140 Besucher und Verbands-Ehrengäste beim 4. Unternehmertag der Glasurit-Plattform ColorMotion in der Frankfurter Börse

Dem Kostendruck mit konkreten Lösungen die Luft rauslassen
BASF (PresseBox) (Münster, ) Viele Unternehmen der Karosserie- und Lackierbranche sind besorgt. Ihre Rahmenbedingungen haben sich in vielen Fällen deutlich verschlechtert. Automobilhandel und Versicherungswirtschaft drehen an der Schraube "Stundenverrechnungssatz", der Servicepreis stagniert auf niedrigem Niveau, die Service-Intervalle haben sich stetig verlängert und die Schadenshäufigkeit hat abgenommen. Fahrzeuge werden technisch komplexer und mit immer mehr Innovationen ausgestattet, was ständige Weiterbildungsmaßnahmen zwingend verlangt oder gar eine Reparatur durch den Autohandel. Unter dem Strich steigt der Druck auf die Karosserie- und Lackierbranche und nimmt weiter zu. "Unter Druck! Mehr Arbeit für weniger Geld?" lautete daher das provokante, aber doch so realitätsnahe Motto beim 4. Unternehmertag der Glasurit-Plattform ColorMotion in der Frankfurter Börse.

Wie sehr dieses Thema unter den Nägeln brennt, zeigt die große Teilnehmerzahl von über 140 Gästen. Joachim Straßner, Vertriebsleiter Glasurit Deutschland, und Klaus Dartmann, ColorMotion-Manager, begrüßten darunter unter anderem Ehrengäste wie Friedrich Nagel, Präsident des Zentralverbandes Karosserie- und Fahrzeugtechnik (ZKF), und Elmar Fuchs, Geschäftsführer des Bundesverbandes der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen (BVSK) e.V. und Geschäftsführer autorechtaktuell.de

Klaus Dartmann brachte das Thema in seiner Einleitung schnell auf den Punkt. "Die Menschen haben im Vergleich zu 1991 heute aufgrund der gestiegenen Kosten und im Vergleich zum geringeren Einkommensanstieg real weniger Einkommen und müssen gleichzeitig mehr und länger arbeiten. Gleiches gilt natürlich auch für die Karosserie- und Lackierbetriebe." Joachim Straßner empfahl den Betrieben: "Setzen Sie auf die unternehmerische Komponente und institutionalisieren Sie zum Beispiel einen professionellen Vertrieb." Auf dem Weg zum "Erfolg unternehmen" sehen er und ColorMotion-Manager Klaus Dartmann das Kundenbindungs- und Entwicklungsprogramm ColorMotion als einen wichtigen Begleiter: "Es ist eine Initiative für gegenseitigen Erfolg, also der Erfolg unserer Kunden, der dann auch unser Erfolg ist. Wir machen den Kunden in der Tat erfolgreicher", so Straßner und Dartmann.

Stefan Höslinger, ColorMotion-Team, gab den Besuchern wertvolle Anregungen mit auf den Weg. Neben dem Aufbau professioneller Vertriebsaktivitäten, im Idealfall mit eigenem Kundenbetreuer, sollten sie überprüfen, ob sich nicht zum Beispiel Vertriebspartnerschaften lohnen ("Ein Abkommen mit einem ganz anderen Dienstleister wäre doch mal überlegenswert, also gemeinsame Projekte mit dem Ziel, wie andere Unternehmen auch, Kunden noch enger zu binden oder auch erst zu gewinnen"). Grundsätzlich auf den Prüfstand gehörten auch immer die Service- und Beratungsqualität sowie die Markt- und Kundenorientierung. Und natürlich müssten auch die Vertriebskommunikation und die Verkaufsaktivitäten generell verbessert werden. Nichts tun aber sei grundfalsch: "Wenn Sie etwas einreißen lassen, zweifelhafte Verträge abschließen oder sich auf mindestens ebenso zweifelhafte Deals einlassen, geraten Sie schnell auf die Verliererseite. Lassen Sie daher nichts einreißen und treten Sie bei Verhandlungen aller Art auch selbstbewusst und nicht als Bittsteller auf."

Um die Erkenntnisse wirklich in den Arbeitsalltag mitzunehmen, wurde es dann bei den Workshops ganz konkret. Hier ging es um Stundenverrechnungssätze (Referenten: Andreas Schneeloch und Dennis Danisch, vom ColorMotion-Team), Kundengruppen, Marktbearbeitungsansätze und Nutzenargumentationen (Referenten: Stephanie Tölle, XY Design, Albrecht Kaltenhäuser, ColorMotion Team), Verhandlungsstrategien (Referent: Professor Dr. Bernd Ruping, FH Osnabrück) und Verträge (Referent: Stefan Kniefert, LL.M. Rechtsanwälte Harnischmacher, Löer, Wensing, Münster-Hiltrup).

Als Abschluss der Veranstaltung wurden Fragen der Teilnehmer von einer Podiumsrunde beantwortet. Branchenexperten waren hier Herr Friedrich Nagel, ZKF Präsident, und Herr Elmar Fuchs.

Auf große Resonanz stieß auch die ColorMotion-Dienstleistungsbörse. Hier gab es Informationen zu ColorMotion, zu den Glasurit-Services, zu Online-Angeboten oder aber eine Erfolgsgeschichte des Color Motion-Mitglieds BOYA, ein Karosserie- und Lackierbetrieb aus Hildesheim. Der stieg jüngst in das Geschäftsgebiet "Karosserieveredelung" ein, befolgte also konsequent die Empfehlung, auch mal über andere Geschäftsfelder nachzudenken.

"Alle Unternehmer haben beim Unternehmertag wertvolle Impulse mit nach Hause genommen", bilanzierte ColorMotion-Manager Klaus Dartmann. "Denn ein Betrieb, der bei dem sprichwörtlichen 'Druck auf die Marge' nicht reaktiv, sondern vorausschauend handelt, hat schon gewonnen. Um unseren Kunden solche Wettbewerbsvorteile zu ermöglichen, agieren wir schon seit Jahren als Partner für die Branche", ergänzte Glasurit-Vertriebsleiter Joachim Straßner.

ColorMotion: Netzwerk mit immateriellem Mehrwert Die "Erfolg unternehmen"-Veranstaltungsreihe in der Frankfurter Börse war dabei nur einer der Bausteine des ColorMotion-Netzwerks, das seinen Mitgliedern zudem Seminare und Trainings, Marketing-Service-Leistungen sowie einzelfallbezogene Unternehmensberatung bietet. Dahinter steht die Grundhaltung des Lackherstellers BASF Coatings AG, mit der Marke Glasurit, seinen Kunden neben den Produkten selbst einen zusätzlichen immateriellen Mehrwert zu bieten - und umfassende strategische Unterstützung in angespannter Wirtschaftslage ist tatsächlich "unbezahlbar". Weitere Informationen zum Thema ColorMotion findet man unter www.colormotion.de

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BASF Coatings GmbH
Glasuritstraße 1
D-48165 Münster

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