SCHEMA GmbH auf der tekom-Jahrestagung 2006 (Halle 9, Stand 40)

XML-Spezialist SCHEMA präsentiert Innovationen rund um die Dokumentationsprozesse
(PresseBox) (Nürnberg, ) Nürnberg. Die Beteiligung an der diesjährigen tekom-Jahrestagung steht bei der SCHEMA GmbH ganz im Zeichen optimierter Prozesse für die Erstellung und Publikation technischer Dokumentationen. Der XML-Spezialist präsentiert an seinem Messestand das Documentation Production Center (DPC) – eine Lösung, die gemeinsam mit dem Partner SEAL Systems realisiert wurde. Damit können Unternehmen sämtliche Prozesse der Erstellung und Verteilung von Produktinformationen standardmäßig in ihre kaufmännischen Geschäftsabläufe integrieren. Das ERP-System, beispielsweise SAP R/3, ist dabei die übergeordnete Steuereinheit. Während des Kongresses können sich Besucher über den Funktionsumfang des DPC informieren. In ihrem Vortrag stellen Johannes Hesel, Vorstand der SEAL Systems AG und Stefan Freisler, Geschäftsführer der SCHEMA GmbH, ein mögliches Anwenderszenario vor.

Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt liegt auf der Realisierung von DITA (Darwin Information Typing Architecture) mit dem ST4 DocuManager. DITA, eine Strukturbeschreibung für technische Texte und Produktinformationen, wurde von der Organization for the Advancement of Structured Information Standards (OASIS) entwickelt. Auf der tekom-Jahrestagung zeigen die Spezialisten der SCHEMA, wie DITA künftig mit dem ST4 DocuManager umgesetzt werden kann.

Die diesjährige tekom-Jahrestagung findet vom 8. bis 10. November 2006 in den Rhein-Main-Hallen in Wiesbaden statt.

DPC – standardmäßige Integration des Dokumentationsprozesses in die kaufmännischen Geschäftsabläufe

Mit der Partnerlösung von SCHEMA und SEAL Systems wird die Erstellung und Publikation der technischen Produktinformationen standardardmäßig in die Geschäftsprozesse integriert. Das ERP-System ist dabei das steuernde System, aus dem heraus der Auftrag für die Erstellung der Technischen Dokumentation erfolgt. Die Direct Publishing Lösung von SEAL Systems sammelt die benötigten Metadaten und PDF-Dokumente aus dem ERP-System ab und stellt fest, welche Informationen fehlen. Diese werden dann automatisch bei SCHEMA ST4 angefragt. Somit erhält die Technische Redaktion unmittelbar über das System die Information, welche Teildokumentationen für diesen Auftrag noch erstellt werden müssen.

Da das Redaktions- und Content Management System SCHEMA ST4 bidirektional mit dem ERP-System kommuniziert, ändern sich Objekte in SCHEMA ST4 automatisch, wenn das korrespondierende Objekt in SAP geändert wird und umgekehrt. Darüber hinaus kann der Projektverantwortliche jederzeit auch über das SAP-System den Projektstatus der Dokumentation abrufen und verfolgen.

DITA mit dem ST4 DocuManager realisieren

Das Redaktions- und Content Management System ST4 DocuManager verfügt künftig über eine DITA-Komponente, mit der aus den vorhandenen Informationsstrukturen und -bausteinen auch wieder DITA-Dokumente erzeugt werden können. Damit kann die Erstellung Technischer Dokumentationen, Produktinformationen und Texte für e-Business-Anwendungen signifikant vereinfacht werden. DITA ist eine Strukturbeschreibung für Texte, die Inhalte nach themenorientierten Textbausteinen (topics) unterschiedlichen Typs gliedert. Die Wiederverwendung dieser Bausteine über Referenzen aus verschiedenen Kontexten heraus soll eine mehrfache Verwendung von Text ermöglichen, ohne dass redundante Kopien angelegt und gepflegt werden müssen. Für eine flexible Klassifikation der Textbausteine definiert DITA ein Vererbungsschema für Informationsbausteine, ihre Eigenschaften, Metadaten und Verarbeitungsprozesse (specialization). Die Strukturbeschreibung für DITA-Texte erfolgt mit Hilfe einer XML-DTD (document type definition), der so genannten topic DTD.

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