Die BMW Mobile Tradition auf der Geneva Classics.

(PresseBox) (München, ) Erstmals in diesem Jahr öffnen vom 6. bis 8. Oktober die Geneva Classics ihr Pforten. Die BMW Mobile Tradition präsentiert in den Ausstellungshallen am Genfer See auf 550 Quadratmeter vier Geschichten aus der reichhaltigen Tradition der weißblauen Marke.
Kompromisslos offen: Fast acht Jahrzehnte BMW Roadster.

Seit nahezu acht Jahrzehnten sind die Bayerischen Motoren Werke einem Fahrzeugkonzept treu, das aus den Anfängen der Automobilisierung stammt - und das doch nie aktueller war: dem Roadster. Einen der ersten, den Dixi 3/15 PS Ihle, wird ebenso zu sehen sein wie einen der berühmtesten: die Rennlegende der 30er Jahre, der BMW 328. Vor genau 70 Jahren betrat er mit einem Donnerschlag die Szene. "Erstes Rennen, erster Sieg", so titelten im Jahre 1936 die Zeitungen nach dem Erfolg am Nürburgring, der den Auftakt für eine beispiellose Rennkarriere bildete. Das damalige Kalkül, den neuen Sportwagen als allererstes gleich in der prestigeträchtigen Rennklasse bis zwei Liter antreten zu lassen, war für BMW also perfekt aufgegangen. Dass damals auch noch BMW Fahrer Ernst Jakob Henne am Steuer saß, konnte den Ruhm nur noch größer machen: schließlich war Henne, ein Sympathieträger unter den Rennfahrern, nach seinen Geschwindigkeitsweltrekorden auf zwei Rädern der "schnellste Mann der Welt" und trug den stolzen Titel "das weiße Phantom". Neben einer Serienausführung des BMW 328 zeigt die Mobile Tradition auch die Replika des BMW 328 Mille Miglia Roadsters aus dem Jahr 1940.

Ästhetik pur: Die BMW Coupés.
Ein weiterer Schwerpunkt widmet sich dem Thema der BMW Coupés und ihrer Tradition der Eleganz, die im Sommer 2006 mit der Vorstellung des neuen BMW 3er Coupés fortgesetzt wurde. Hierzu werden drei Exponate zu sehen sein, deren Ästehik bis heute besticht: So stieß BMW in der Vorkriegszeit mit dem eleganten 327 erstmals in die automobile Oberklasse vor. Das Sportcoupé war in vielen stilistischen Details wegweisend. Erstmals fasste der BMW 327 Kotflügel, Scheinwerfer und Motorhaube organisch zusammen. Auch das außen auf dem Kofferraumdeckel angebrachte Reserverad war voll verkleidet und selbst das von innen beleuchtete Nummernschild wurde in die Karosserie integriert. Mit dem auf Wunsch lieferbaren 80 PS-Sechszylinder aus dem BMW 328 galt der Beau als Souverän der Autobahn. Mindestens soviel Sein wie Scheinen lautete in den 50er Jahren erneut der Anspruch, den der BMW 503 erfüllte. Das stilistisch vollendete Coupé BMW 503 trug den weltweit ersten in Serie gebauten Leichtmetall-Achtzylinder unter der Haube. "Kein Protz, sondern edle Rasse hinter beinahe bescheidenen Formen, die ein Äquivalent zum herrlichen Achtzylindermotor bilden", schrieb man dem Coupé ins Stammbuch. Das Konzept mit feinen Linien und zurückhaltend-eleganter Sportlichkeit führte Anfang der 1970er Jahre zum rassigen BMW 3.0 CSi, der mit seiner ungestümen Kraft auf geniale Weise Eleganz mit höchster Sportlichkeit verband. Das Sechszylinder-Coupé stellte die Basis für ungezählte Wettbewerbserfolge von Werkswagen und Privatfahrern in aller Welt.

Geländesport: Hindernislauf für neue BMW Technologien.
Doch nicht nur intensive Fahrerlebnisse auf vier Rädern begründen den markentypischen Ruf von BMW. Die Geschichte des BMW Motorradbaus ist gespickt mit Innovationen. Beispielhaft können die Besucher der Geneva Classics die Entwicklung des Fahrwerks anhand dreier Exponate nachvollziehen. Die Teleskopgabel in der BMW R12 als auch der Monolever in der R80 G/S sowie der Paralever der R1100 GS werden zu sehen sein. Alle drei technische Lösungen sind nicht nur das Ergebnis ingeniöser Cleverness sondern auch sportlicher Höchstleistung: der Geländesport diente von Anfang an der Erprobung von Innovationen.

Das Neue BMW Museum
Auf der Geneva Classics präsentiert sich auch das neue BMW Museum, das 2007 nach Umbau und Erweiterung an gewohnter Stelle am Münchner Petuelring seine Pforten öffnen wird. Das BMW Museum wird die Leidenschaft und die Innovationskraft der Marke zum Ausdruck bringen. Technik und Ästhetik finden hier zur Synthese. Der Besucher wird fasziniert durch eine große Themen- und Produktvielfalt sowie durch eine innovative Ausstellungsgestaltung und Medienarchitektur. Das Neue BMW Museum ist Teil eines neuen BMW Markenerlebnis am Standort München, das die Besuchern in direkter Nachbarschaft zur Konzernzentrale und zum Olympiapark mit der BMW Welt, BMW Museum und der Werksführung erwartet. Auf der Geneva Classics werden Infodisplays und ein Architekturmodell über das Neue BMW Museum informieren.

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Manfred Grunert
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