Intershop verzeichnet deutlich verbesserte Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr

(PresseBox) (Jena, ) .
- Produktumsatz (Lizenzen und Wartung) wächst um 21 %
- Starke Neukundenentwicklung dank höherer Marktpräsenz
- Gestärkte Finanzlage: Operativer Cashflow von +2,5 Mio. Euro


Die Intershop Communications AG (ISIN: DE000A0EPUH1), führender unabhängiger Anbieter innovativer Lösungen für den Omni-Channel-Commerce, hat im ersten Halbjahr 2015 seine Geschäftsentwicklung deutlich verbessert. So hat sich der positive Trend der ersten drei Monate des Jahres im zweiten Quartal bestätigt.

Insgesamt verzeichnete Intershop im ersten Halbjahr zwar weiterhin wie erwartet rückläufige Umsätze von 21 Mio. Euro (-12 %). Auf vergleichbarer Basis - bereinigt um den Verkauf des Online-Marketing-Geschäfts - fiel das Minus mit 3 % jedoch deutlich geringer aus. Gute Fortschritte erzielte Intershop bei der verstärkten Ausrichtung auf das Produktgeschäft. Die Produktumsätze (Lizenzen und Wartung) wuchsen kräftig um 21 % auf 7,3 Mio. Euro. Damit erhöhte sich der Anteil des Produktgeschäfts am Gesamtumsatz von 26 % auf 35 %. Getragen wurde die gute Entwicklung vor allem von den Lizenzverkäufen, die um 43 % auf 3,4 Mio. Euro zunahmen. Die Wartungsumsätze legten um 7 % auf rund 4,0 Mio. Euro zu. Im Servicegeschäft lagen die Umsätze mit rund 13,6 Mio. Euro aufgrund des Verkaufs der Online- Marketing-Tochter SoQuero und der bereits kommunizierten Umsatzrückgänge bei zwei Großkunden um 23 % unter dem Vorjahr. Bereinigt um diese Effekte verzeichnete Intershop auch hier eine positive Umsatzentwicklung (+7 %).

Jochen Moll, Sprecher des Vorstands der Intershop Communications AG: "Die Entwicklungen im ersten Halbjahr machen Mut und bestärken uns darin, den Umbau von Intershop vom Serviceunternehmen zu einem ganzheitlichen Omni-Commerce-Lösungsanbieter weiter voranzutreiben. Durch die gestiegene Marktpräsenz mit Hilfe unseres stetig wachsenden Partnernetzwerks verzeichnen wir erheblich mehr Neukundenabschlüsse als noch vor Jahresfrist."

Höhere margenstarke Produktumsätze sowie eine verbesserte Kostenstruktur führten im ersten Halbjahr zu einem Bruttoergebnis von 8,8 Mio. Euro, was eine Steigerung der Bruttomarge um 10 Prozentpunkte auf 42 % bedeutet. Die betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um 21 % auf 9,4 Mio. Euro, was primär auf die gesunkenen Vertriebs- und Marketingkosten (-33 %) zurückzuführen ist. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich auf Plus 1,4 Mio. Euro nach einem Minus von 2,2 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) fiel mit -0,5 Mio. Euro (Vorjahr -4,3 Mio. Euro) ebenfalls erheblich besser aus. Das Halbjahresergebnis nach Steuern lag bei -0,6 Mio. Euro (Vorjahr: -4,4 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie lag bei -0,02 Euro. Im Vorjahr stand ein Wert von -0,14 Euro zu Buche.

Auch die Liquiditätssituation hat sich seit dem Jahresende 2014 klar verbessert. Die liquiden Mittel stiegen von 6,4 Mio. Euro auf 7,7 Mio. Euro. Der operative Cashflow erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 0,5 Mio. Euro auf 2,5 Mio. Euro.

Jochen Moll: "Durch den positiven Cashflow und das im Juli ausgereichte Darlehen im Volumen von 6 Mio. Euro verschaffen wir uns die benötigten finanziellen Spielräume, um mit weiteren Produktinnovationen im hart umkämpften Wettbewerb bestehen zu können. Dabei hilft uns auch die erneute Einstufung unserer B2B-Lösung in die Kategorie 'Leader' durch die Branchenanalysten von Forrester Research."

Der Zwischenbericht der ersten sechs Monate 2015 steht zum Download unter http://www.intershop.de/... bereit.

Diese Mitteilung enthält Aussagen über zukünftige Ereignisse bzw. die zukünftige finanzielle und operative Entwicklung von Intershop. Die tatsächlichen Ereignisse und Ergebnisse können von den in diesen zukunftsbezogenen Aussagen dargestellten bzw. von den nach diesen Aussagen zu erwartenden Ergebnissen signifikant abweichen. Risiken und Unsicherheiten, die zu diesen Abweichungen führen können, umfassen unter anderem die begrenzte Dauer der bisherigen Geschäftstätigkeit von Intershop, die geringe Vorhersehbarkeit von Umsätzen und Kosten sowie die möglichen Schwankungen von Umsätzen und Betriebsergebnissen, die erhebliche Abhängigkeit von einzelnen großen Kundenaufträgen, Kundentrends, den Grad des Wettbewerbs, saisonale Schwankungen, Risiken aus elektronischer Sicherheit, mögliche staatliche Regulierung, die allgemeine Wirtschaftslage und die Unsicherheit bezüglich der Freistellung gegenwärtig verfügungsbeschränkter liquider Mittel.

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