Freiheit bei der Speicherwahl

Medienbasiertes Information Lifecycle Management mit DOXiS Archiv
(PresseBox) (Neustadt, ) Für jedes Archivierungsszenario das richtige Speichersystem – diese Freiheit ermöglicht das DOXiS Archiv mit seinem DOXiS Virtual Storage Manager. SER-Archiv-Kunden können aus der ganzen Palette auf dem Markt befindlicher Speichertechnologien wählen und auch flexibel von einem Speichermedium auf das andere wechseln. Das virtuelle Medienkonzept ermöglicht einfaches Kopieren der archivierten Daten ohne Migrationsaufwand – die Voraussetzung für Information Lifecycle Management.

Mit dem DOXiS Archiv realisieren Unternehmen ein effizientes Information Lifecycle Management (ILM) – ein Konzept aus Prozessen und Technologien, mit dem die Informationen eines Unternehmens über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg entsprechend ihrem Wert aktiv verwaltet werden. Anhand von Regeln, die Dokumente und Geschäftsprozesse priorisieren sowie Kostenbetrachtungen und gesetzliche Bestimmungen berücksichtigen, werden die Informationen automatisch gespeichert und auf dem jeweils optimalen Storage-Medium vorgehalten. Dazu bietet das DOXiS Archiv die Möglichkeit, verschiedenste Speichersubsysteme anzuschließen, z.B. alle Arten von festplatten-basierten SANs (Storage Area Networks), aber auch CAS (Content Adressed Storage) wie EMC Centera, IBM Total Storage DR550 sowie den NetApp Filer. Darüber hinaus unterstützt DOXiS Bandroboter und Jukeboxen für optische Medien und Kombinationsgeräte wie den SERarchiveStore. Durch die Vielfalt an unterstützten Systemen ist es möglich, einen optimalen Speichermix zusammenzustellen.

Garant für Flexibilität: Virtuelles Medienkonzept

Voraussetzung für die Flexibilität bei der Wahl des Speichermediums ist das virtuelle Medienkonzept von SER. Dies bedeutet, dass sämtliche unterstützten Speichersubsysteme in Datencontainer, sog. „virtuelle Oberflächen“, beliebiger Größe geteilt werden. Die Datencontainergröße wird hierbei dem kleinsten eingesetzten Speichermedium angepasst. In einem Verbund-Szenario mit Festplatten, optischen Medien und Bändern würde z.B. die Größe einer Seite eines optischen Mediums (z.B. 15 GB bei UDO) als Größe für alle Datencontainer herangezogen. Durch diese Teilung können Datencontainer flexibel von einem Speichersubsystem auf ein anderes verlagert werden.

Die Umsetzung auf das jeweilige physikalische Speichermedium erfolgt durch den DOXiS Virtual Storage Manager transparent im Hintergrund. Er steuert die tatsächliche Verteilung der „Datenpakete“ auf die physikalischen Medien. Damit lässt sich in jeder individuellen Kundensituation eine optimale Balance aus Leistungs- und Kostenanforderungen herstellen. Das Konzept der Virtualisierung macht die Datenarchivierung unabhängig vom tatsächlich verwendeten Speichermedium und ermöglicht den einfachen Wechsel der Medien auch während des Aufbewahrungszeitraums. Entscheidet man sich im Lauf der Zeit z.B. für eine neue Technologie mit höherer Kapazität, müssen die Daten nicht aufwendig von dem alten auf das neue Medium migriert werden, sondern werden lediglich auf das neue Medium kopiert. Eine Überarbeitung der Indizes ist nicht notwendig. Durch die „virtuelle WORM“ lassen sich vielfältige Speicher-Szenarien realisieren: So können z.B. Daten mit einer geringen Rückgriffshäufigkeit auf ein kostengünstigeres Medium verlagert werden. In gleicher Weise lassen sich Szenarien wie die komplette Verlagerung des Primärspeichers auf einen Sekundärspeicher oder die Realisierung eines medienbasierten HSM (Hierarchical Storage Management) umsetzen.

Die ILM-Komponenten Retention- und Cache-Management

Weitere Bestandteile des DOXiS Information Lifecycle Management sind neben der Medienverwaltung das Retention Management und das Cache Management. Das Cache-Management bewirkt, dass im Rahmen des ILM bereits auf Massenspeicher für die Langzeitarchivierung verlagerte Einzeldokumente oder Akten bei Bedarf wieder in einen schnellen, temporären Cache-Speicher kopiert werden. Dies kann automatisiert geschehen, z.B. wenn ein ehemaliger Patient in einem Krankenhaus nach zehn Jahren ein zweites Mal aufgenommen wird. Die Erfassung seiner Patientennummer im Krankenhausinformationssystem löst die Recherche nach seiner Patientenakte im Langzeitarchiv aus. Sie steht dann vor der ersten Recherche wieder auf einem schnellen Speicher bereit.

Das Retention Management der DOXiS iECM Suite stellt sicher, dass archivierte Daten und Dokumente genau so lange im Archiv verbleiben, wie es gesetzlich vorgeschriebene Aufbewahrungsfristen oder firmeninterne Vorgaben jeweils erfordern. Ist das Ende ihres Lebenszyklus erreicht, können sie zur Löschung freigegeben werden. Dabei wird zu jedem Daten- und Dokumentenbestand im DOXiS Archiv ein separates „Retention Rules Repository“ angelegt, das zur Verwaltung der Aufbewahrungsfristen dient.

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