Hochschul-Kanzler Rudolf Becker feiert 40jähriges Dienstjubiläum

Der Kanzler der Hochschule Kaiserslautern, Herr Diplomkaufmann Rudolf Becker vollendet heute sein 40jähriges Dienstjubiläum
(PresseBox) (Kaiserslautern, ) Rudolf Becker ist ein echter "Lautrer Bub" - in Kaiserslautern geboren, aufgewachsen, zur Schule gegangen und in den Beruf mit seiner Ausbildung bei der Stadtverwaltung gestartet. Nach seinem Abschluss an der Zentralen Verwaltungsschule in Mayen 1979 wechselte er am 1. April 1982 zur Verbandsgemeindeverwaltung Kaiserslautern Süd. An der Fernuniversität Hagen studierte er berufsbegleitend Betriebswirtschaft. Am 01.12.1985 wechselte er zur Fachhochschule des Landes Rheinland-Pfalz, Abteilung Kaiserslautern, die er seitdem mitgestaltetet: zuerst in geschäftsführender Eigenschaft in der Verwaltung, ab dem 01.09.1996 als Vertreter des Kanzlers der FH Kaiserslautern und schließlich ab dem 01.05.2001 als Kanzler. Seit seiner Wiederwahl am 16.04.2009 bekleidet der inzwischen 58-Jährige seine zweite Amtszeit.

Die kontinuierliche Modernisierung der Verwaltungsabläufe im Rahmen der zunehmenden Autonomie der Hochschule, eine stärkere Kundenorientierung und die Einführung des Globalhaushalts waren Schwerpunkte seiner ersten Amtszeit. Für seine zweiten acht Jahre als Kanzler sieht Rudolf Becker den Neubau auf dem Kammgarngelände und den damit verbundenen Umzug des Standortes Morlauterer Straße als die größte Herausforderung an. Er freut sich, dass der erste Bauabschnitt mit dem Richtfest der Mensa in diesem September seiner Fertigstellung entgegensieht und für die Verwaltung nun der letzte Sommer in der Morlauterer Straße angebrochen ist.

Kanzler Becker begleitet die Geschicke der Hochschule Kaiserslautern seit ihrer Gründung aus der Fachhochschule Rheinland-Pfalz als Fachhochschule Kaiserslautern im Jahr 1996. Er hat bereits an der ersten Sitzung des Senats, dem obersten Gremium der Hochschule, das legislative und beratende Aufgaben wahrnimmt, teilgenommen und alle wichtigen Entscheidungen seit Gründung der Hochschule mit geprägt. Den Aufbau und die Entwicklung des Hochschulcampus in Pirmasens und Zweibrücken hat er von Beginn an mit verantwortet und war an allen wesentlichen Entscheidungen bezüglich der neuen Standorte beteiligt.

In seiner Funktion ist er Dienstvorgesetzter des nichtwissenschaftlichen Personals und zuständig für den Haushalt, die Liegenschaften sowie für Rechts- und sonstige Verwaltungsaufgaben. "Das im Laufe der Jahre wohl am härtesten umkämpfte und emotionalste Thema war die Zusammenlegung von Fachbereichen", erinnert er sich. Um Synergien zu nutzen und das Profil der Hochschule zu schärfen, fusionierten im Sommersemester 2006 die Fachbereiche Elektrotechnik/Informationstechnik und Maschinenbau zum Fachbereich Angewandte Ingenieurwissenschaften und die Fachbereiche Architektur/Innenarchitektur/Virtual Design und Bauingenieurwesen zum Fachbereich Bauen und Gestalten. Inzwischen profitieren die Fachbereiche von dieser Entscheidung durch die Möglichkeit einer stärkeren interdisziplinären Zusammenarbeit und die Nutzung der Stärken und Kompetenzen der jeweils anderen Disziplinen.

Aber auch außerhalb der Hochschule engagiert sich Rudolf Becker in Sachen Hochschulpolitik: So war er langjähriger Sprecher der rheinland-pfälzischen Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen und aktiv im Arbeitskreis Finanzen, Organisation und Personal der Arbeitsgemeinschaft der Kanzlerinnen und Kanzler der Fachhochschulen Deutschlands. Anfang 2014 wurde er als Vertreter des Vorsitzenden in den Vorstand der HIS-Genossenschaft berufen. Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH hat als führender Anbieter von Hochschul-IT rund 240 Hochschulen bundesweit unter Vertrag.

Die Dankurkunde der Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz Malu Dreyer überreichte heute der Präsident der Hochschule Kaiserslautern, Prof. Dr. Konrad Wolf, der seine Verdienste für die Hochschule hervorhob und ihm für die gute Zusammenarbeit dankte: "Unser Kanzler hat die Entwicklung der Hochschule Kaiserslautern von einer klassischen Fachhochschule für Ingenieurwissenschaften und Architektur zu einer breit gefächerten, anwendungsnahen und forschungsstarken Hochschule für Angewandte Wissenschaften mit drei Standorten über 30 Jahre hinweg begleitet und mit geprägt. Gleichzeitig hat er sich seit vielen Jahren in landes- und deutschlandweiten Netzwerken und Institutionen engagiert. Er verkörpert damit persönlich in hohem Maße die regionale Verankerung und den Anspruch überregionaler Wirksamkeit, die die Hochschule in ihrem Selbstverständnis kennzeichnen."

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