TCS-Studie: Mehr als 80 Prozent aller Unternehmen steigern ihren Umsatz durch Investitionen in das Internet der Dinge

(PresseBox) (London / Mumbai, ) .
- Durchschnittliche Umsatzsteigerung von 15,6 Prozent durch Anwendungen im Internet der Dinge - Marktführer erreichen Umsatzsteigerung von bis zu 64 Prozent
- Unternehmen planen hohe Investitionen für das Internet der Dinge - sieben Prozent der Unternehmen wollen 2015 mehr als 500 Millionen Dollar investieren
- Erhebliche Schwierigkeiten sehen Unternehmen derzeit in der Kapitalisierung von Anwendungen im Internet der Dinge


Tata Consultancy Services (TCS), (BSE: 532540, NSE: TCS), weltweiter Anbieter von IT-Services, Beratungsleistungen und Geschäftslösungen, zeigt in einer globale Studie über das Internet der Dinge (IoT) erhebliche Potenziale zur Steigerung des Umsatzes von Unternehmen auf. Dabei fokussiert TCS insbesondere den Einfluss von IoT-Technologien auf einzelne Industriesektoren.

Für die TCS Global Trends Studie wurden 795 internationale Führungskräfte befragt. Dabei zeigten sich nicht nur die großen Gewinnpotenziale von IoT-Technologien. Es wurden auch die wesentlichen Herausforderungen sichtbar, mit denen die Unternehmen bei der Transformation von IoT-Maßnahmen innerhalb ihres Geschäfts rechnen müssen.

"Die Zeit ist reif für das Internet der Dinge. Die Frage ist, ob die Unternehmen bereits das volle Potenzial dieser Technologie erkennen und nutzen können. Unsere Studie zeigt, dass Führungskräfte IoT-Technologien einsetzen, um ihr Unternehmen in vielen Bereichen neu zu strukturieren - von Geschäftsmodellen und Produkten bis hin zu Geschäftsprozessen und Arbeitsplätzen. Tatsächlich ist jetzt der richtige Zeitpunkt für Unternehmen aus allen Branchen, den Einstieg in die Welt der intelligenten, vernetzen Dinge zu wagen", erklärt Natarajan Chandrasekaran, Global CEO und MD von TCS.

Gut für den Umsatz
Unternehmen, die in IoT investieren, verzeichnen eine deutliche Umsatzsteigerung. So war 2014 ein durchschnittlicher Anstieg von 15,6 Prozent zu beobachten. Fast jeder Zehnte erreichte sogar mindestens 30 Prozent. Für Geschäftsführer sind IoT-Initiativen ein immer wichtigerer Geschäftsbereich. Von den 795 Befragten planen 12 Prozent der Unternehmen Investitionen von 100 Millionen Dollar für das laufende Geschäftsjahr ein. Drei Prozent würden ein Minimum von 1 Milliarde Dollar für IoT-Maßnahmen aufbringen. Darüber hinaus werden die Unternehmen eigenen Einschätzungen zufolge ihr IoT-Budget bis 2018 jährlich erhöhen - mit Steigerungsraten von 20 Prozent auf insgesamt 103 Millionen Dollar. Europäische Unternehmen weisen hier im Vergleich zu den anderen Regionen die größte Investitionsbereitschaft auf - so rechnet Deutschland mit einem Anstieg von überdurchschnittlichen 25 Prozent; Frankreich mit einer Zunahme von 30 Prozent und England sogar mit 38 Prozent.

Besonders aufgeschlossene Unternehmen ziehen schon jetzt die höchsten Profite aus ihren Investitionen. Acht Prozent der Befragten gaben an, dass ihnen die IoT-Investition im Jahr 2014 ganze 64 Prozent Umsatzsteigerung gebracht hat - und damit auch eine höhere Rendite. Aktuell sehen Unternehmen den größten Einfluss von IoT darin, dass sie ihren Kunden maßgeschneiderte Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Bis 2020 werden sich diese Angebote endgültig amortisiert haben und den Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten.

Wie die Studie zeigt, besteht die häufigste Verwendung von IoT-Technologien in der Analyse von Kundenverhalten durch mobile Apps. 47 Prozent aller Unternehmen nutzen hierfür IoT-Technologien. Knapp über die Hälfte der Anwender aus der "Leader"-Kategorie investiert in IoT, um den Erfolg der Produkte im Markt zu messen. Bei den teilnehmenden Unternehmen mit niedrigem ROI können hingegen lediglich gut 16 Prozent von diesem Nutzen profitieren.

Kulturelle Hürden
Trotz der ermutigenden Ergebnisse von IoT-Investitionen und der Auswirkung auf den Umsatz zeigt die Studie auch, dass in allen Branchen noch immer große Herausforderungen zu bewältigen sind. Die drei größten Hindernisse für Unternehmen:

I. Unternehmenskultur: Befragte sehen ein Problem darin, ihre Mitarbeiter von den Veränderungen zu überzeugen;

II. Führung: Auch das Motovieren von Führungskräften für IoT wird als kritisch erachtet;

III. Technologie: Fragen zur Technologie spielen auch weiterhin eine große Rolle, ebenso Fragen im Umgang mit Big Data, zu internen Entwicklungen im Abgleich mit externen Einflüssen, zur Integration von IoT-Daten in die Unternehmenssoftware sowie zur Gewährleistung von Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Das Gesundheitswesen hinkt der industriellen Fertigung im Umgang mit IoT-Technologien hinterher
Dem Gesundheitswesen wurde das größte Potenzial bei der Nutzung und im Profit von IoT-Initiativen zugesprochen. Insgesamt hinkt die Gesundheitsbranche in punkto IoT-Technologie im Vergleich zu anderen Branchen deutlich hinterher. Das liegt zum einen an regulatorischen Einschränkungen, zum anderen aber auch an Bedenken gegenüber der Datensicherheit. Im Jahr 2015 plant die Gesundheitsbranche, lediglich 0,3 Prozent vom Umsatz in die Entwicklung von IoT-Initiativen zu investieren. Diese Investitionen sollen jedoch bis 2018 um 30 Prozent ansteigen. 2020 soll der Markt für die Gesundheitsbranche dann insgesamt 117 Milliarden Dollar umschließen1.

Im Gegenzug legt die industrielle Fertigung die höchsten Umsatzzuwächse durch IoT vor. Im Industriesektor beträgt der durchschnittliche Zuwachs 28,5 Prozent, gefolgt von der Finanzdienstleistungsbranche mit 17,7 Prozent sowie dem Bereich Medien und Unterhaltung mit 17,4 Prozent. Die geringste Umsatzsteigerung verzeichnet die Automobilindustrie mit 9,9 Prozent Zuwachs.

Kundenzufriedenheit und Betrugsbekämpfung ausschlaggebend für IoT-Initiativen im Banken- und Finanzsektor
Mit 117 Millionen Dollar-Investition pro Unternehmen in diesem Jahr und anvisierten 154 Millionen Dollar bis 2018 liegt der Bankensektor in der Nutzung von IoT-Technologien weit vorne. In erster Linie werden diese für die Produkt- und Kundenbeobachtung genutzt - zusammen werden hier rund 60 Prozent des gesamten IoT-Budgets dafür aufgewendet. Kay Müller-Jones, Head of Consulting Practice, TCS Central Europe zu den Entwicklungen im Bankensektor: "Die Studie zeigt, dass vor allem auch Banken und Finanzinstitute massiv in IoT-Initiativen investieren. Die Unternehmen wollen so das Kundenverhalten besser nachvollziehen, Marketingkampagnen stärker personalisieren, Betrugsrisiken reduzieren und neue Geschäfts- und Ertragsfelder erschließen."2

Der Bericht, der sich auf die Entwicklungen von 13 verschiedenen Branchen bezieht, zeigt, dass große Investitionen in IoT-Infrastruktur und -Produktion nicht nur für die Fertigungsindustrie von Vorteil sind. Auch die Tourismus-, Logistik- oder Gastronomiebranche planen 0,6 Prozent ihrer diesjährigen Einnahmen für IoT-Initiativen ein. Die Medien- und Unterhaltungsbranche will 0,57 Prozent ihres Umsatzes dieses Jahr investieren und liegt damit deutlich über dem Durchschnitt von 0,4 Prozent. Der Bankensektor rechnet durchschnittlich mit Investitionen von 0,44 Prozent der Erträge für dieses Jahr.

Mehr zur TCS Global Trend Studie unter: www.TCS.com/InternetofThings

Nordamerika und Europa führend
Weltweit kam es 2014 in allen Regionen zu zweistelligen Umsatzsteigerungen, wobei US-Unternehmen mit 18,8 Prozent den höchsten Umsatzzuwachs verzeichnen. Europa erreicht insgesamt eine Umsatzsteigerung von 12,9 Prozent. Im Vergleich zu England und Frankreich liegt Deutschland hier mit einem Anstieg von 14,6 Prozent vorne (England 13,9 Prozent; Frankreich 8,3 Prozent). In Asien sind es 14,1 Prozent und in Lateinamerika sogar 18,3 Prozent. Im aktuellen Jahr wollen europäische Unternehmen durchschnittlich 93,9 Millionen Dollar ausgeben. Innerhalb Europas führt Frankreich mit Ausgaben in Höhe von durchschnittlich 138 Millionen Dollar die einzelnen Länder an, gefolgt von Deutschland mit 86,2 Millionen Dollar und Großbritannien mit 80,9 Millionen Dollar.

1 Quelle: http://www.forbes.com/...
2 Ausführliche Informationen zu Entwicklungen von IoT in Deutschland zu den einzelnen Industrien gibt es im aktuellen Trend Report unter www.tcs.com/internetofthings

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