Ideale Vernetzung von Bildung, Forschung und Anwenderpraxis

Ministerpräsident Kretschmann informiert sich über Forschungskooperation zwischen Schaeffler und KIT
Dr. Ralf Stopp, Leiter des SHARE am KIT (rechts) und Prof. Frank Gauterin, Leiter des Instituts für Fahrzeugsystemtechnik am KIT (zweiter von links), erklärten Ministerpräsident Kretschmann und Ministerin Bauer (links und Mitte) das Modell e²-Lenk, die energieoptimale, intelligente Lenkkraftunterstützung für elektrische Fahrzeuge (PresseBox) (Karlsruhe, ) Vor wenigen Tagen blickte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei Schaeffler in Bühl anlässlich des 50-jährigen LuK-Jubiläums in die Vergangenheit des Unternehmens - heute schaute er in die Zukunft.

Im Rahmen seines Besuches beim Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wurde dem Ministerpräsidenten auch das SHARE (Schaeffler Hub for Automotive Research in E-Mobility) am KIT vorgestellt. Er machte sich ein Bild davon, wie breit Schaeffler in Sachen Forschungs- und Bildungskooperationen aufgestellt ist. Begleitet wurde der Ministerpräsident von Theresia Bauer, Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Der Ministerpräsident und die Ministerin informierten sich unter anderem über das Projekt e²-Lenk, einer neuartigen energieoptimalen Lenkkraftunterstützung für Elektrofahrzeuge. Mit diesem Verbundprojekt zwischen Schaeffler und dem KIT startete das erste gemeinsame öffentlich geförderte Projekt im Rahmen der Forschungskooperation. Ministerin Bauer beeindruckte insbesondere die intensive Einbindung Studierender in die Projektarbeit.

Ferner besichtigten Kretschmann und Bauer einen Prüfstand, an dem gemeinsam innovative Ansätze für Radnabenantriebe erforscht werden. In diesem Projekt ergänzen sich ideal das produktbezogene Anwendungswissen von Schaeffler mit den wissenschaftlichen Kenntnissen und Prüfeinrichtungen des KIT. Kretschmann betonte bei dem Rundgang, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung ist und dass das erarbeitete Wissen gemeinsam genutzt wird.

Schaeffler hat Ende 2012 nach dem "Company on Campus" Modell eine langfristig angelegte Kooperation mit dem KIT ins Leben gerufen. Diese hat unter anderem zum Ziel, gemeinsam Lösungen für die Mobilität der Zukunft zu entwickeln. Durch die direkte Präsenz auf dem Campus in Karlsruhe werden Forschungsthemen frühzeitig im Kontext der Industrialisierung behandelt. Eng vernetzt zwischen KIT und Schaeffler wird geforscht, mit dem Ziel Produktentwicklungen daraus abzuleiten.

"Wir freuen uns außerordentlich über das Interesse der Politik an unserem Unternehmen und unseren Forschungsaktivitäten. Es zeigt die Bedeutung von Schaeffler als führendes Technologieunternehmen und wie wichtig die Unterstützung und Förderung des Landes sowie des Bundes ist, Innovationen voranzutreiben und Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu erarbeiten", sagte Dr. Ralf Stopp, Leiter des SHARE am KIT.

Schaeffler feierte am Standort in Bühl das 50-jährige Bestehen der Marke LuK. Im Rahmen eine Feierstunde am 20.06.2015 mit rund 100 geladenen Gästen, darunter auch Ministerpräsident Kretschmann, wurde die Ausstellung "Die LuK Story. 50 Jahre. Qualität. Technologie. Innovation." eröffnet. In fünf Themenbereichen gewährte der Automobilzulieferer einen historisch spannenden und technisch fundierten Blick auf Innovationen, die in der Zeit ihrer Entwicklung maßgeblich für die Weiterentwicklung der Mobilität waren.

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Schaeffler AG
Industriestraße 1-3
D-91074 Herzogenaurach
Jasmin Löffler
Leiterin Unternehmenskommunikation
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