Schaltbau mit deutlichem Plus im ersten Halbjahr 2015

(PresseBox) (München, ) .
- Deutliches Wachstum bei Auftragseingang und Umsatz
- EBIT wächst überproportional und übertrifft Vorjahreswert um rund 60 %


Die Schaltbau-Gruppe hat im zweiten Quartal Fahrt aufgenommen und ein deutliches Plus bei Auftragseingang und Umsatz erreicht. Zugleich zeigte sich die Ertragslage des weltweit tätigen Verkehrstechnik-Konzerns wesentlich verbessert: Die EBIT-Marge lag im ersten Halbjahr mit 8,3 % wieder auf gewohntem Niveau. "Unser deutlich ausgebautes Angebot gerade für Kunden im Bahnsektor macht sich mehr und mehr bezahlt", kommentiert Vorstandssprecher Dr. Jürgen Cammann. "Mit Blick auf unsere Jahresziele bleiben wir auf Kurs."

Die Halbjahreszahlen spiegeln die Aufwärtsbewegung der Schaltbau-Gruppe im bisherigen Jahresverlauf wider. Der Umsatz nahm um 19,8 Prozent auf 235,6 Mio. EUR zu; hiervon entfielen gut 54 % auf das zweite Quartal. Das deutliche Umsatzplus, das im ersten Vierteljahr noch durch die erstmalige Einbeziehung der in 2014 erworbenen Gesellschaften geprägt war, beruhte im zweiten Quartal vorrangig auf Absatzerfolgen in der Mobilen Verkehrstechnik, woran die polnische RAWAG maßgeblichen Anteil hatte, sowie bei Bremssystemen. Auch das Segment Komponenten konnte den Vorjahreswert deutlich übertreffen, profitierte dabei allerdings auch von positiven Wechselkurseffekten in China und den USA.

Das EBIT lag nach sechs Monaten mit 19,6 Mio. EUR um rund 60 % über dem Vorjahreswert (12,3 Mio. EUR). Hervorzuheben ist dabei die deutliche Verbesserung in den Segmenten Mobile Verkehrstechnik und Komponenten. Allein im zweiten Quartal konnte das EBIT von 6,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 11,2 Mio. EUR in 2015 gesteigert werden.

Der Periodenüberschuss nach sechs Monaten in Höhe von 13,9 Mio. EUR liegt erwartungsgemäß unter dem hohen Vorjahreswert (20,3 Mio. EUR). Mit 1,80 EUR blieb demzufolge auch das Ergebnis je Aktie hinter dem Vergleichswert 2014 (2,93 EUR) zurück. Der Vorjahreswert war jedoch von positiven Bewertungseffekten im Zusammenhang mit der Aufstockung des Anteils an RAWAG geprägt, dem im laufenden Jahr ein weitaus geringerer Bewertungseffekt durch den Mehrheitserwerb der britischen Rail Door Solutions gegenüberstand, so dass in Summe daraus eine Abweichung von rund 10 Mio. EUR resultiert.

Der Auftragseingang erhöhte sich im ersten Halbjahr um 13,9 Prozent auf 259,4 Mio. EUR. Neben den Effekten durch die Akquisitionen im April 2014 zeigte sich auch hier die gute Entwicklung bei Bremssystemen und Komponenten. Der auf knapp 320 Mio. EUR aufgestockte Auftragsbestand stellt eine starke Basis für die Umsatzentwicklung im restlichen Jahr und darüber hinaus dar.

Nach der Übernahme von 65 % des auf Eisenbahn- und Automatisierungskomponenten spezialisierten Unternehmens SPII S.p.A. am 15. Juli 2015 rechnet die Schaltbau-Gruppe im Gesamtjahr mit einem Anstieg des Umsatzes auf rund 485 Mio. EUR. Das EBIT soll auch weiterhin 37 Mio. EUR und das Ergebnis je Aktie 2,91 EUR betragen

Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2015 wird am 13. August veröffentlicht.

Die Schaltbau-Gruppe gehört zu den führenden Anbietern von Komponenten und Systemen für die Verkehrstechnik und die Investitionsgüterindustrie. Die Unternehmen der Schaltbau-Gruppe liefern komplette Bahnübergänge, Rangier- und Signaltechnik, Tür- und Zustiegssysteme für Busse, Bahnen und Nutzfahrzeuge, Toilettensysteme und Inneneinrichtungen für Schienenfahrzeuge, Industriebremsen für Containerkräne und Windkraftanlagen, sowie Hoch- und Niederspannungskomponenten für Schienenfahrzeuge und andere Einsatzgebiete.

Innovative und zukunftsorientierte Produkte machen Schaltbau zu einem maßgeblichen Partner in der Industrie, insbesondere der Verkehrstechnik.

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