demopark + demogolf 2015: Nachhaltige Technologien im Live-Einsatz

Demopark 2015 (PresseBox) (Füssen, ) Dass die demopark + demogolf mehr Innovations- als Verkaufsschau ist, hat sie in diesem Jahr mit einem Rekord bewiesen: 100 Neuheitenanmeldungen aus aller Welt sind bereits im Vorfeld der Messe eingegangen. Die innovativsten Marktneuheiten wurden von einer Fachjury mit vier Gold- und elf Silbermedaillen ausgezeichnet. Der Trend geht klar in Richtung Effizienz und Nachhaltigkeit, was zahlreiche ferngesteuerte Mäher und emissionsfreie Akkugeräte im Live-Einsatz demonstrierten. Drei Tage lang konnten sich rund 36 500 Besucher in Eisenach von der grünen Technikvielfalt überzeugen. Auch die Bauhof-Online-Redaktion hat auf Europas größter Freilandausstellung einige Highlights für GaLa-Bauer und Kommunalprofis aufgespürt.

Hauer: Der Multischieber 3200-3 zeigt sich flexibel

Auch wenn es bis zum Winter noch etwas hin ist - mit dem Multischieber 3200-3 von Hauer sind Lohnunternehmer und Kommunen schon jetzt für die anfallenden Schneemassen gerüstet. Die U-Form des Schiebers eignet sich vor allem für das Transportieren von Schnee in Innenhöfen oder auf Parkplätzen. Bis zu 90 Grad können die Seitenflächen während der Fahrt hydraulisch einzeln nach vorne und hinten bewegt werden, was laut Hersteller ein optimales Räumergebnis verspricht. Zudem soll der verschleißfeste Gummi mit Stahldrahtarmierung Randsteine, Treppen und Kanaldeckel vor Beschädigungen bewahren. Und wer noch nicht an Schnee denken will, kann den 3,2 Meter breiten Multischieber auch auf vermurten Straßen oder zum Einebnen von Silage einsetzen.

FIEDLER: Flachsilostreuer vereint Band- und Schneckenstreuer

Verklumptes oder ungleichmäßig ausgebrachtes Streugut sind in Zukunft passé - das zumindest verspricht FIEDLER mit seinem neuen Flachsilostreuer. Der soll sich mit seinem geringen Eigengewicht von nur 300 kg für kleine, knickgelenkte kommunale Fahrzeuge eignen und alle Vorteile eines Band- und Schneckenstreuers miteinander vereinen. Laut FIEDLER gewährleistet ein integriertes Rühr- und Zuführsystem, dass das Streugut ständig in Bewegung bleibt, der Streuer vollständig entleert wird und es auch beim Ausbringen von minderwertigen Streumaterialien nicht zur Tunnelbildung kommt. Zusätzlich soll eine Anstreuscheibe selbst bei geringer Geschwindigkeit, kleiner Streubreite und wenig Streumenge für einen konstanten Streugutstrom ohne Pulsieren sorgen.

Küpper Weisser: FlexiWet® macht aus der Streumaschine einen Flüssig-Enteiser

Die Umwelt schonen dank reduziertem Salzverbrauch: Das ist der Anspruch von FlexiWet®. Nach Angaben des Herstellers macht der hochreißfeste Sole-Tanksack von Küpper Weisser aus einer IMS-Kombi-Streumaschine mit seitlichen Soletanks in nur zehn Minuten Umrüstzeit eine Flüssig-Streumaschine mit deutlich höherer Solekapazität. So soll bei einem 3-Achs Lkw das Solevolumen eines 4-Achsers, bei einem 2-Achs Lkw das Volumen eines 3-Achsers erreicht werden. Weite Wegstrecken mit einer Sprühbreite bis zwölf Meter wären damit kein Problem mehr. Momentan nur auf die großen Lkw-Baureihen ausgelegt, soll FlexiWet® bald auch für Junior-Streumaschinen erhältlich sein.

KERSTEN: Der KM 25070H kommt in alle Ecken

Mit einem Kehrwalzendurchmesser von 70 cm ist die KM 25070H die bisher größte Kehrmaschine im Sortiment von KERSTEN. Der schwimmend aufgehängte Schmutzsammelbehälter soll auch auf unebenen Böden sowie in Ecken und Kanten ein zuverlässiges und sauberes Kehrergebnis garantieren. Arbeitsbreiten von 250, 270 und 300 cm bieten vielfältige, ganzjährige Einsatzmöglichkeiten im Straßenbau, auf Industrieflächen oder Biogasanlagen. Die hydraulisch angetriebene Frontbau-Kehrmaschine kann über einen Kugeldrehkranz mechanisch links und rechts geschwenkt werden und ist, laut KERSTEN, mit nahezu allen Radladern, Gabelstaplern, Teleskopladern und Schleppern kompatibel.

Aebi Schmidt: Der Aebi MT750 ist ein echtes Multitalent

Die höchste Nutzlast in seiner Klasse verspricht Aebi Schmidt mit seinem Aebi MT750: bis zu 4,8 Tonnen bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen. Nach Angaben des Herstellers kann der Universal-Geräteträger dank einer Vielzahl an unterschiedlichen Aufbauten ganzjährig effizient eingesetzt werden - ob mit Mäher, Kehrmaschine, Abrollkipper, Kran, Streuer oder Pflug. Sein VM Turbodiesel erfüllt die Abgasnorm Euro 6 und macht den Schnellläufer mit 156 PS reif für die Autobahn. Eine ergonomische Fahrerkabine mit Platz für bis zu drei Personen soll dem Fahrer zudem freie Sicht auf alle Arbeitsgeräte gewähren.

AS Motor: Der AS 63 beweist Steilhang Power

Konzipiert für steile Hänge und hohes Gras - der neue Hochgrasmäher AS 63 komplettiert die Produktreihe von AS-Motor im Bereich der Allmäher und verspricht extreme Leistung auch unter schwierigen Bedingungen. Steigungen bis 45 Grad soll der handgeführte Mäher dank 2-Taktmotor problemlos meistern. Außerdem sorgt die "Easy-Start"-Funktion laut Hersteller für ein kinderleichtes Handling des AS 63. Eine automatische Geschwindigkeitsbegrenzung, eine automatische Differentialsperre und eine automatische Parkbremse ermöglichen dem Nutzer auch in abschüssigem Gelände ein sicheres Arbeiten. Hinzu kommt, dass Motor- und Messerwelle getrennt sind - so bleibt die Kurbelwelle des Motors vor Schlagschäden geschützt.

AVANT: Der Avant 760i schont Mensch und Natur

Die Arbeitshydraulik von 80 l/min und eine Hubkraft von 1,5 Tonnen machen den AVANT 760i zum leistungsstärksten Multifunktionslader von AVANT, der damit alle Vorzüge eines großen Radladers mit der Vielseitigkeit eines kompakten Alleskönners vereinen soll. Der Kohler Motor KDI 56 PS/225 Nm entwickelt ein wesentlich höheres Drehmoment als andere Dieselmotoren dieser Leistungsklasse, wodurch laut Hersteller sowohl der Geräuschpegel auf dem Fahrersitz als auch das Fahrgeräusch selbst deutlich reduziert werden. Dabei schont der AVANT 760i neben dem Fahrer auch noch die Natur: Die moderne Motorentechnik des Laders erfüllt die Tier 4 Final Emissionsvorschriften ganz ohne Rußpartikelfilter oder SCR-System, wie AVANT verspricht.

TORO: Der Groundsmaster® 4010 schneidet immer gut ab

Egal wie schwierig die Bedingungen oder wie unerfahren der Fahrer - TORO verspricht mit dem Groundsmaster® 4010 ein optimales Schnittergebnis. Der Grund dafür liegt im Smart Power™ System des Sichelmähers: Das "Gehirn" der Maschine steuert die Mähgeschwindigkeit automatisch und kann laut Hersteller acht bis zwölf Prozent an Kraftstoff einsparen. Bis 4,3 Hektar schafft der Groundsmaster® 4010 in einer Stunde, wobei das Smart Cool™ System dafür sorgen soll, dass die Maschine selbst im Dauereinsatz nicht überhitzt. Auch das Ausmähen von Hindernissen ist - so Toro - dank Nullwenderadius in Zukunft kein Problem mehr. Wahlweise ist der Mäher als Groundsmaster® 4000 mit einer klimatisierten TORO-Sicherheitskabine erhältlich.

Die nächste demopark + demogolf findet von 11. bis 13.06.2017 wieder auf dem Flugplatzgelände in Eisenach-Kindel statt.

Text und Fotos: Cosima Holl
Redaktion: Bauhof-online.de

Kontakt

Fritsch Media GmbH
Sebastianstr. 4
D-87629 Füssen
Bauhof-online.de
Das Infoportal für kommunale Entscheider
Social Media