HR-Software-Monitor: Viele Davids, ein Goliath

(PresseBox) (Bonn, ) Erstmalig hat EuPD Research in diesem Jahr den Kunden- und Wettbewerbsmonitor HR-Software durchgeführt. Die Befragung von 506 Personalverantwortlichen in deutschen Unternehmen zeigt ein gemischtes Bild: Die SAP AG dominiert mit ihrer Software den Markt, dahinter rangiert eine Vielzahl von Wettbewerberprodukten, welche durch hohe Qualität, aber geringeren Funktionsumfang gekennzeichnet sind.

Der deutsche Kunden- und Wettbewerbsmonitor HR-Software analysiert den Status quo des Einsatzes von Software in Personalabteilungen. Insgesamt werden neun Bereiche untersucht, um sämtliche Facetten der Personalarbeit zu beleuchten. Darunter sind "Klassiker" wie die Lohn- und Gehaltsabrechnung oder die Zeiterfassung, aber auch neuere Disziplinen, wie beispielsweise E-Learning. Ziel der Erhebung ist es, einerseits die intransparente Marktlage im Hinblick auf die Produktvielfalt für Personalverantwortliche zu erklären und andererseits die Hersteller von Personalsoftware bezüglich der konkreten Bedarfe der Unternehmen zu informieren.

Die Ergebnisse zeigen, dass gerade in größeren Unternehmen überwiegend SAP-Software eingesetzt wird. Klein- und Mittelständler bedienen sich dagegen eher am Portfolio anderer Hersteller und setzen generell Software in weniger Bereichen der Personalarbeit ein. Diese Diskrepanz offenbart sich deutlich am Beispiel Recruiting/Bewerbermanagement: Lediglich vier Prozent der Unternehmen mit bis zu hundert Mitarbeitern setzen in diesem Tätigkeitsfeld Software ein - bei den Großunternehmen sind es dagegen bereits fünfzig Prozent.

Die HR-Manager zeigen sich weitgehend zufrieden mit ihren gewählten Softwarelösungen und sind in der Regel bereit, diese weiterzuempfehlen. Bestnoten in der Einschätzung durch die Personaler erreichen dabei meist Anbieter aus dem "SAP-Verfolgerfeld", die sich häufig auf einen bestimmten Bereich der HR-Arbeit spezialisieren. Etwa ein Fünftel der Befragten plant in den nächsten zwei Jahren die Anschaffung neuer HR-Software. Besonders gefragt ist hierbei Software im Bereich der Dokumentenverwaltung bzw. der digitalen Personalakte - ein Zeichen der zunehmenden Digitalisierung und des gleichzeitigen Bedeutungsverlusts des Aktenordners. Gerade vor diesem Hintergrund ist es für die Zukunft wichtig, dass sich auch kleinere Unternehmen mit dem Thema HR-Software auseinandersetzen. Demgegenüber müssen sich die HR-Softwarehersteller der Wünsche der Unternehmen bewusst sein. Der deutsche Kunden- und Wettbewerbsmonitor HR-Software setzt genau hier an und liefert die notwendigen Informationen, um beide Parteien zusammen zu bringen.

Für weitere Informationen oder bei Fragen zur Studie, wenden Sie sich bitte an Herr Jan Schaller
(+49 [0]228 97143-48 | j.schaller@eupd-research.com) oder unsere Pressestelle.

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