LMS Virtual.Lab Motion unterstützt Toshiba bei der Entwicklung innovativer Energieübertragungssysteme

Durch die Implementierung von LMS Virtual.Lab Motion realisiert Toshiba einen Simulationszeitgewinn von 50 Prozent
(PresseBox) (Leonberg, ) LMS teilte heute mit, dass der japanische Konzern Toshiba in seinem Unternehmensbereich Hochspannungssysteme die Mehrkörpersimulationssoftware LMS Virtual.Lab Motion eingeführt hat, um die Entwicklung innovativer Energieübertragungssysteme voranzutreiben. Entwurfs- und Entwicklungsteams bei Toshiba nutzen LMS Virtual.Lab Motion in großem Umfang, um die Bewegungsdynamik von bedeutenden Komponenten in großen und komplexen Schaltanlagen für Kraftwerke und Hochspannungsnetze technisch zu untersuchen. Mehrkörpersimulationslösungen von LMS werden bei Toshiba bereits seit langem eingesetzt, und die Entscheidung für LMS Virtual.Lab Motion fiel wegen der effizienten und bedienungsfreundlichen Modellierungsfunktionen und der engen Integration der gesamten Simulationskette von der Modellerzeugung bis zur Ergebnisbewertung.

Als Antwort auf die stringenten Entwurfs- und Entwicklungsanforderungen für Energieübertragungssysteme hat Toshiba ein umfangreiches Know-how aufgebaut, um das dynamische Betriebsverhalten kritischer sicherheitsrelevanter Komponenten mit virtuellen Prototypenmodellen zu simulieren. Eine der Kernproduktlinien der Sparte Hochspannungssysteme von Toshiba besteht aus innovativen Leistungstrennschaltern, die eine entscheidende Rolle dabei spielen, optimale Sicherheit in Hochspannungsübertragungsanlagen zu garantieren. Weil dabei extreme elektrische Hochspannungen beherrscht werden müssen, enthalten diese Leistungstrennschalter komplexe Schnellreaktionsmechanismen, die Isolationsgas in den Trennschalter pressen, um die Spannung sofort und vollständig abzuschalten.

"In LMS Virtual.Lab Motion erzeugte detaillierte Mehrkörpersimulationsmodelle unserer Leistungstrennschalter versetzen uns in die Lage, die Funktion dieser Mechanismen unter Hochgeschwindigkeitsbedingungen exakt zu analysieren und kritische Wechselwirkungen zwischen Schlüsselkomponenten zu optimieren", erläuterte Herr Ohda, Power and Industrial System R&D Center, Toshiba. "Mit Virtual.Lab sind wir in der Lage, Neukonstruktionen in jedem möglichen Worst-Case-Szenario virtuell zu testen. So stellen wir sicher, dass der Leistungstrennschalter die elektrische Hochspannung in jeder Situation zuverlässig unterbricht."

Mit der Implementierung von LMS Virtual.Lab Motion erwartet Toshiba auch signifikante Effizienzzuwächse im Vergleich zum gegenwärtig angewendeten Simulationsprozess. "Die innovativen und bedienungsfreundlichen Modellierungsfunktionen in Virtual.Lab Motion erlauben uns, die Generierung von Simulationsmodellen zu beschleunigen und auf einfache Weise mehr Details in unsere Modelle zu übernehmen, um das dynamische Bewegungsverhalten von Neukonstruktionen genauer zu untersuchen", ergänzte Herr Ohda von Toshiba. "Von Virtual.Lab erwarten wir nicht nur 50% Zeitgewinn bei der Modellerzeugung, sondern auch deutliche Zeiteinsparungen beim Modifizieren bestehender Entwürfe und beim Analysieren verschiedener Entwurfsalternativen."

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