es geht darum, einerseits die Kluft zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen und die Kluft zwischen der EU und der EU-Politik und den europäischen Bürgern andererseits zu überbrücken," so Lühn.

Erfahrungen und Erfolgsbeispiele aus dem Enzkreis, der sich vorbildlich in Bezug auf "EU-Förderprojekte" in der Region Nordschwarzwald präsentiert und der für seinen goldenen European Energy Award bekannt ist, wurden von Jürgen Hörstmann vorgestellt. Der Enzkreis führte bereits vier EfBB-Projekte durch. "Wir konnten dabei in Italien und in Schweden sehr gute Erfahrungen sammeln und hängen jetzt in einem großen europäischen Netzwerk, wovon wir profitieren," erklärte Hörstmann. Erster Landesbeamter Wolfgang Herz machte den Teilnehmern Mut, sich - wie der Enzkreis - selbst an Projekten zu beteiligen: "Als zusätzlichen Mehrwert haben diese Projekte unser lokales und regionales Netzwerk gestärkt. Und das internationale: Denn über die Projekte sind neue und sehr interessante Kontakte entstanden, zum Beispiel nach Schweden, nach Lettland oder nach Spanien."

Die EU-Beauftragten der Region Nordschwarzwald präsentierten auch ihre Europa-Arbeit und betonten die verschiedenen Fördermöglichkeiten der Europäischen Union. "Die EU fördert nicht nur Innovation und Wachstum, die EU fördert auch Frieden, kulturellen Austausch und demokratische Partizipation. Dies soll durch das EfBB-Programm erreicht werden und zu einem positiven Image der EU beitragen," so Claire Duval, die bei der WFG eine kostenlose EU-Fördermittelberatung für Kommunen, Unternehmen, Hochschulen und sonstige Institutionen anbietet.

Nach dem großen Erfolg des TTIP-Bürgerdialogs vom 19.02.2015 und dem gelungenen heutigen EfBB-Infoseminar will der regionale Arbeitskreis der EU-Beauftragten aus der WFG, den Land- und Stadtkreisen und der IHK Nordschwarzwald die Zusammenarbeit fortführen und intensivieren. Weitere Veranstaltungen zu Europa und EU-Förderprogrammen werden in diesem Rahmen angeboten. Weitere Zielgruppen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen, sollten auch angesprochen werden, um die EU der Wirtschaft ebenso näherzubringen.

Kontakt

Wirtschaftsförderung Zukunftsregion Nordschwarzwald GmbH
Westliche Karl-Friedrich-Straße 29-31
D-75172 Pforzheim
Nadine Kaiser
PR
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Claire Duval

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