IBM liefert erste Mikrochips für das Nintendo Wii Videospiele-System

Fortschrittliche IBM Technologie treibt Wii an, bei geringem Energieverbrauch
Mikrochips (PresseBox) (Stuttgart, ) IBM gibt heute bekannt, daß die ersten Mikroprozessoren, die als digitales Herz von Nintendos künftiger Wii Videospielekonsole dienen werden, von der IBM Chipfabrik in East Fishkill, NY, ausgeliefert werden.
IBM und Nintendo haben in diesem Jahr bereits eine langjährige Chipproduktionsvereinbarung geschlossen, die den Start des vom Markt bereits erwarteten Wii-Systems unterstützt. Der Chip mit dem Codenamen "Broadway" wird Eindrücke ermöglichen, die bisher bei Videospielekonsolen nicht möglich waren.

Unter der Vereinbarung wird IBM in Millionenstückzahl voll-getestete Chips auf Basis der Power-Architektur in 90-Nanometer-Fertigungsverfahren mit Silicon-on-Insulator-(SOI)-Technologie produzieren. Diese basieren auf den Spezifikationen der kundenspezifischen Design-Vereinbarung zwischen Nintendo und IBM. Die SOI-Technologie ermöglicht Nintendo einen großen Zuwachs in Rechenleistung und gleichzeitig eine Stromverbrauchsreduzierung um bis zu 20%.

Mikrochips auf Basis der Power-Architektur kommen mittlerweile in Geräten unterschiedlichster Art zum Einsatz, beispielsweise im Automobilbereich, bei Mobiltelefonen, Routern, Backoffice-Servern und Supercomputern. Die Beziehung zwischen IBM und Nintendo geht auf Mai 1999 zurück, als IBM eine Technologievereinbarung für Design und Fertigung des Mikroprozessors ("Gekko"-Chip) für das Nintendo GameCube-System bekanntgab.

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