Umstrukturierung bei Schneider-Kreuznach trägt Früchte

Xenon FF-Primes 25, 35, 50, 75 & 100 mm. (PresseBox) (Bad Kreuznach, ) Schneider-Kreuznach hat seine Unternehmensstruktur neu ausgerichtet und umorganisiert. Zu den beiden Geschäftsfeldern Film & Photo sowie Imaging Systems ist als dritter Bereich Precision Engineering hinzugekommen. Die feinmechanische Kompetenz des Optikspezialisten erhält damit ein eigenständiges Gewicht. „Wir verändern uns mit dem starken Industriegeschäft und erwarten hier weiteres Wachstum“, sagt Dr. Josef Staub, der für Entwicklung und Vertrieb zuständige Geschäftsführer.

Am weitesten sind die Umstrukturierungsmaßnahmen am Stammsitz Bad Kreuznach vorangeschritten. Das ist schon jetzt auch beim Umsatz spürbar. Allein in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres erzielte die Muttergesellschaft einen höheren Umsatz als in den ersten beiden Quartalen 2014. Die Standorte Göttingen und Dresden haben allerdings noch weiteren Optimierungsbedarf. „Wir haben die Produktion insgesamt reorganisiert und wollen nun auch Göttingen und Dresden zu schlagkräftigen Standorten machen“, sagt Wolfgang Selzer, Geschäftsführer für Produktion und Finanzen. An der Gesamtzahl der Mitarbeiter soll sich allerdings nichts ändern. Die Veränderungen in der Gruppe drücken sich in der Bilanz des vergangenen Jahres aus. Während die Muttergesellschaft 47,7 Millionen Euro (+7,6% ggü. 2013) zum Umsatz beigetragen hat, war der Gesamtumsatz der Schneider-Gruppe mit 67,2 Millionen Euro (-6,4%) rückläufig. Das Jahresergebnis konnte jedoch gleichzeitig auf 1 Million Euro gesteigert werden. Auch bei den Investitionen legte die Schneider-Gruppe zu, was sich dieses Jahr fortsetzen soll.

Im Bereich Film & Photo setzt Schneider-Kreuznach vor allem auf Objektive und Filter für Bewegtbild. Mit Aufnahmeobjektiven und Filterprodukten für Kino, Film und Video deckt das Unternehmen bereits das anspruchsvolle Kundensegment mit hochwertigen Produkten bis hin zu Objektiven für Fotokameras ab. Vom Geschäft mit einfachen Kompaktkameras hat sich Schneider-Kreuznach dagegen verabschiedet; ebenso wie von seinen Plänen, MFT-Objektive für spiegellose Systemkameras zu produzieren. Das Unternehmen erwartet in diesem und den folgenden Jahren Wachstumsimpulse vor allem bei Produkten für industrielle Anwendungen und strebt hierbei weitere Entwicklungs- und Produktionspartnerschaften an. Im Bereich Imaging Systems geht es dabei insbesondere um die Branchen Automotive, Security sowie Medizintechnik, für die optische Systeme immer bedeutender werden. Im Bereich Precision Engineering produziert das Unternehmen beispielsweise digitale Servohydraulik für Blechumformung, hochgenaue Präzisionsspritzgussteile mit optischen Anforderungen für Automobilsensoren, dreh- und rolliergewalzte Präzisionsteile für Dieseleinspritzsysteme sowie komplexe Prüfanlagen für die optische Qualitätskontrolle (z.B. Bohrlochinspektion).

Kontakt

Jos. Schneider Optische Werke GmbH
Ringstraße 132
D-55543 Bad Kreuznach
Maximilian Müller
Social Media