1. Internationaler THERA-Congress begeistert

Internationale Fachleute kamen zu den neuesten Themen der gerätegestützten Rehabilitation zusammen
Gruppenbild Teilnehmer THERA-Congress (PresseBox) (Hochdorf, ) Mit einer beachtlichen Agenda konnte die medica Medizintechnik GmbH bei ihrem „1. International THERA-Congress“ aufwarten. Über 100 Gäste, darunter namhafte Professoren, Ärzte und Therapeuten aus 38 Ländern, trafen sich vom 11. - 13. Juni 2015 im Steigenberger Hotel in Bad Wörishofen. Neueste Entwicklungen und Erkenntnisse aus verschiedenen therapeutischen und medizinischen Themengebieten, im Speziellen aus der Neuro-Rehabilitation, wurden vorgestellt und diskutiert.

Bereits am Donnerstag den 11. Juni begrüßte medica die Kongress-Teilnehmer, passend zum Tagungsort Bad Wörishofen, mit einem Bayerischen Abend. Am Samstag um 9.00 Uhr begann dann der eigentliche Kongress in den Tagungsräumen der Lokalität. Nach einer Eröffnungsrede von Peter Kopf, dem Gründer und Geschäftsinhaber der medica Medizintechnik GmbH, referierten 13 eingeladene Redner über verschiedene Fragestellungen, Problematiken, Lösungsansätze und Erfahrungen im Hinblick auf gerätegestützte Therapie und auf Patienten aus dem neurologischen sowie geriatrischen Bereich.

Im ersten Vortrag des Kongresses erörterte Sabine Lamprecht, Fachkompetenzleiterin Motorik der Kliniken Schmieder, den Paradigmenwechsel in der Therapie von Multiple Sklerose. Es folgte ein Beitrag von Mariella Graziano, studierte Physiotherapeutin aus Luxemburg und Präsidentin der „Association of Physiotherapists in Parkinson Disease Europe“, APPDE, zu neuesten Entwicklungen in der Parkinson-Therapie.

Referenten aus aller Welt

Nach einer kurzen Kaffeepause stellte die Bobath-Senior Instruktorin Bettina Paeth-Rohlfs aus Spanien das Bobath-Konzept vor und erklärte ein Therapiekonzept vom sitzenden zum gehenden Patienten. Anschließend erläuterte Solangel Hernández Tápanes aus der Dominikanischen Republik – unter anderem tätig als Vizepräsidentin der „West Indian Society of Physical Medicine and Rehabilitation AMAR“ - gemeinsam mit Mónika Despradel Gárcia, Präsidentin der „Foundation Nido Para Ángeles“ - aus Sicht der Forschung und Therapie die Rolle des THERA-Trainer balo bei der Mobilisierung von Kindern mit Zerebralparese. Es folgte ein weiterer Beitrag zu Erfahrungen mit THERA-Trainern von der Ärztin Evgenia Tsvetkova aus Russland zum Thema „Efficiency and Outcomes when using THERA-Trainers for Neurological Pathologies in Multidisciplinary Hospital“. Anschließend erläuterte Dr. Vianka Cisneros Perdomo aus Kuba ihre Beobachtungen im Arbeitsalltag mit THERA-Trainern im Bereich der Neurorehabilitation.

Differenziert und Bereichsübergreifend

Nach einer Mittagspause folgte der zweite Teil des Kongresstages am Freitag. Der aus Belgien angereiste Therapieleiter und Bobath-Instruktor Marc Michielsen beleuchtete die posturale Kontrolle als Basis für gezielte Bewegungen. Weiter Beiträge folgten vom Leiter der anwendungstechnischen Abteilung der Cerebro Clinic Mexico-City, Marco Ireta Villalon, zum THERA-Trainer Konzept, ein Beitrag von Jean Marc Van Hissenhoven zum Konzept der „Mobility Clinic“ in Kolumbien, sowie ein Vortrag von Prof. Dr. Catherine Dziri zu ihren Erfahrungswerten mit THERA-Trainern im tunesischen Klinikalltag. Helmut Krause aus der St. Mauritius Therapieklinik in Meerbusch eröffnete nach der Nachmittagspause den letzten Teil der Kongressvorträge und legte ein modulares Therapiekonzept in der Neurologie dar. Der letzte Vortrag von Anja Hochsprung aus Spanien legte den Fokus auf eine Studie zum Gangtrainer THERA-Trainer e-go.

In den Pausen zwischen den Vorträgen konnten die „THERA-Trainer“ der Produktlinien CYCLING, STANDING & BALANCING und GAIT selbst getestet und erprobt werden. Zum Abschluss bedankte sich Peter Kopf bei allen Referenten und überreichte gerahmte Zertifikate und Präsente.

Besuch in der Praxis

Den Abschluss des Kongresses bildete am Samstagvormittag ein Besuch in der „ASKLEPIOS Stadtklinik Bad Tölz“. Hier führte der Chefarzt der Neurologie, Dr. Rüdiger Ilg, durch die „Stroke Unit“, die Station zur Erstbehandlung von Schlaganfallpatienten, mit Früh-Reha. Schnell wurde deutlich, dass in der Klinik gerätgestützte Therapie schon in den ersten Phasen der Rehabilitation eine große Rolle spielt. Beeindruckend für die Teilnehmer war außerdem die enge Zusammenarbeit der Bad Tölzer Klinik mit der Klinik der Technischen Universität München.

Äußerst gelungener Kongress

Alles in allem kann auf einen ersten internationalen Kongress zum 25. Jubiläum der medica Medizintechnik GmbH zurück geblickt werden, der bei Referenten sowie bei den Teilnehmern sehr großen Anklang fand. Viel Lob gab es von Seiten der Teilnehmer, darunter der Slowake Vladimir Batelka aus dem Vertrieb der PROORMEDENT s.r.o.: „I would like your company to once again congratulate the 25th anniversary and thank you for the beautiful moments of the Congress. Great team, presentation, program, hotel. My guests were very happy.“ Auch Gastgeber Peter Kopf zeigte sich äußerst zufrieden: „Gleich beim 1. Internationalen THERA-Kongress 120 begeisterte Gäste aus über 30 Ländern – das hat all meine Erwartungen übertroffen. Es zeigt den Stellenwert der Gerätegestützten Therapie in der neurologischen Reha!“
Wann genau es eine Wiederholung des Kongresses geben wird, steht noch nicht fest. Die Beteiligten hoffen jedoch auf eine weitere Ausgabe des „International THERA-Congress“, die nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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