Information Lifecycle Management in Zeiten von SAP S/4HANA

PBS-Informationstag 2015
PBS-Geschäftsführer Günther Reichling (PresseBox) (Bensheim, ) Information Lifecycle Management von PBS lebt und ist unter der SAP Business Suite HANA wichtiger denn je, so das Fazit des diesjährigen PBS-Informationstages. Gerade auch unter HANA habe Kostenreduktion, wie sie nach dem PBS-Konzept durch eine Reduktion des Hauptspeichers einhergeht, weiterhin hohe Priorität erläuterte Prof. Dr. Detlev Steinbinder in seiner Keynote. Zahlreiche anwesende PBS-Bestandskunden schlossen sich dieser Meinung nach jahrzehntelanger Erfahrung im Einsatz der PBS-Software an. Gründer und Geschäftsführer Günther Reichling verwies auf die stetige plattformunabhängige Weiterentwicklung der weitverbreiteten PBS archive add ons, die nach einer Archivierung von SAP-Daten auch weiterhin einen nahtlosen Zugriff auf diese garantieren. Die HANA-spezifischen Optimierungen der SAP-Transaktionen seien auch für die PBS archive add ons adaptiert worden. Demonstriert wurden von Walter Steffen beispielhaft die große Umsatzprobe, die belegbasierte Kontenanalyse, die Umsatzsteuervoranmeldung und die Nettoumsatzanalyse. Den großen Synergieeffekt, den das Zusammenspiel von SAP und PBS-Software bewirkt, betonte Roland Kramer, Produktmanager bei SAP, mit dessen ILM-Team die PBS-Entwicklung bereits seit Jahren partnerschaftlich verbunden ist.
Neben der Vorstellung von Optimierungen bestehender Software-Lösungen und Neuentwicklungen wie die Archive Data Services zur Compliance-gerechten Anpassung bereits archivierter Daten oder dem Data Access Monitor, der statistische Informationen zum SAP-Systembetrieb langfristig protokolliert und aufbewahrt, war die Integration und schnelle Analyse von Fremddaten direkt im ERP-System ein immer wiederkehrendes Thema. Eine große Handelskette etwa nutzt diese Funktion zur Auswertung und Ablage ihrer Point-of-Sale-Daten, während ein Start-up durch Replikation Daten quasi „on the fly“ analysieren und so neue Geschäftsopportunitäten lokalisieren kann.
Trotz entgegen lautenden Aussagen ist auch das Business Warehouse noch quicklebendig. Da dieses viel länger schon als ERP und typischerweise für die Datenanalyse verwendet wird, gibt es auch im Nearline Storage für SAP BW von PBS viele ausgefeilte Funktionen und Kniffe, die im Rahmen der Best Practice vorgestellt wurden, wie etwa die einzigartige PBS Snapshot-Funktionalität zur Performance-Steigerung. Die Lösung kann, wie die für ERP auch, unter verschiedenen spaltenorientierten Analyseservern betrieben werden. Darunter auch unter der DB2 BLU Acceleration von IBM, dessen Vorteile explizit vorgestellt wurden.
Natürlich durfte auch die derzeit populäre Cloud Thematik nicht fehlen, scheint es doch naheliegend gerade archivierte Daten in der Cloud abzulegen. Möglich ist es mit dem PBS Archivserver ContentLink, der bislang die gängigsten Cloud Anbieter wie etwa Amazon bedient. Die Lösung zeichnet sich aus durch äußerste Flexibilität und Skalierbarkeit und ist nicht zuletzt auch sehr kostenbewußt.
Den Abschluss bildete ein Erfahrungsbericht des Beratungshauses ComSol, einem PBS-Partner, der von einem Energieunternehmen handelte, das PBS ContentLink erstmals mit FileLock von GRAUDATA einsetzt und mit dieser Kombination sehr zufrieden ist.
Am 28. Juni 2016 wird PBS Software sein 25-jähriges Jubiläum begehen. Nach dem üblichen Informationstag, der wieder im Dorint Hotel stattfinden wird, lädt das Unternehmen zur Jubiläumsfeier.

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