Ausgezeichnet innovativ: ESCAD

ESCAD gehört zu den innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands/Preisverleihung durch Ranga Yogeshwar
Vorstand der ESCAD AG Rudolf Rauch (links) erhält die Auszeichnung von Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar (PresseBox) (Pfullendorf, ) Pfullendorf: Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die ESCAD AG wurde am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit in Essen als eines der innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. "Top 100"-Mentor Ranga Yogeshwar ehrte das Pfullendorfer Unternehmen mit dem seit über 20 Jahren verliehenen "Top 100"-Siegel. Zuvor hatte sich ESCAD einem zweistufigen wissenschaftlichen Analyseverfahren unterzogen. Das Unternehmen darf sich zum zweiten Mal Top-Innovator nennen.

"speed.evolution.trust" Geschwindigkeit, Innovation, Vertrauen" - diese Prinzipien bilden das Leitbild der Pfullendorfer ESCAD AG. Die Ingenieure des Entwicklungspartners unterstützen Unternehmen bei technischen Herausforderungen, die einzelne Produkte oder komplette Fertigungsanlagen betreffen können. Bereits zum zweiten Mal wird das 1996 gegründete Unternehmen mit dem "Top 100"-Siegel ausgezeichnet. Unter den 413 Beschäftigten in Deutschland befinden sich viele junge und hochqualifizierte Mitarbeiter, die immer wieder neue Ideen einbringen. Flache Hierarchien ermöglichen es, dass schnell über die Umsetzung eines Vorschlags entschieden werden kann. "Wir fördern das kreative Denken", betont Innovations- und Qualitätsmanager Dietmar Beck, der gemeinsam mit einem Vertreter der zentralen Entwicklung und den Vorständen 14-tägig zu einer Entwicklungsrunde zusammenkommt, in der aktuelle Ideen aus dem Unternehmen besprochen und bewertet werden.

"Wir arbeiten kontinuierlich daran, neue strategische Bereiche, Kompetenzen und Branchen zu erschließen", sagt Vorstand Rudolf Rauch, "innovative Ideen gehören für uns daher zum Tagesgeschäft." Je nach Projekt gibt es bei ESCAD unterschiedlich besetzte Innovationsteams mit Mitarbeitern aus der Pfullendorfer Zentrale und aus den einzelnen Geschäftseinheiten. Die Teams aus den europaweit verteilten Niederlassungen kommunizieren über Video-konferenzen und sind durch diese enge Zusammenarbeit in der Lage, stets optimale Lösungen für die Kunden zu entwickeln. Hilfreich ist sicherlich, dass sich das Unternehmen vor keiner Branche verschließt und offen für neue Technologien ist.

"Unsere guten Ideen und ihre schnelle Umsetzung sind ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für uns", erklärt Vorstand Reiner Hafen. "Deshalb investieren wir viel Zeit und Aufwand in unser Innovationsmanagement. Wir setzen dabei auf den Ideenreichtum aller Mitarbeiter. Ihnen gebührt mein Dank für das Erreichen der 'Top 100'-Auszeichnung."

Grundlage der Auszeichnung mit dem "Top 100"-Siegel ist eine zweistufige Analyse, die Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt haben. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg der mittelständischen Unternehmen anhand von über 100 Parametern in fünf Kategorien. Wer letztlich mit dem "Top 100"-Siegel ausgezeichnet wird, entscheidet allein die wissenschaftliche Leitung.

In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. 178 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Den Rahmen für die Preisverleihung bildet der Deutsche Mittelstands-Summit in Essen.

Die "Top 100" sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der "Top 100" sind Familienunternehmen.

"Top 100": der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das "Top 100"-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von "Top 100" ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Als Medienpartner begleitet das "manager magazin" den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

compamedia, Mentor der besten Mittelständler

Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 15 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche "Top 100" (seit 1993) und "Top Consultant" (seit 2010). Das Unternehmen arbeitet dabei mit namhaften Universitäten zusammen.

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