Kühlboxen: Gut gekühlt zum Grillfest

Boxen mit Kühlakkus sind gut und günstig / Thermoelektrische Geräte sind top für lange Autoreisen / Beim Kauf auf GS-Zeichen achten
(PresseBox) (Köln, ) Beim Grillen am Strand oder Baggersee darf sie nicht fehlen: die Kühlbox. Sie ist der ideale und notwendige Begleiter für alle, die fern der Heimat ihrem Grillvergnügen nachgehen wollen. Denn gerade bei tropischen Außentemperaturen müssen insbesondere Fleisch und Fisch aus mikrobiologischer Sicht dauerhaft gut gekühlt werden. Im Handel hat der Käufer die Qual der Wahl zwischen verschiedenen Kühlboxtypen. Sie unterscheiden sich vor allem im Fassungsvermögen, in der Art, wie sie den Inhalt kühlen und im Preis. Standardboxen fassen rund 30 Liter und arbeiten mit Kühlakkus. Strombetriebene Geräte, die aktiv kühlen, können meist das Doppelte an Lebensmitteln verstauen. Doch welches System ist nun das richtige?

Schnell und lange kühlen
Entscheidend ist, dass die Box im Innern die Temperatur erreicht, die notwendig ist, um die Kühlkette nicht zu unterbrechen. Die Dämmung muss dabei so gut sein, dass die Box die Temperatur möglichst lange hält. In einem Test von TÜV Rheinland konnte die klassische Kühlbox, bestückt mit zwei Kühlakkus, überzeugen. Sie kühlt Lebensmittel schnell herunter und hält die niedrige Temperatur relativ lange. Diese „passiven“ Kühlboxen sind ideal für zwei- bis vierstündige Ausflüge und wenn kein Stromanschluss vorhanden ist. Wichtig: Der Proviant bleibt länger kalt, wenn Ausflügler die Akkus tiefgefroren und die Lebensmittel vorgekühlt direkt und erst kurz vor der Abreise vom heimischen Kühlschrank in die Box umpacken.

Lange frisch dank Stromanschluss
Für längere Touren empfehlen sich Boxen mit Stromanschluss und eigenem Kühlaggregat. Sie lassen sich entweder über den Zigarettenanzünder an die 12-Volt-Autobatterie oder per Netzstecker an das 230-Volt-Stromnetz anschließen. Thermoelektrische Boxen sind in der Regel deutlich teurer als passive Kühlboxen, brauchen etwas länger, um den Inhalt herunter zu kühlen und ihre Lüfter arbeiten mitunter geräuschvoll. Dafür halten sie den Imbiss aber sehr lange frisch, solange der Strom fließt. Wird der Stromfluss unterbrochen, helfen auch hier Kühlakkus, die gewünschte Temperatur noch länger zu halten.

Eine technisch aufwändigere Variante sind Kompressor-Boxen, die wie ein Kühlschrank funktionieren. Die Geräte sind aber teurer, schwerer und unhandlicher als thermoelektrische Boxen. Damit eignen sie sich eher für regelmäßige Camper als für gelegentliche Picknicker oder Grillfreunde. Für welches Kühlsystem sich der Verbraucher am Ende auch entscheidet: Die Kühlbox sollte in jedem Fall das GS-Zeichen für Geprüfte Sicherheit tragen. Bei Geräten mit einem 230-Volt-Anschluss lohnt sich es zudem, die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zur Energieeffizienz zu vergleichen.

Mobil mit Kühlschrank
Wer seine Kühlbox im Auto mit auf Reisen nimmt, muss sie sicher verstauen. Gute Plätze sind der Fußraum hinter den Vordersitzen und der Kofferraum. Einige Kühlboxen verfügen zudem über Fixierhilfen für den Sicherheitsgurt. So können sie auf der Rückbank mitfahren und „schießen“ bei harten Bremsmanövern nicht gefährlich durch den Innenraum. Ein Tipp: Wer ein 12-Volt-Verlängerungskabel parat hat, kann stets den besten Platz im Auto nutzen. Bei längeren Standzeiten ist allerdings darauf zu achten, dass die Kühlbox die Autobatterie nicht vollkommen entleert. Hier schafft ein Batterieschutz Abhilfe, der in manchen Boxen fest eingebaut ist oder als Zubehörteil zwischen Batterie und Box geschaltet wird. Er stoppt die Stromzufuhr zum mobilen Kühlschrank rechtzeitig: So lässt sich das Auto starten und die Reise kann weitergehen.

Bis zum 26. Juli lohnt sich für Grillfreunde der tägliche Besuch unter www.tuv.com/grilltuevtler.

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TÜV Rheinland
Am Grauen Stein
D-51105 Köln
Ralf Diekmann
Pressesprecher Produkte
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