Von Normen und Talenten

Vier Trends, die die Zukunft der Weiterbildung bestimmen
Harald Weingartner (PresseBox) (Heidelberg, ) Wenn Ende des Jahres die Qualitätsnorm „ISO 9001 Version 2015“ komme, werde sie von den Unternehmen ausdrücklich einen systematischen Umgang mit Wissen fordern. Dann werde es höchste Zeit, dass die Unternehmen sich ein eigenes Wissensmanagement aufbauten, darauf machte Harald Weingartner, Geschäftsführer der tts GmbH, Heidelberg, einem Full-Service-Anbieter für Talent Management und Corporate Learning, bei der Eröffnung des diesjährigen „tts Forum 2015“ am 11. Juni 2015 in Heidelberg aufmerksam. Namhafte Unternehmen stellten auf der Veranstaltung vor, mit welchen Best-Practice Lösungen sie auf die Herausforderungen im Performance Support, Learning und Talent Management reagieren.

Trend 1 – Wissensmanagement, das zu meinem Unternehmen passt
Wie genau allerdings das notwendige Wissen zur Durchführung von Prozessen festzuhalten und für alle Mitarbeiter verfügbar zu machen sei, dazu mache die neue ISO 9001 keine Vorschriften. „Für Berater und Personalmanager, die sich auf das Lernen in Organisationen spezialisiert haben, steckt in dieser Entwicklung viel Musik“, sagte Weingartner den über 200 Teilnehmern des Forums. „Noch nie war eine ISO Norm so spannend, denn schließlich räumt die neue Version einem Unternehmen die Möglichkeit ein, genau das Wissensmanagement zu entwickeln, das zu ihm passt.“ Die neue Version der ISO-9001-Norm verlange außerdem, dass in den Unternehmen mehr „risikobasiertes Denken“ geschult und praktiziert werde.

Trend 2 – Die Cloud wächst weiter
Als weiteres wichtiges Zukunftsthema identifizierte Weingartner die Verlagerung von IT-Investitionen in die „Cloud“. In den USA hätten bereits 70 Prozent aller Unternehmen mit über 2.000 Mitarbeitern eine ausgefeilte Cloud-Strategie. Dazu gehöre auch, dass die Schulung und Entwicklung der Mitarbeiter in die Cloud „wandere“. „Darauf werden sich die Anbieter von Lerntechnologien rasch einstellen müssen“, prognostizierte Weingartner.

Trend 3 – Performance Support/Workplace Learning
Da die Menschen an ihrem Arbeitsplatz immer schneller mit innovativen Veränderungen konfrontiert würden, käme dem Lernen „on-the-job“ eine stark wachsende Bedeutung zu. Sobald im Verlauf des Arbeitsalltags zum Beispiel Probleme bei der Bedienung eines Computers oder mit Abläufen im Produktionsprozess auftauchten, müsse ein unmittelbarer „Performance Support“ möglich sein. Oft würden Kollegen und Vorgesetzte um Rat gefragt. Um Key User und Vorgesetzte zu entlasten, hat die tts GmbH einen Performance Support entwickelt, der die Mitarbeiter im „Moment of Need“ mit zwei Klicks zur richtigen Lösung führt. Dort erhalten sie nicht nur Informationen, was zu tun ist, sondern werden im Kontext der aktuellen Aufgabe durch die einzelnen Arbeitsschritte geführt. „Wir arbeiten mit Nachdruck an weiteren Tools und Methoden, um den Performance Support zu optimieren und flächendeckend nutzbar zu machen“, so Weingartner.

Trend 4 – Demokratisierung der Führungskultur
Der vierte von tts Geschäftsführer Weingartner identifizierte Trend dreht sich um das Thema „Talent Management“ und die Entwicklung moderner Führungskräfte. Je schneller Unternehmen auf Wettbewerber und Kundenwünsche reagieren müssten, desto weniger könnten sie hierarchisch organisiert sein. Dezentralisierung der Entscheidungen und eine „Demokratisierung“ der Führungskultur hätten in vielen Unternehmen schon dazu geführt, dass mehr in Netzwerken zusammengearbeitet werde. „Talent-Management-Systeme werden sich darauf einstellen müssen“, betonte Weingartner. Und außerdem forderten Unternehmen immer nachdrücklicher, dass strategische, konzeptionelle und technische Reibungsverluste von Anfang an vermieden würden.

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Schneidmühlstraße 19
D-69115 Heidelberg
Jörg Geulen
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