Professor ohne Ruhe

Die Fachhochschule Flensburg hat Prof. Dr. Tadeus Uhl in den Ruhestand verabschiedet - fast zumindest
FH-Präsident Prof. Dr. Holger Watter (li.) würdigte die Verdienste von Prof. Dr. Tadeus Uhl für die Fachhochschule Flensburg, an der er 1992 seinen Dienst begonnen hatte (Foto: Haase) (PresseBox) (Flensburg, ) Es war die offizielle Verabschiedung von Prof. Dr. Tadeus Uhl, der nach 23 Jahren Lehr- und Forschungstätigkeit an der Fachhochschule Flensburg in den Ruhestand verabschiedet wurde. Ruhestand aber sei, darauf wies der zuständige Dekan des Fachbereichs Information und Kommunikation Prof. Klaus Hoefs hin, in Zusammenhang mit dem Kollegen Uhl nicht das richtige Wort. So wird der Professor für digitale Kommunikationstechnik neben seiner Professur an der Maritimen Universität Szczecin auch an der Flensburger Hochschule weiterhin Lehraufträge in der Angewandten Informatik ausüben.

FH-Präsident Prof. Dr. Holger Watter würdigte die Verdienste von Prof. Uhl für die Fachhochschule Flensburg, an der er 1992 seinen Dienst begonnen hatte. "Neben seiner Lehre hat Prof. Uhl auch in der Akquise von Drittmitteln beachtliches erreicht", sagte Watter. Zehn Drittmittelprojekte im Umfang von einer Viertelmillion Euro sei eine beachtliche Leistung.

Prodekan Prof. Dr. Hans-Werner Lang vervollständigte in seiner Laudatio die Leistungen Uhls: 137 Publikationen, rund 80 Vorträge auf nationalen und internationalen Konferenzen, zahlreiche Preise für seinen Forschungs- und Publikationsleistungen sowie zweimal die Technologie-Transfer-Prämie der Innovationsstiftung Schleswig-Holstein - um den Rahmen der Feierstunde, zu der zahlreiche Mitarbeiter der FH gekommen waren, nichts zu sprengen, beließ es Lang bei einer exemplarischen Aufzählung.

Bevor Prof. Uhl 1992 zum Institut für Nachrichtentechnik der FH Flensburg kam, promovierte er 1981 an der Technischen Universität Danzig, habilitierte 1990 an der Universität Dortmund im Bereich Kommunikationsnetze und war dort bis zu seinem Wechsel an die FH Flensburg als Oberingenieur beschäftigt. Zwischen 1975 und 1982 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Telekommunikation und Elektrotechnik der Akademie für Technik und Agrikultur Bydgoszcz/Polen tätig. Zu seinen Lehr- und Forschungsschwerpunkten gehören die Leistungsanalyse von Kommunikationsnetzen und Kommunikationssystemen, Protokolle und ihre Messtechnik, Breitbandzugangstechniken zu Festnetzen, Internettechnologie, Verfahren und Messtechniken der QoS/QoE bei Triple Play Services.

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