Hessen setzt auf den Automotive-Sektor

Staatssekretär Abeln: Rhein-Main soll Pilotregion werden
(PresseBox) (Darmstadt, ) In einer Podiumsdiskussion beim 5. Hessischen Zuliefertag des Rationalisierungs- und Innovationszentrums der Wirtschaft (RKW) Hessen in der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt erläuterte Bernd Abeln, Staatssekretär im Hessischen Wirtschaftsministerium, dass die Hessische Landesregierung den Automobilzuliefersektor auch zukünftig als wichtige Branche in Hessen fördern will. Die Unternehmensdichte und das umfassende Know-how in Forschung und Entwicklung zeichnen den Automobilstandort Hessen und speziell die Rhein-Main-Region zwischen Mainz und Aschaffenburg aus. Daher will sich die Landesregierung darum bemühen, die Zulieferer neben der Einbindung in das Projekt „Staufreies Hessen“ auch in weitere verkehrstechnische Projekte einzubeziehen.

„Die Rhein-Main-Region ist nicht nur aufgrund der Verkehrsdichte dafür prädestiniert“, so Martin Proba, Geschäftsbereichsleiter der IHK Darmstadt. So werden im Kreis Darmstadt-Dieburg Cockpits gefertigt und am Untermain wurden bereits vor 25 Jahren der Fahrer- und der Beifahrerairbag zur Serienreife gebracht. Zeitweise kamen auch 90 Prozent der in Deutschland verbauten Lenkräder aus der Region. Aufbauend auf diese Kompetenzen sind viele weitere Produkte und Dienstleistungen entstanden. Diese erstrecken sich von der Systementwicklung über Simulationstechniken bis hin zu Praxistests und Crashtests von Automobilen, so dass die Wertschöpfungskette von Forschung bis Produktion in der Region abgedeckt ist.

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Martin Proba
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