Airbus-Debakel: konomy fordert neue Wissenskultur in Unternehmen

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(PresseBox) (Offenbach, ) Mangelhaftes Wissensmanagement gehört vermutlich zu den Hauptursachen für die verzögerte Auslieferung des Airbus 380 und das dadurch ausgelöste Desaster beim EADS-Konzern. Zu dieser Einschätzung gelangt Andreas Hoffmann, Geschäftsführer des Wissensmanagement-Softwareherstellers konomy technologies, aufgrund einer Betrachtung des Airbus-Debakels. Die einzelnen Standorte, Fachabteilungen und Managementhierarchien hätten die Entwicklung des neuen Großraumflugzeugs weitgehend losgelöst voneinander betrieben, ohne für einen ausreichenden Informationsfluss zu sorgen.

Nach Beobachtung von konomy-Chef Andreas Hoffmann ist das Airbus-Debakel kein Einzelfall. Er schätzt, dass der deutschen Wirtschaft durch falsches oder fehlendes Wissensmanagement jährlich Verluste in Milliardenhöhe entstehen. "Nur die Großprojekte wie Airbus werden an das Licht der Öffentlichkeit gespült. Tausende von kleineren Projekten leiden aber unter denselben Schwierigkeiten", sagt Hoffmann und beschreibt ein Beispiel:
"Mitarbeiter A verzweifelt seit Tagen an einem Problem, dass Mitarbeiter B aus der Nachbarabteilung in fünf Minuten lösen könnte. Nur: Wer bringt die beiden zusammen?"

Andreas Hoffmann fordert die deutsche Wirtschaft zu einer neuen Wissenskultur in den Unternehmen auf. Insbesondere starre Hierarchien und fest gefahrene Strukturen führten oftmals nur zur oberflächlichen Nutzung der Ressource Wissen. "Nur dort, wo Regeln kritisch hinterfragt, verschiedene Unternehmensbereiche in einen Zusammenhang gebracht und andere Meinungen als hilfreiche Hinweise gesehen werden, entsteht eine fruchtbare Kultur der Wissensverbreitung", sagt der konomy-Chef. Die Einführung einer Wissensmanagementsoftware allein sei nicht genug, es müsse auch eine Wissenskultur geschaffen werden. "Was wir in Deutschland in dieser Frage brauchen, ist ein Klima der Offenheit. Es sollte Mitarbeitern möglich sein, auch mal eine "dumme" Frage zu stellen, ohne gleich den Verlust der Reputation befürchten zu müssen. Auch externe Meinungen zu Fachthemen der eigenen Abteilung sollten ernst genommen werden, gerade wenn sie von althergebrachten Ansichten abweichen", fordert konomy-Geschäftsführer Andreas Hoffmann.

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