Arago Buildme: Neue Entwicklungsumgebung für servicebasierte Webanwendungen

Kurze Entwicklungszeiten und schnelles Time-to-Market im Zeichen von Web 2.0 und SOA
(PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Die Arago AG vermarktet ab sofort unter dem Namen Arago Buildme ihre Entwicklungsumgebung für Portale und Webapplikationen. Das auf Java und XML basierende Application Framework unterstützt Web-Services sowie serviceorientierte Architekturen und deckt damit wesentliche Anforderungen bei der Entwicklung von zeitgemäßen Webanwendungen ab. Zahlreiche fertige Framework-Module und Schnittstellen verkürzen die Entwicklungszeiten besonders für Vertriebs- und E-Business-Portale deutlich.

Obwohl erst jetzt unter diesem Namen auf dem Markt, ist Arago Buildme ein bewährtes und ausgereiftes Entwicklungs-Framework für Java- und XML-basierte Webapplikationen: Die Entwicklungsumgebung wurde schon 2001 für die Projektabteilung des IT-Dienstleisters entworfen. „Der mit den Trends Web 2.0 und SOA einhergehende Bedarf nach Entwicklungsumgebungen für servicebasierte Anwendungen hat uns bewogen, das Framework auch außerhalb unserer eigenen Projekte zum Einsatz zu bringen“, erklärt Technikvorstand Hans-Christian Boos. „Dabei gehen wir völlig neue Wege in der Framework-Architektur, mit der sich wieder verwendbare Services schnell und vor allem sicher entwickeln lassen.“

Vier unabhängige Schichten sorgen für Flexibilität
Auf Basis eines innovativen technologischen 4-Schichtensystems (4-Tiers) verwaltet Arago Buildme Datenanbindungen, Funktionalitäten, Prozesse und Darstellung voneinander unabhängig. Bei gleichen Datenquellen lassen sich so unterschiedliche Services für ganz spezifische Prozesse individuell abbilden.
Das Arago 4-Schichtenmodell folgt so dem Grundsatz, die Darstellung auf der Ebene der Frontends vom Geschäftsprozess zu entkoppeln:
Auf der untersten Ebene, der Datenschicht (Data Layer), findet die Anbindung der Anwendung oder des Portals an Datenbanken, EAI-Systemen oder sonstige Datenquellen statt. Auf der Funktionsebene (Functional Layer) lassen sich wieder verwendbare Kern- oder Programmfunktionen erstellen, ohne dass Eingriffe an der Datenschicht notwendig sind. Auf der Prozessebene (Process Layer) erfolgt der Zugriff auf die Bausteine aus dem Data- und Functional Layer, um individuelle Applikationen oder Services zu formen. Die visuelle Anpassung am Frontend erfolgt in der obersten Schicht, der Darstellungsebene (Layout Layer). Gleiche Services lassen sich so unabhängig voneinander individualisieren, ohne dass diese Anpassungen die drei unteren Schichten berühren. „Mit dem 4-Schichtensystem lassen sich neue Funktionen, Prozesse, Services und Mandanten leicht und schnell integrieren“, fasst Boos die wichtigsten Vorteile zusammen.

Zahlreiche fertige Module verkürzen die Zeit bis zur Marktreife
Neben der so gewonnenen Flexibiltät profitieren Portalentwickler auch von vielen fertigen Modulen und Funktionen, so dass sich die Entwicklungszeiten erheblich verkürzen. Insbesondere vertriebsbezogene Funktionen stehen „out of the box“ zur Verfügung: Mit zahlreichen Modulen für die Kunden- und Produktverwaltung sowie für die Vertriebssteuerung und das Vertriebscontrolling werden alle wichtigen Anforderungen im gesamten Vertriebsprozess abgedeckt.

Von Haus aus sichere Anwendungen entwickeln
Da für die Entwicklung von Webanwendungen das Thema Sicherheit oberste Priorität besitzt, hat Arago Wert darauf gelegt, dass das Framework „secure by design“ ist. So ist eine so genannte Finit State Machine (Endlicher Automat) integriert, die jede Eingabe oder Aktion daraufhin überprüft, ob sie zum Zeitpunkt der Ausführung erlaubt ist oder nicht. Das Framework hält darüber hinaus spezielle Funktionen bereit, die typische Sicherheitslöcher wie Cross-Site-Scriptings von vornherein zu verhindern helfen. Mit diesen Voraussetzungen lassen sich Anwendungen entwickeln, die sogar den strengen Anforderungen von Bankenrevisionen standhalten.

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arago Institut für komplexes Datenmanagement AG
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Asswin Zabel
arago AG - Leiter Marketing & Kommunikation
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