Powertrain-Bauteile mit über 50 Prozent Energieeinsparung prozesssicher zwischenreinigen

EcoCVac von Dürr Ecoclean – innovative Trockenreinigung ohne Druckluft
Die Trockenreinigung ohne Druckluft ermöglicht Energieeinsparungen von über 50 Prozent bei verbesserter Prozesssicherheit. (PresseBox) (Filderstadt, ) Spanend bearbeitete Powertrain-Bauteile werden zwischengereinigt, um die Qualität nachfolgender Prozesse nicht zu beeinträchtigen. Dies erfolgt meist trocken mit energieintensiv erzeugter Druckluft. Mit dem neu entwickelten EcoCVac bietet Dürr Ecoclean ein effektives Trockenreinigungssystem, das ohne Druckluft arbeitet. Es ermöglicht bei höherer Prozesssicherheit Energieeinsparungen von über 50 Prozent. Da sich der Reinigungsaufwand für die Arbeitskammer des Systems minimiert, steigt gleichzeitig die Anlagenverfügbarkeit.

Moderne Motoren- und Getriebefertigungslinien sind auf höchste Produktivität und Wirtschaftlichkeit ausgelegt. Es muss daher alles eliminiert werden, was einen Folgeprozess stören könnte. Die Reinigung von Motoren- und Getriebeteilen wie beispielsweise Zylinderköpfen, Kurbel- und Getriebegehäusen zwischen spanenden Bearbeitungsschritten ist daher ein Muss. Für diese Zwischenreinigung werden häufig Reinigungssysteme eingesetzt, die mit Druckluft arbeiten. Der Vorteil ist, dass die Reinigung trocken erfolgt. Allerdings verursacht die Erzeugung der Druckluft hohe Kosten. Darüber hinaus werden die an den Bauteilen haftenden Späne und Reste des Bearbeitungsmediums lediglich abgeblasen. Sie verteilen sich in der Arbeitskammer, die dadurch schnell verschmutzt. Dies wiederum erhöht das Risiko von Rückverschmutzungen am Werkstück, die den nächsten Bearbeitungsschritt beeinträchtigen.

Vakuumsaugen ohne Druckluft in kurzen Taktzeiten
Diese Nachteile hat Dürr Ecoclean, Monschau, beim innovativen Vor- und Zwischenreinigungssystem EcoCVac beseitigt. Es basiert auf der neu entwickelten Technologie des Vakuumsaugens. Sie sorgt in einer Prozesszeit von nur 1,5 bis 3 Sekunden dafür, dass Verunreinigungen nicht nur vom Bauteil, sondern auch aus der Arbeitskammer entfernt werden.
Das EcoCVac ist mit einem Druckbehälter ausgestattet, in dem ständig ein Vakuum erzeugt wird. Er ist über eine Rohrleitung mit der Vakuumkammer verbunden, in der das Werkstück platziert wird. Nach dem Schließen wird ein starker Luftstrom durch die Kammer geleitet. Er „reißt“ die am Bauteil haftenden Späne mit und transportiert sie in den Unterdruckbehälter. Ein in diesem Bereich integrierter Späneaustrag separiert Späne und Emulsionen, sodass eine getrennte Entsorgung über einen bereitgestellten Sammelbehälter beziehungsweise eine Spülrinne möglich ist.

Über 50 Prozent reduzierte Energiekosten
Einen Schwerpunkt bei der Entwicklung des EcoCVac bildete die Ressourceneffizienz. Es zeichnet sich daher durch einen im Vergleich mit Druckluftsystemen deutlich geringeren Energieverbrauch aus: Bei einem unterstellten Druckluftverbrauch von 2,5 Normkubikmetern pro Bauteil und einem Preis von 1,26 Cent pro Normkubikmeter fallen beim Druckluftblasen Kosten von 3,15 Cent pro Bauteil an. Beim neuen Vakuumtrockenreinigen ist ein Energieeinsatz von 0,139 kWh Strom je Werkstück erforderlich. Wird mit einem Strompreis von 10,88 Cent/kWh kalkuliert, ergeben sich Kosten von 1,51 Cent pro Bauteil. Dies bedeutet eine Kostenreduzierung von über 50 Prozent.

Prozesssicherheit und Verfügbarkeit optimiert
Neben den deutlichen Kostenvorteilen überzeugt das EcoCVac durch eine höhere Prozesssicherheit. Das Entfernen der Späne auch aus der Arbeitskammer minimiert das Risiko einer Rückverschmutzung. Die Kammer muss daher seltener und mit deutlich geringerem Aufwand gereinigt werden Außerdem sind im Vergleich zu herkömmlichen Druckluftsystemen keine Düsen vorhanden, die auf das Bauteil ausgerichtet werden müssen, beispielsweise bei der Inbetriebnahme oder nach einer Kollision. Auch dies trägt zur höheren Anlagenverfügbarkeit bei.

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