VoIP forciert Regulierung und DSL-Verbreitung

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(PresseBox) (Düsseldorf, ) Triple-Play, ADSL2+, VDSL – diese Begriffe stehen bei den Telekommunikations-Konzernen aktuell für Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit. Die digitale Revolution ist zur Chefsache geworden. Bisheriger Höhepunkt ist ein Wettbewerb der Städte um den Titel 'T-City', verbunden mit einer kostenlosen Digitalisierung ihrer Netze. Das herkömmliche Festnetz spielt in den Plänen der Konzerne dagegen keine Rolle mehr. Der Hauptgrund seines Fortbestandes reduziert sich auf den garantierten Umsatz, erzielt mit der verordneten Zwangsbündelung durch die Netzbetreiber. Technologisch ist die Festnetz-Telefonie längst ausgereizt und durch Voice-over-IP inzwischen sogar überflüssig.

Laut dem Branchenverband Bitkom telefonieren derzeit bereits elf Prozent der deutschen Haushalte über VoIP. Reihenweise verabschiedeten sich die Endverbraucher in den letzten Monaten vom traditionellen Festnetz, um künftig über das Internet zu telefonieren. Auf Grund dieser Entwicklung, und auf Druck der EU lenkte die Bundesnetzagentur ein und verordnete die Deutsche Telekom unlängst dazu, ihren Wettbewerbern Anfang 2007 erstmals entbündelte DSL-Anschlüsse bereitzustellen. Die Wechselwanderungen der Kunden und die Nachfrage nach Breitband-Internet werden damit an Dynamik weiter zulegen. Die Kunden der alternativen Anbieter können künftig dank des reinen DSL-Zugangs auf den Telefonanschluss verzichten und die Grundgebühr einsparen. Dagegen werden Vollanschluss-Anbieter wie T-Com, Arcor und Versatel weiter unter Druck geraten.

Inzwischen verfügt der Markt über mehr als 60 VoIP-Anbieter, die sich unterteilen in reine VoIP-Provider und DSL-Anbieter, bei denen Internettelefonie im DSL-Paket enthalten ist. Mit Blick auf die neuen Angebote von reinen DSL-Anschlüssen ab Anfang 2007, bieten unabhängige VoIP-Dienste wie sipgate für Verbraucher wesentliche Vorteile. Ähnlich wie ein Email-Dienst sind diese VoIP-Dienste an jedem Internetanschluss nutzbar. Der Kunde kann seinen DSL-Anbieter beliebig wählen, ohne Auswirkungen auf seinen Internet-Telefonanschuss fürchten zu müssen. Dazu gehört auch, dass die bereitgestellte Ortsrufnummer bei einem DSL-Anbieterwechsel erhalten bleibt.

Die VoIP-Services der DSL-Provider bieten ihren Kunden weniger Flexibilität. Internettelefonie ist oftmals auf den DSL-Anschluss des jeweiligen Anbieters begrenzt. Wechselt der Kunde den DSL-Provider, verliert er seinen VoIP-Anschluss. Zusätzlich verfällt die Ortsrufnummer oder es entstehen Portierungskosten bei deren Mitnahme. Die Trennung des Dienste-Anbieters vom Zugangs-Provider macht deshalb Sinn. Der Verbraucher bleibt unabhängiger und kann flexibel auf die zu erwartende Neuordnung des DSL-Marktes Anfang 2007 reagieren.

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Wilhelm Fuchs
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