Zamek investiert mit SAP und Steeb in die Zukunft

Düsseldorfer Nahrungsmittelhersteller führt mySAP ERP ein
(PresseBox) (Düsseldorf, ) Der Düsseldorfer Nahrungsmittelhersteller Zamek hat sich für die Einführung einer mySAP ERP-Lösung entschieden. Mit der SAP-Mittelstandslösung will das von Bernhard Zamek in dritter Generation geführte mittelständische Familienunternehmen ein vollständig integriertes ERP-System als Branchenlösung für die Lebensmittelindustrie mit direkter Verknüpfung zum Rechnungswesen schaffen. Beratungs- und Umsetzungspartner ist das führende SAP-Systemhaus Steeb Anwendungssysteme.

Was hat Zamek zu diesem Schritt bewogen? Welche Ziele verfolgt das Unternehmen mit dieser Entscheidung?

Zamek-Geschäftsführer Jörg G. Steffan über die Gründe für die Einführung eines neuen integrierten IT-Systems: „Mit der Entscheidung für mySAP ERP investieren wir in die Wettbewerbsfähigkeit und in die Zukunft unseres Unternehmens. Ein vollständig integriertes ERP-System als Branchenlösung für die Lebensmittelindustrie mit direkter Verknüpfung zum Rechnungswesen wird unsere Geschäftsprozesse effizienter und transparenter machen. Das gilt vor allem für den nun möglichen vollintegrierten Produktionsplanungsprozess vom Vertrieb bis zur Maschine. Ein wichtiger Vorteil besteht auch darin, dass allen Auswertungen im Finanz- und Controllingbereich eine einzige Datenbasis zugrunde liegt. Mehrfacherfassungen und Schnittstellenproblematiken werden nach Einführung der integrierten Lösung der Vergangenheit angehören. Ein wesentlicher Fortschritt für das Controlling wird in der Nutzung des verwirklichten „Drill-Down-Prinzips“ bestehen, mit dem von übergeordneten, verdichteten Zahlen auf die Detailebenen heruntergeblendet werden kann. Ebenfalls sehr wichtig ist für uns, dass die Anforderungen an die Standards gemäß Basel II, IFRS („International Financial Reporting Standards“), und GdPdU („Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen“) erfüllt werden. Die Einführung von mySAP ERP ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung des Familienunternehmens Zamek.“

Am Auswahlverfahren nahmen vier bereits sehr gut vorselektierte Unternehmen teil. Nach Auswertung der abgegebenen Pflichtenhefte schieden zwei davon aus und zwar, weil entweder das Branchen-Know-how nicht in ausreichendem Maße vorhanden war oder weil das Unternehmen die Gesamtintegration vom Personalmanagement über die komplette Supply Chain nicht ausreichend bieten konnte.

Übrig blieben zwei Anbieter, welche die SAP-Mittelstandslösung mySAP ERP anboten. Dabei handelte es sich um einen großen SAP-Partner und um die SAP-Tochter Steeb Anwendungssysteme GmbH. Die Entscheidung fiel schließlich für Steeb, weil bei Steeb alle für Zamek wichtigen Kriterien erfüllt sind.

Zamek IT-Leiter Jürgen Bendel zum Auswahlprozess: „Für die SAP-Mittelstandslösung haben wir uns entschieden, weil sie alle unseren branchen- und unternehmensspezifischen Anforderungen lückenlos abdeckt. Das gilt auch für branchenkritische Anforderungen an das Produktionsplanungs-Modul, die zum Teil vor einigen Jahren bei SAP noch nicht so erfüllt wurden, wie wir dies benötigen. Dabei handelt es sich um Dinge wie die mehrgleisige Mengenverfolgung parallel in Stück und in Gewicht etc. in Verbindung mit der Abbildung der Artikelhierarchie vom Transportgebinde bis zur Endverbraucher-Einheit, um die direkte Waagenanbindung und Scannerfunktionalitäten als Voraussetzung für eine lückenlose Chargenrückverfolgung vom Endprodukt zurück bis zur Maschine und zum eingesetzten Rohstoff und natürlich um die in der Nahrungsmittelindustrie eminent wichtigen Rezepturfunktionalitäten, die es ermöglichen, neben den reinen Zutaten und Ingredienzien Kochanweisungen und Technologien zu hinterlegen. Was uns bei der SAP-Lösung darüber hinaus besonders zugesagt hat, sind die Integration des Qualitätsmanagements in die einzelnen Funktionsmodule und die Benutzerfreundlichkeit des Systems.

Bei der endgültigen Entscheidung für den ausführenden Beratungspartner ging es dann bei gegebener Produktgleichheit um die Frage: Welcher Partner passt besser zu uns? Um das herauszufinden, mussten sich die für das Projekt vorgesehenen Berater in Workshops vorstellen. Sie sollten uns zeigen, wie gut sie uns verstanden haben. Bei den Steeb-Beratern war in den Workshops zu spüren, dass sie wie Mittelständler denken und fühlen, dass sie von der Chemie her zu uns passen. Das gab letztendlich den Ausschlag. Steeb ist so etwas wie ein „Mittelständler für Mittelständler“. Dass hinter Steeb ein Großunternehmen steht, welches zudem für die Produktqualität verantwortlich ist, gibt uns zusätzliche Sicherheit.“

Zur Einführung ist ein Phasenkonzept vorgesehen, nach welchem in der ersten Phase die Module FI (Finanzwesen), CO (Controlling), MM (Materialwirtschaft), SD (Vertrieb), HR (Personalwesen) und WM (Lagerwirtschaft) ‑ alle inkl. QM-Bestandteil ‑ eingeführt werden sollen. In einem kurzfristig zu erstellenden Feinkonzept wird die Frage entschieden werden, ob das Modul PP (Produktionsplanung) auch schon in der ersten Phase mit eingeführt oder in die zweite Phase verlegt wird, in der die Vertriebslösung CRM implementiert werden wird. Die erste Phase soll bis zum 30.06.2007, die zweite Phase bis zum 30.06.2008 abgeschlossen sein.

Die integrierte SAP-Lösung ersetzt eine heterogene IT-Landschaft mit diversen Softwaremodulen verschiedener Hersteller, die nach dem Best-of-Breed-Ansatz (Einsatz unterschiedlicher Produkte für verschiedene Teilgebiete) zusammengestellt waren. Mit der SAP-Portallösung wird künftig eine einheitliche und benutzerfreundliche Bedienerführung realisiert.

Für Steeb-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kemna belegt die Entscheidung von Zamek den Trend zu modernen Softwaresystemen: „Leistungsfähige ERP-Lösungen unterstützen das Management bei den ökonomischen Herausforderungen. Mittelständische Unternehmen wollen heute insbesondere die Flexibilität steigern und auf der Basis von besseren und schneller verfügbaren Informationen die Strukturen und Prozesse einfacher anpassen. Eine vollständig integrierte SAP-Lösung bildet hierfür die beste Grundlage.“

Kurzprofil Zamek: Die Zamek-Gruppe produziert und vermarktet hochwertige, sichere Lebensmittel, die dem Kunden das Arbeiten in der Küche erleichtern. Dabei ist Zamek in verschiedenen Märkten tätig. Neben Artikeln für den Endverbraucher wie Suppen, Saucen und Fertiggerichten, die über die Schienen des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) vertrieben werden, liefert das Unternehmen Produkte für Großküchen und für die weiterverarbeitende Industrie. Das im Familienbesitz befindliche Unternehmen wurde 1932 von Bernhard Zamek gegründet. Es wird heute in dritter Generation vom Geschäftsführenden Gesellschafter Bernhard Zamek II geführt und beschäftigt etwa 600 Mitarbeiter. Produziert wird in Düsseldorf und in Dresden. Im Jahr 2005 wurde ein Umsatz von ca 120 Mio. Euro erwirtschaftet.

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