Forschung für Innovationen / Jubiläum: 15 Jahre Microsoft Research

Rick Rashid with MS Product Boxes (PresseBox) (München, ) Seit 1991 hat Microsoft Research hunderte Produktinnovationen entwickelt. Dazu gehören zahlreiche Komponenten in Windows Vista wie Suchmechanismen oder Windows SuperFetch, das den Zugriff auf häufig genutzte Anwendungen beschleunigt, TrueSkill-Rangliste für Xbox, das Konzept für den Tablet PC, Datenbank-Funktionen in SQL Server oder Anti-Spam-Filter in Microsoft Office Outlook. Nicht nur Microsoft, auch zahlreiche Industrie- und Forschungspartner profitieren von der interdisziplinären Arbeit. So war die Entwicklung der Image-Modellierung wegweisend für die gesamte Computergrafik-Industrie.

Mehr als 700 Forscher arbeiten in weltweit fünf Labors von Microsoft Research, häufig in Zusammenarbeit mit akademischen Forschungseinrichtungen. Dabei entstanden bislang mehr als 3.700 Veröffentlichungen auf 55 Gebieten, von der Informatik über die Nanotechnologie bis hin zur Medizin. Das Konzept ist weiterhin einmalig, da es ein offenes Forschungsmodell mit einem effektiven Technologietransfer zu Microsofts Produktentwicklern und Industriepartnern verbindet. Zudem werden regelmäßig Startup-Firmen durch das "IP (Intellectual Property) Ventures Program" unterstützt.

"Von Anfang an hat Microsoft Research eine offene Umgebung bereitgestellt, in der die besten Computer-Wissenschaftler zusammenarbeiten, um schwierige Probleme zu lösen und neue Ideen zu entwickeln", sagt Bill Gates, Chairman von Microsoft. "Während der letzten 15 Jahre haben unsere Forscher erstaunliche Fortschritte in vielen Bereichen erzielt." Dieser Erfolg ist vor allem dem interdisziplinären Ansatz zuzuschreiben: "In den 15 Jahren hat sich Microsoft Research zu einer vielfältigen Organisation entwickelt, in der nicht nur Computerwissenschaftler, sondern auch Psychologen, Soziologen, Anthropologen und Ärzte an Innovationen arbeiten. Sie kümmern sich um die Bedürfnisse von Menschen weltweit, von der digitalen Vernetzung bis hin zu gesellschaftlichen Herausforderungen", so Rick Rashid, Senior Vice President von Microsoft Research.

Die Bandbreite der aktuellen Forschungsprojekte ist groß: Visualisierungs-Technologien ermöglichen zum Beispiel durch die Kombination von Windows Live Local mit Bus-Routen oder Fahrradwegen neuartige hybride Karten. Durch die Verbindung von Web Services, Künstlicher Intelligenz und Sensoren können mobile Geräte aktiv Entscheidungen treffen, zum Beispiel ob das Handy einen Anruf durchgestellt oder nicht, da gerade ein wichtiges Meeting läuft. Maus und Monitor lassen sich ersetzen, indem Bilder und Daten auf Tischplatten oder Wände projiziert und durch Gesten bearbeitet werden. Neue Grafiktechnologien bieten realistischere virtuelle Welten, etwa für interaktive dreidimensionale Spiele und Simulationen. Im Forschungslabor in Bangalore in Indien wird an zahlreichen Technologien gearbeitet, die die Probleme in Entwicklungsländern adressieren. Dazu zählen Multi-Mouse und Lernsoftware, die einen Rechner für mehrere Schulkinder gleichzeitig nutzbar macht, und ein Jobvermittlungsprogramm für Haushaltshilfen, das ohne Schriftsprache funktioniert.

In Deutschland unterstützt Microsoft Research Projekte unter anderem an der Freien Universität Berlin, am DFG-Forschungszentrum Matheon und an der Universität Kassel.

Über Microsoft Research

Microsoft hat es sich zur Aufgabe gemacht, Grundlagen-Forschung und angewandte Forschung in den Bereichen Computerwissenschaften und Software-Engineering zu leisten. 1991 wurde der Forschungsbereich unter dem Namen Microsoft Research - kurz MSR - in Redmond gegründet. Weitere Forschungslabore befinden sich im Silicon Valley, in Cambridge (England), Bangalore (Indien) und in Bejing in China. Die Forschung konzentriert sich auf vier Themen: das Lernen und Begreifen von Maschinen ("machine learning and perception"), Programmiergrundlagen und -Werkzeuge ("programming principles and tools"), Systeme und Arbeiten in Netzwerken ("systems and networking"), and das Zusammenspiel von Systemen ("interactive systems"). Weitere Informationen gibt es unter http://research.microsoft.com.

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