Trend zu mehr Open Source-basierten Datenbanken

Gartner-Report sieht Ablösung traditioneller Datenbanken durch Open Source-Lösungen
Abb. 1 Beurteilung des Reifegrades von Relationalen DBMS auf Open Source-Basis, 2015, Gartner (April 2015) – DBA = Datenbankadministrator; DBMS= Datenbankmanagementsystem (PresseBox) (München, ) Relationale Datenbanken auf Open Source-Basis haben inzwischen eine beachtliche Reife erreicht und können als Ersatz für kommerzielle relationale Datenbankmanagementsysteme (RDBMS) mit erheblichen Einsparungen bei den Gesamtbetriebskosten (Total Cost Of Ownership, TCO) eingesetzt werden. Damit kommen sie für IT-Leiter, Datenbankadministratoren und das Applikationsentwicklungsmanagement jetzt als Standardoption für die Implementierung von Anwendungen in Betracht. Dies stellte Gartner im Report "The State of Open Source RDBMS 2015" kürzlich fest. Durch den Ersatz eines herkömmlichen RDBMS durch eine Open Source-Alternative können Unternehmen erhebliche Einsparungen bei den TCO ihrer Datenbanklösungen erzielen.

Für IT-Fachleute wird es immer schwieriger, Budgets für neue Technologien zu finden, die Innovationen und eine bessere Interaktion mit Kunden ermöglichen. Es scheint, als würden relationale Datenbank-Managementsysteme auf Open Source-Basis jetzt zur Standardlösung für dieses Problem. "Als Anbieter von Postgres-Software und -Services sagt EnterpriseDB schon seit vielen Jahren, dass Unternehmen 80 Prozent oder mehr ihrer IT-Ausgaben durch den Einsatz einer Open Source-Datenbank sparen können", erläutert Sandor Klein, Vice President International Sales, EnterpriseDB. "Wir freuen uns sehr über diesen positiven Report von Gartner zum Open Source RDBMS-Markt, in dem EnterpriseDB als Entwickler von Postgres Plus Advanced Server genannt wird."

Aufgabenkritische Anwendungen

In dem Gartner-Report wird der Reifeprozess von Open Source-RDBMS in den vergangenen fünf Jahren bestimmt. 2009 waren diese nur für nicht-aufgabenkritische Anwendungen geeignet. Bei allen anderen gemessenen Eigenschaften - Verfügbarkeit von DBA-Ressourcen, DBA-Tools, DBMS-Funktionalität, TCO und Einsatz für aufgabenkritische Anwendungen - waren traditionelle Datenbanken ausgereifter. In dem Bericht von 2015 scheinen Open Source-RDBMS auf allen diesen Ebenen aufgeholt zu haben, und im Hinblick auf die TCO haben sie die kommerzielle Datenbank sogar überholt. *

Der Gartner-Report führt aus: "Vor dem Hintergrund ihrer zunehmenden Eignung aus technologischer Sicht ist der am besten nachweisbare Vorteil von OSDBMS die TCO dieser Produkte."

Nach Angaben von Klein hat EDB eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung der Open Source-Datenbank gespielt, beispielsweise durch Entwicklung von Postgres Plus Advanced Server: "Für den Einsatz im Unternehmen muss ein RDBMS ein hohes Maß an Zuverlässigkeit aufweisen, und zwar sowohl in technologischer Hinsicht als auch durch den angebotenen Support. Daher hat EDB eine Reihe von Management-Tools und Features für den professionellen Unternehmenseinsatz für Postgres entwickelt. Außerdem muss mindestens die gleiche Funktionalität wie bei traditionellen Datenbanken geboten werden. Unsere Kompatibilität für Oracle ist für viele unserer Kunden ein entscheidender Faktor für den Wechsel zu Open Source."

Neue Anwendungen

Infolge des zunehmenden Reifegrads von Open Source RDBMS sind die TCO zu einem der größten Vorteile geworden. Die Managementkosten bewegen sich etwa in der gleichen Höhe wie bei traditionellen Lösungen, aber die Software selbst wird über ein wesentlich kostengünstigeres Modell zur Verfügung gestellt.

Gartner gibt eine Reihe von Empfehlungen für Unternehmen im Hinblick auf die Verwendung eines Open Source RDBMS, unter anderem:

- Erwerben Sie mindestens ein Open Source RDBMS und setzen Sie dieses in einer Sandbox- oder Testumgebung ein, um Anwendungsfälle zu verstehen und Know-how aufzubauen.
- Nutzen Sie zusätzlich zu den DBMS-Standards in Ihrem Unternehmen ein Open Source RDBMS für neue Aufgaben und als Ersatz für ein kommerzielles RDBMS, wenn kommerzielle RDBMS und spezifische Funktionalität nicht erforderlich sind.

Klein sage weiter: "Wir sind davon überzeugt, dass dieser Report viele Unternehmen ermutigen wird, mit dem Einsatz von Open Source DBMS zu beginnen. Hierdurch können sie endlich ihre teuren traditionellen Datenbanken ersetzen. Und für neue Anwendungen sollte eine Open Source-Datenbank tatsächlich die erste Wahl sein."

Der Report "The State of Open Source RDBMS 2015" ist hier zum Download verfügbar.

* The State of Open-Source RDBMSs, 2015, 21 April 2015, Feinberg, Adrian: Figure 2. Relational Open-Source DBMS Maturity Evaluation, 2015

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