IBM baut den ersten Cell-basierten Supercomputer

Revolutionärer Hybrid-Supercomputer beim US Los Alamos National Laboratory nützt Cell-Chips und AMD Opteron-Technologie
Cell blade (PresseBox) (Stuttgart, ) Das US Department of Energy und die zugehörige National Nuclear Security Administration haben IBM ausgewählt für den Bau des ersten Cell-basierten Supercomputers. Damit soll ein System geschaffen werden, das in der Lage ist, die Petaflop-Grenze zu durchbrechen - das entspricht bis zu 1000 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde.

Der hybride Supercomputer mit Codenamen Roadrunner wird im Los Alamos National Laboratory installiert werden. In einem neuen Design werden Cell-Chips in Zusammenarbeit mit AMD-basierten x86-Prozessoren zum Einsatz gelangen.

Entworfen für den Einsatz in einem breiten Spektrum wissenschaftlicher und kommerzieller Anwendungen, wird das neue Supercomputerdesign neue hochentwickelte Software umfassen, um die über 16.000 AMD Opteron Prozessorcores und über 16.000 Cell-Prozessoren zu orchestrieren. Eine Peak-Leistung von über 1.6 Petaflops wird erwartet.

Die Maschine wird praktisch komplett aus kommerziell verfügbarer Hardware zusammengebaut und mit Linux laufen. Dabei kommen IBM "System x 3755"-Server auf AMD Opteron-Prozessor-Basis zusammen mit IBM BladeCenter H-Systemen und Cell-Technologie zum Einsatz.

Das System wird modernste Kühl- und Stromverbrauchsmanagementtechnologien einsetzen und ca. 12.000 Quadratfuß (mehr als 1100 qm²) Fläche einnehmen, das entspricht der Größe von etwa drei Basketball-Feldern.

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