Kronkorken sollen Niveau der Mülltrennung noch einmal steigern

Agentur Machbar gewinnt Etat gegen renommierte Mitbewerber
(PresseBox) (München, ) Um das hohe Niveau der Mülltrennung in der bayerischen Landeshauptstadt zu festigen und sogar noch weiter zu steigern, haben die Abfallwirtschaftsbetriebe München (AWM) die Aktion „Müll – Besser trennen“ ins Leben gerufen. Ab September sollen die Münchener Bürger nun unter anderem mit Großplakaten zur verbesserten Abfalltrennung aufgerufen werden. Umgesetzt wird die Kampagne von der inhabergeführten Agentur „Machbar“.

Zwar kommt die Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2004“ zu dem Schluss, dass 92 Prozent der Deutschen den Umweltschutz für wichtig oder sehr wichtig halten. Doch die Themen Müllvermeidung und –trennung sind nach wie vor nicht ausreichend im öffentlichen Bewusstsein verankert. Auch wenn die Mülltrennung, wie in München, bereits ein sehr hohes Niveau erreicht hat, finden die Mitarbeiter der städtischen Abfallwirtschaftsbetriebe doch immer wieder falsch befüllte Tonnen. Besonders in mehrgeschossigen Mietshäusern stoßen sie immer wieder auf Altpapier in Restmülltonnen oder leere Flaschen in der Biotonne. Und genau aus diesem Grund entschloss sich die AWM für die im September anlaufende Kampagne. „Die AWM will erreichen, dass die Mülltrennung in den Münchener Haushalten noch besser als bisher funktioniert“, erklärt Christian Hecker. Der Creative Director der inhabergeführten Agentur Machbar mit Hauptsitz in Kassel ist für die Umsetzung der geplanten Müll-
trennungskampagne verantwortlich. Dabei setzt Machbar nicht auf den erhobenen
Zeigefinger, sondern auf witzige Stolpersteine, die den Münchenern das Problem mit Augenzwinkern nahe bringen.

Und so entstanden unter anderem Plakate für Müllwagen und Großflächenwerbung,
Radiospots, eine Aktionswebsite sowie Aufkleber für die rund 390.000 Münchener Mülltonnen. Der Clou: Auf allen diesen Werbemitteln sind bekannte Abfall- und Alltagsworte falsch getrennt. „Medikam-¬ente“, „Kronk¬orken“ und „Klor-¬olle“ sind dabei nur drei Beispiele. „Das menschliche Gehirn stolpert ganz unwillkürlich über diese Begriffe und versucht, sie in ein sinnvolles Wort umzudeuten“, so Creative Director Hecker. Und zusammen mit der Mehrdeutigkeit des Aktionsslogans „Müll –Besser trennen!“, wurde so eine Brücke geschaffen zwischen dem falsch getrennten Begriff auf dem Plakat und der Aufforderung den Hausmüll noch besser als bisher zu trennen.

Die Idee überzeugte – immerhin setzte sich Machbar gegen einige renommierte Mitbewerber durch. Und so ist die AWM denn auch sehr zuversichtlich, dass es in München zukünftig nicht nur mit der Rechtschreibung, sondern auch mit der Mülltrennung klappt.

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