Wurm-Autor sucht den perfekten Schädling

67 neue Mitglieder der Spamta Wurm-Familie in den vergangenen Tagen erschienen
Spamta.FQ (PresseBox) (Duisburg, ) Die flutartige Verbreitung von verschiedenen Spamta Wurm-Varianten lässt nicht nach. In den vergangenen sieben Tagen wurden 67 neue Exemplare von den PandaLabs identifiziert.
Alle Muster der Wurm-Familie sind sehr ähnlich. Unterschiede gibt es im Nachrichtentext, der als Köder benutzt wird, in der Größe und dem Format der verseuchten Datei, die an die Mail angehangenen ist oder auch in den Dateien, die auf den infizierten Rechnern kopiert werden. Variieren kann auch die Meldung, die während der Installation des Wurms angezeigt wird. So öffnet die CY-Variante den Notepad und zeigt eine Reihenfolge unsinniger Zeichen an, während Spamta.FQ ein Fenster mit der Meldung, dass das Update Programm erfolgreich installiert wurde, anzeigt.

Die Absicht, die hinter der massenhaften Verbreitung verschiedener Spamta-Würmer steckt, ist ziemlich klar: Möglichst viele unterschiedliche Varianten in Umlauf bringen, um die Möglichkeit einer Infektion zu erhöhen. Was der Programmierer letztendlich damit bezweckt ist jedoch nicht so offensichtlich, da die Auswirkungen des Versands von typischen E-Mail Würmern den Aufwand des Wurm-Autors nicht rechtfertigen.
Die Experten der PandaLabs gehen davon aus, dass die immer wieder neu auftauchenden und leicht veränderten Spamta-Würmer lediglich Test-Versionen sind, nach deren Vorbild der Wurm-Autor einen schädlichen Code entwickeln möchte, der in kurzer Zeit eine große Anzahl von Rechnern infizieren kann. Findet er das passende Exemplar, wird er den Schädling wohl mit weiteren Features ausstatten, um seine wahren Absichten zu realisieren und weitaus schädlichere Aktivitäten auszuführen, so mutmaßen die Experten.

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