HARTL GROUP Top Themen Juli / August 2015

Interview: So geht Rechenzentrumsbau heute & weitere Themen
Peter Hartl, Geschäftsführer der HARTL GROUP (PresseBox) (Neßlbach, ) Als modernes IT-Haus liefern wir ein auf dem Markt einzigartiges Business: Wir haben den Wandel vom IT-Dienstleister zum ausgezeichneten Rechenzentrum mit Komplettangebot vollzogen.

Schwerpunkt dieser Ausgabe: Datacenter Special: Interview: "Wie baut man ein Rechenzentrum?"

Sollten Sie das Interview exklusiv für Ihre Berichterstattung in voller Länge wünschen, kontaktieren Sie uns.

Inhalt

1. Meinung: Outsourcing ist der IT-Trend der Zukunft

2. Fachbeitrag: Exklusives Interview - So (schwierig) geht Rechenzentrumsbau heute

3. Aktuelles: Fortschritte zum Bau des neuen Rechenzentrums in Bildern

Meinung

1. Outsourcing ist der IT-Trend der Zukunft

Unternehmen bis zu 100 Mitarbeitern und mehr haben ihn heute immer seltener: einen eigenen IT-Leiter. Auch größere Firmen setzen mit zunehmenden Datenmengen auf Outsourcing im Rechenzentrum. Dieser Trend wird sich noch verstärken und auch das Systemhausgeschäft beeinflussen.

Nicht einmal mehr eigene Server brauchen kleine und mittlere Unternehmen heute, denn von Rechenleistung, Storage bis hin zu individuellen Anwendungen lässt sich alles aus dem Datacenter beziehen.

Das ist bei Firmen bereits angekommen und auch der Digitalverband Bitkom stellt im Bereich Cloud-Computing (selbst ein Wachstumsmarkt!) einen steigenden Trend zum Outsourcing fest.

Aktuell nutzen zwar noch die meisten Unternehmen interne Private Clouds, doch extern gehostete und gemanagte Lösungen nehmen deutlich zu. 13 Prozent der Unternehmen setzen mittlerweile Hosted Private Clouds ein, und der Einsatz von Managed Private Clouds hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 4 Prozent auf 12 Prozent verdreifacht.

"Dieser Trend wird sich in den nächsten Jahren noch verstärken, zumal der Betrieb eigener Server oder gar eigener Rechenzentren immer teurer wird. Wachsende Energiekosten, gesteigerte Lizensierungs- und Sicherheitsanforderungen und immer kürzere Modernisierungszyklen machen für viele Firmen Outsourcing auch in Zukunft attraktiv", sagt Peter Hartl, CEO und Inhaber der HARTL GROUP.

Für Systemhäuser, für die sich ebenfalls aus den genannten Gründen ein eigenes Datacenter kaum mehr lohnt, werden Partner mit hochmodernen Rechenzentren daher immer wichtiger. Im folgenden Interview lesen Sie, welche Hürden beim Rechenzentrumsbau warten.

Wenn Ihre Redaktion Bedarf an einem tiefer gehenden Interview zum Thema "Cloud-Lösungen aus dem Rechenzentrum" hat - ob für Businessentscheider oder CIOs - wenden Sie sich gerne mit Ihrem speziellen Interesse an uns: presse@hartl-group.de

Weitere Informationen zu der Cloud der HARTL GROUP und die Möglichkeit für Kunden zum exklusiven kostenlosen Beratungsgespräch finden Sie hier: http://www.hartl-group.de/microsoft/

Fachbeitrag: Exklusives Interview

2. So (schwierig) geht Rechenzentrumsbau heute

Wachsender Bedarf an Datenmengen und Rechenleistung treibt Unternehmen und Systemhäuser heute um und damit die Überlegung: Investiere ich in ein eigenes Rechenzentrum oder doch lieber Outsourcen?

Peter Hartl, Geschäftsführer und Gründer der HARTL-GROUP, baut derzeit an einem neuen Rechenzentrumsstandort im niederbayerischen Hofkirchen. Im Interview erklärt der Unternehmer und Bauherr, welche Hürden beim Rechenzentrumsbau überwunden werden müssen, für wen es sich angesichts gestiegener Energiekosten noch lohnt, und was man dafür können muss.


Herr Hartl, Sie bauen derzeit in direkter Nähe zu Ihrer jetzigen Firmenzentrale und einem bestehenden Rechenzentrum ein weiteres hochmodernes Datacenter, um auch bei wachsender Nachfrage Firmen mit Rechenzentrumsleistungen zu versorgen. Ist der Trend für Unternehmen ein eigenes Rechenzentrum zu betreiben vorbei?

Peter Hartl: Größere Firmen betreiben heute häufig noch eigene Rechenzentren, die allerdings nicht immer auf dem neuesten Stand der Technik sind und deren Modernisierung hohe Kosten mit sich bringt. Für sie, aber auch viele kleinere und mittelständische Unternehmen mit steigendem Daten- und Rechenaufkommen, ist es in der Regel günstiger auf die Serverleistung eines Dienstleisters und immer preiswertere Hostingmodelle zurückzugreifen. Der Trend zu Mega-Rechenzentren aus den USA schafft dabei immer günstigere Preise der Cloudlösungen auf dem Markt. Der Eigenbetrieb wirkt dagegen beinahe unverhältnismäßig teuer.

Lohnt sich denn angesichts des weltweiten Preisverfalls von Cloudlösungen überhaupt noch ein regionaler Rechenzentrumsbau?

Peter Hartl: Für den "normalen" Anspruch lohnt es sich sicherlich nicht. Wer heute ein Rechenzentrum betreiben will, dem muss klar sein, dass die Kosten enorm sind, sowohl in der Bauphase als auch im Betrieb. Das "Blech", also die Hardware, ist dabei der geringste Kostenfaktor. Wir schaffen es, dank unserer Voraussetzungen, ein höchstzertifiziertes Rechenzentrum zu bauen, das den wachsenden Zertifizierungsanforderungen unserer Kunden nachkommt und gleichzeitig die Preise eines - ich sage mal -Standardrechenzentrums bietet."

Wie ist das möglich?

Peter Hartl: Bei dem hohen Stromverbrauch und den steigenden Energiekosten ist ein wesentlicher Aspekt höchste Energieeffizienz. Diese erreichen wir durch ein einzigartiges Konzept der automatischen Verwaltung, Steuerung und Monitoring der Rechenzentrums-Leistungen, aber auch des Raumlayouts, das bei kleinstmöglichem Raum die bestmögliche Packungsgröße der Server erreicht. Zudem haben wir uns für eine innovative Kühllösung basierend auf Adiabatik von der Firma Munters entscheiden. Diese Lösung ist so in Deutschland noch nicht im Einsatz. Wir erreichen damit insgesamt einen PUE (Power usage effectiveness) von unter 1,1 und senken dadurch unsere Betriebskosten auf ein Minimum. Zum Vergleich: Rechenzentrums-Riesen haben Werte von 1,2-1,4 PUE.

Hatten Sie dazu Spezialisten, die Sie bei der Planung unterstützten?

Peter Hartl: Hier sprechen Sie ein grundlegendes Problem an, denn die meisten Berater des Marktes haben hier vor allem die Sicherheit im Auge und sind weniger an der Optimierung der Kosten interessiert. Deswegen habe ich selbst proaktiv die Konzeption in die Hand genommen, selbst sozusagen "Tetris" bei der effizienten Raumgestaltung gespielt und zahlreiche Gespräche mit Herstellern geführt.

Was wäre hier also Ihr Tipp?

Peter Hartl: Der Rechenzentrumsbau über Ausschreibungen kann preislich nicht mit persönlichen Verhandlungen mithalten. Nur wer sich selbst das Know-how zulegt, ist auf der sicheren Seite. Klar, wurden meine Ideen mehrfach von Fachpersonal wie Rechenzentrumsplanern geprüft und mir die Machbarkeit meiner Ideen bestätigt.

Mit welchen Kosten und Hürden müssen Bauherren eines Rechenzentrums noch rechnen?

Peter Hartl: Die Modernisierung der Technologien geht rasant voran. Wer mit der Inbetriebnahme seines Rechenzentrums auf dem neuesten Stand sein will, muss noch während der Vorbereitung bis in den Bau hinein flexibel in seinen Investitionsentscheidungen bleiben. Allein für die Infrastruktur, also die Erstellung und die Liegenschaftskosten ohne Serverstruktur, liegen wir jetzt bei fünf statt zu Anfangs geplanten drei Millionen Euro. Der Grund dafür ist, dass wir uns eben bei jeder Entscheidung auch im laufenden Prozess für die optimale und neueste Technologie entschieden haben.

Wie lange dauert dann die Planung für solch ein Rechenzentrum?

Peter Hartl: Mit der Planung war ich etwa zwei Jahre beschäftigt, da ich viel selbst in die Hand genommen habe. Doch das ist wirklich schnell, zumal wir den Bau auch in gefühlter Rekordzeit mit der Wolf System GmbH umsetzen. Die Baufirma ist jetzt im Zeitplan fast zwei Monate voraus. Schon im Januar 2016 soll dann das Rechenzentrum in Betrieb gehen und die angegliederten Büroräume bezogen sein.

Sollten Sie das Interview exklusiv in voller Länge wünschen, kontaktieren Sie uns.

3. Aktuelles: Fortschritte zum Bau des neuen Rechenzentrums in Bildern

Fortschritte zum Bau des neuen Rechenzentrums


Mit dem Spatenstich am 28. April 2015 startet der Bau des Rechenzentrums der HARTL GROUP im niederbayerischen Hofkirchen, wie die HARTL GROUP bereits berichtete. Das Rechenzentrum wird nicht nur höchste Sicherheitsstandards gewährleisten, sondern auch besonders energieeffizient arbeiten.

In großen Schritten geht es jetzt voran und die Gebäudekomplexe entstehen. Auf der Website halten wir in Bildern die Fortschritte am Bau für Sie fest.

Sie finden die Bilder hier: http://www.hartl-group.de/...

Kontakt

HARTL GROUP
IT-Zentrum 1
D-94544 Hofkirchen
Doris Breitenreuter
Evernine Communication Manager
Peter Hartl
Hartl EDV GmbH & Co . KG
Geschäftsführer

Bilder

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