Suzuki präsentiert Jubiläums GSX-R

Suzuki GSX-R1000 ABS "30th Anniversary Edition"
Suzuki präsentiert Jubiläums GSX-R (PresseBox) (Bensheim, ) Suzuki hat auf dem Sachsenring die GSX-R1000 ABS "30th Anniversary Edition" vorgestellt. Das Jubiläums-Modell wird schon bald weltweit erhältlich sein.

Die Vorstellung der Suzuki GSX-R1000 ABS "30th Anniversary Edition" fand nicht zufällig auf dem Sachsenring statt, denn dort werden die beiden MotoGP Piloten Aleix Espargarò und Maverick Viñales am Wochenende mit der gleichen Lackierung auf ihren GSX-RR Motorrädern antreten, die auch das Jubiläums-Modell der GSX-R so besonders macht.

Beide Spanier werden in dem legendären blau-weißen Outfit antreten, das schon in den Achtzigerjahren von Kevin Schwantz so berühmt gemacht wurde.

Seit der Einführung als revolutionäres 750er Superbike im Jahr 1985, hat die GSX-R Modellreihe regelmäßig neue Standards mit innovativen Designs und einzigartiger Performance gesetzt und im Laufe der Jahre deutlich mehr als eine Million Kunden weltweit begeistert.

Die GSX-R Modelle haben auch auf den Rennstrecken der ganzen Welt überzeugt. Unzählige nationale und internationale Meisterschaften wurden gewonnen und die Serienmaschinen dabei stetig verbessert. Im Jahr 2005 hat die GSX-R1000 die FIM Superbike Weltmeisterschaft mit Troy Corser im Sattel dominiert. Auf dem Weg zum WM-Titel errang der Australier beeindruckende acht Siege und 18 Podiumsplatzierungen.

Das Suzuki Endurance Racing Team (SERT) und die Suzuki GSX-R sind das erfolgreichste Team in der FIM Langstrecken Weltmeisterschaft. In den Jahren 1983 bis 2014 wurden 14 WM-Titel gefeiert, von denen 13 mit der GSX-R und einer, im Jahr 1983, mit der Suzuki GS1000 gewonnen wurden.

Suzuki ist zudem der erfolgreichste Hersteller in der AMA Superbike Meisterschaft. Matt Mladin, Wes Cooley, Jamie James und Ben Spies konnten mit ihren Yoshimura-getunten GSX-Rs insgesamt 13 nationale Meisterschaften gewinnen.

Zudem wechselte ein gewisser Kevin Schwantz, der sich zuvor auf der Suzuki GS750 einen Namen gemacht hatte, auf die GSX-R und gewann viele Rennen. Obwohl Schwantz den AMA Superbike Titel im Jahr 1987 knapp verpasste, war die Legende GSX-R geboren. Als Motorrad, das Maßstäbe auf der Straße und auf der Rennstrecke setzte. Eine Maschine, die jeder rennsportbegeisterte Motorradfahrer sein Eigen nennen wollte.

Die Suzuki GSX-R hat viele nationale Meisterschaften über Jahre hinweg dominiert. In Australien gewannen Tony Armstrong (1987), Peter Goddard (1996), Shawn Giles (2000, 2001, 2002), Graig Coxhell (2003), Josh Waters (2009, 2012) und Wayne Maxwell (2013) in den Jahren 1987 bis 2013 insgesamt neun australische Superbike Meisterschaften. In Großbritannien wurden ebenfalls unzählige Rennsiege in der Britischen Superbike Meisterschaft erzielt. John Reynolds gewann im Jahr 2004 den Titel auf der Crescent Q8 Rizla Suzuki. Nicht zuletzt wurden viele Titel in der Japanischen Superbike Meisterschaft in den Klassen TTF1, S-NK, Superbike und JSB1000 mit den Piloten Satoshi Tsjujimoto, Yukiya Ohshima, Doug Polen, Manabu Kamada, Keiichi Kitagawa, Akira Ryo und Atsushi Watabe erzielt.

Die Entwicklung der GSX-R startete bereits mit ihrer Vorgängerin, der GS, mit der viele Fahrer und Teams den Weg zum Erfolg starteten.

Die GS Serie war die erste Modellreihe von Suzuki mit Viertakt-Straßenmotorrädern, gestartet 1976 mit der 750ccm Version. In den nächsten Jahren folgten die Modelle GS550, GS125 und GS1200SS. Für die Entwicklung der GSX-R waren jedoch die Versionen mit 750 und 1000ccm Hubraum die entscheidenden Weichensteller.

Die GS verfügte über ein hervorragendes Handling und einen zuverlässigen Motor, der die Suzuki GS1000 zur idealen Basis für den Straßenrennsport prädestinierte. Getunt von dem legendären "Pops" Yoshimura wurden im Jahr 1978 das Daytona Superbike Rennen und die 8 Stunden von Suzuka gewonnen. In den USA folgten Titel in der AMA Superbike Meisterschaft in den Jahren 1979 und 1980 mit Wes Cooley. In Europa gewann Graeme Crosby die Formula TT Weltmeisterschaft in den Jahren 1980 und 1981 mit seiner Yoshimura getunten GS1000 Suzuki. Ähnliche Erfolge feierte die GS mit Kevin Schwantz und SERT, sowohl in der 750er als auch 1000er Version.

Das SERT Team erzielte im Jahr 1983 den ersten Langstrecken WM-Titel mit der GS1000 und den Piloten Richard Hubin und Herve Moineau. 1985 feierte Kevin Schwantz zahlreiche Rennsiege mit der GS, bevor er auf die GSX-R und schließlich in die 500ccm Weltmeisterschaft wechselte, in der er 1983 den Titel für Suzuki gewinnen konnte.

Aufgrund all dieser Erfolge ist Suzuki nicht nur stolz das 30-jährige Jubiläum der GSX-R Reihe zu feiern, sondern auch wieder in der MotoGP Weltmeisterschaft mit einem neuen Team, zwei vielversprechenden jungen Piloten und der brandneuen GSX-RR am Start zu stehen. Die Philosophie von Suzuki, die Entwicklung auf der Rennstrecke, hat über 30 Jahre lang zu innovativen Entwicklungen und Optimierungen der Serienmaschinen geführt und wird auch die nächste Generation der GSX-R und viele weitere Modelle von Suzuki in der Zukunft beflügeln.

Kevin Schwantz:
"Ich habe die GSX-R im Jahr 1985 bei den 8 Stunden von Suzuka zusammen mit Graeme Crosby gefahren. In den USA haben wir die GSX-R erst 1986 bekommen und sind damit '86 und '87 bei den amerikanischen Superbikes gefahren. Ich habe das Daytona 200 im Jahr 1988 auf einer Suzuki GSX-R gewonnen und bin die 8 Stunden bis in die Saison 1992 damit gefahren."

"Ich war meine gesamte Karriere über mit Suzuki verbunden und bin auf Suzuki Motorrädern Rennen gefahren. Dabei konnte ich beobachten, wie sich die GSX-R weiter entwickelt hat. Ich mag den Gedanken, dass meine Rennfahrerei ein wenig dabei geholfen hat, die GSX-R weiter zu entwickeln und zu verbessern. Ich denke einige der Erkenntnisse, die Suzuki bei den Rennen gewonnen hat, sind auch in die Entwicklung der Serien GSX-R eingeflossen. Ganz egal, ob 600er, 750er, 1000er oder all die anderen Modelle, die gebaut wurden - sie alle erlauben den gleichen unbändigen Spaß beim Fahren."

"Die GSX-R war revolutionär, neu und großartig als sie erschien und ist auch heute noch ein fantastisches Sportmotorrad mit einem großartigen Handling. Mit über einer Million verkauften GSX-Rs kann man getrost behaupten, dass es auch weit über eine Million zufriedener Kunden gibt, die ihre GSX-R lieben."

"Für mich ist die GSX-R die Definition des Sportmotorrades! Als die GSX-R erschien, hat sie die Definition des Supersportlers grundlegend geändert und wurde seitdem permanent verbessert."

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