Minister Glos: Deutlich mehr Ausbildungsplätze für zunehmende Bewerberzahl

Logo BMWi (PresseBox) (Berlin, ) Zur heute von der Bundesagentur für Arbeit vorgelegten Bilanz des Berufsberatungsjahres 2005/2006 erklärt das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie:

Die Industrie- und Handelskammern haben auch in diesem Jahr bisher 33.300, die Handwerkskammern 25.200 neue Ausbildungsplätze eingeworben und damit die Zusage im Ausbildungspakt wiederum erheblich übertroffen. 33.000 Betriebe wurden gewonnen, erstmals auszubilden. Die Zahl der Ausbildungsverträge konnte in Industrie und Handel um 11.700 (+4 %) und im Handwerk um 2.300 (+1,6 %) gesteigert werden. Dies zeigt, dass die anspringende Konjunktur mittlerweile auch den Ausbildungsmarkt erreicht hat. Da gleichzeitig die Zahl der Bewerber stark anstieg (+22.100) muss immer noch für viele eine berufliche Startchance gefunden werden.

Bundesminister Glos: "Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt wird am 16. Oktober 2006 Gegenstand der Beratungen von Bundesregierung und Wirtschaft im Lenkungsausschuss des Ausbildungspaktes sein. Trotz beeindruckender Erfolge müssen alle Beteiligten jetzt ihre Anstrengungen nochmals intensivieren. Ich bin zuversichtlich, dass alle unvermittelten Jugendlichen wie im Vorjahr ein Ausbildungsangebot erhalten werden und dadurch die Zahl der unvermittelten Jugendlichen bis zum Jahresende deutlich gesenkt werden kann." Hierzu stehen neben den unbesetzten Ausbildungsplätzen auch die betrieblichen Einstiegsqualifizierungen zur Verfügung. Mit 32.600 Angeboten hat die Wirtschaft auch hier ihre Paktzusage übertroffen, die Bundesregierung hat die Zahl der Plätze, die gefördert werden können, von 25.000 auf 40.000 aufgestockt.

Bundesminister Glos: "Ich werde mich weiterhin für die Modernisierung und Stärkung unseres bewährten dualen Ausbildungssystems einsetzen. In diesem Jahr sind fünf neue Berufe eingeführt worden, 14 Berufe, in denen 125.000 Lehrlinge ausgebildet werden, sind modernisiert worden. In der Sitzung des Pakt-Lenkungsausschusses im Juli unter meinem Vorsitz haben wir die schwierige Situation der Jugendlichen besprochen, die schon seit mehreren Jahren einen Ausbildungsplatz suchen. Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz hat uns zugesagt, dass die Schulen zusätzliche Anstrengungen zur Verbesserung der Ausbildungsreife unternehmen. Damit wird die Ausbildungsleistung der Wirtschaft und insbesondere der kleinen und mittleren Unternehmen, nachhaltig unterstützt."

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