Deutsches Museum durch Public Private Partnership erhalten

Erstes Treffen von Vertretern der Wirtschaft, der IHK und des Museums
(PresseBox) (Bonn, ) Die regionale Wirtschaft will das Deutsche Museum Bonn unterstützen und den Bestand als wichtigen Baustein der Wissenschafts- und Wirtschaftsregion langfristig sichern. Das wurde gestern bei einem Treffen zwischen Vertretern der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg, des Deutschen Museums Bonn und regionaler Unternehmen erörtert. Dabei ging es um den Fortbestand des Museums auf der Grundlage eines kommunalen Zuschusses. Geplant ist, die künftige Finanzierung auf mehrere Säulen zu stellen - zusätzlich zur bereits vorhandenen kommunalen wird auch eine privatwirtschaftliche Säule angestrebt. Letzteres könnte nach ersten Überlegungen durch einen Förderverein geschehen. Zugleich wurde noch einmal Unverständnis über den städtischen Sparbeschluss geäußert.

Das Deutsche Museum Bonn bildet nach Auffassung von IHK-Präsident Wolfgang Grießl, IHK-Vizepräsident Stefan Hagen, sowie den IHK-Vollversammlungsmitgliedern Ulrike Lüneburg (Siegwerk Druckfarben AG, Siegburg) und Antonio Casellas (GKN Sinter Metals, Bonn) die Brücke zwischen Universität, Wissenschaft und Industrie. Zudem sei es eine einzigartige Einrichtung, die Kindern und Jugendlichen einen Einblick in Technik und Wissenschaft ermögliche. Grießl: "Damit trägt das Museum in hervorragender Weise dazu bei, die Inhalte der sogenannten MINT-Berufe populär zu machen." Vor allem vor dem Hintergrund des sich abzeichnenden Fachkräftemangels ist das nach Auffassung der IHK-Vertreter dringend nötig. Die Beteiligten arbeiten zurzeit an der Ausgestaltung eines Fördervereins, dem sich viele Interessierte aus der gesamten Region anschließen können.

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