Programm-Online: Workshop - Grenzflächen im hybriden Leichtbau

16. Juli 2015, Braunschweig
Bildquelle: © Fraunhofer IFAM (PresseBox) (Göttingen, ) Am 16. Juli 2015 lädt die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen (NMN) in Kooperation mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (ein Zentrum der TU Braunschweig) und der Open Hybrid LabFactory (OHLF) zum Workshop ein.

Hybride Bauteile haben ihren Einzug in zahlreiche industrielle Anwendungen gehalten. Beim Thema hybrider Leichtbau wird eine Reduktion der Masse von Bauteilen, bei gleichzeitiger Erhöhung der Bauteilleistungsfähigkeit angestrebt. Die erhöhte Leistungsfähigkeit eines Bauteils kann sich beispielsweise in einem verbesserten Verhältnis von Dichte und Steifigkeit äußern.

Zur Umsetzung dieses Ziels findet eine Kombination von verschiedenen Werkstoffen statt. Während Stahl beispielsweise durch seine hohe Festigkeit, Dichte und Schwingfestigkeit die Bauteilleistungsfähigkeit erhöht, besitzen Werkstoffe wie Aluminium, Magnesium und Polymere lediglich eine geringe Dichte und Steifigkeit. Faserverstärkte Kunststoffe hingegen bieten wiederum eine vorteilhafte Kombination aus niedriger Dichte und hoher Steifigkeit.
Die Notwendigkeit der Kombination verschiedener Werkstoffgruppen resultiert aus dem Bedarf, Materialien beanspruchungsgerecht einzusetzen und eine hohe Wirtschaftlichkeit vor allem beim Großserienanspruch zu realisieren.
Diese Verknüpfung unterschiedlicher Materialien bzw. artverschiedener Werkstoffe bedingt aber auch die gleichzeitige Entstehung von Grenzflächen. Diese sind u.a. entscheidend für den Erfüllungsgrad der gewünschten Verbundeigenschaften, da die Grenzfläche die Lastübertragung zwischen den Verbundpartnern gewährleistet.

Vor diesem Hintergrund kommt der Grenzflächenbetrachtung eine hohe Bedeutung zu und ist Anlass des Workshops „Grenzflächen im hybriden Leichtbau“ der Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen in Kooperation mit dem Niedersächsischen Forschungszentrum Fahrzeugtechnik (NFF) und der Open Hybrid LabFactory (OHLF).

Entscheider und Anwender sind herzlich eingeladen, sich mit Fachexperten über aktuelle Themen und Bedarfe auszutauschen.
Abschließend erhalten die Teilnehmer bei einer Besichtigung des Niedersächsischen Forschungszentrums Fahrzeugtechnik (NFF) exklusive Einblicke in die Zukunft der nachhaltigen Mobilität.

Die Teilnahme ist für Mitglieder des NMN e. V. und des OHLF e. V. kostenlos. Für Nicht-Mitglieder beträgt die Teilnahmegebühr 80,00 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Eine Anmeldung kann ab sofort formlos über den unten stehenden Kontakt erfolgen. Anmeldeschluss ist der 10.07.2015. Nähere Informationen sowie das Programm finden Sie unter:
www.nmn-ev.de/...


Die Landesinitiative Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen (LI NMN) ist Impulsgeber, der niedersächsische Akteure in den Leitthemen Neue Materialien, Leichtbau und Oberflächen sowie Prozesstechnologie als leitthemenübergreifende Querschnittsfunktion vernetzt. Ein wesentliches Ziel der LI NMN ist die Unterstützung von Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung von Produkten mit Pilotcharakter und der gezielte Technologietransfer aus der Wissenschaft in die Wirtschaft. Hierzu koordiniert die LI NMN ein umfangreiches Netzwerk aus Forschung, Wirtschaft sowie Politik und bietet Partnern und Interessenten eine gemeinsame Kommunikationsplattform. Die Landesinitiative wird gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.

Kontakt

Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e. V.
Bürgerstraße 44/42
D-37073 Göttingen
Jan Fölsing
Nano- und Materialinnovationen Niedersachsen e. V
Dr. Nadine Teusler
Nano- und Materialinnovatinen Niedersachsen e.V.
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