Vorstoß für mehr Sicherheit: Kartendienstleister B+S Card Service versiegelt Kartenterminals

Zusätzliche Sicherheitsmaßnahme soll Trickbetrüger von der Manipulation von Kartenlesegeräten abschrecken und Händlern und Verbrauchern als Gütesiegel dienen
(PresseBox) (Frankfurt, ) "Wir werden alles unternehmen, damit das Vertrauen der Verbraucher und Händler in Kartenzahlungen erhalten bleibt", äußerte Helmut Schmid, Geschäftsführer des Frankfurter Kartendienstleisters B+S Card Service, mit Blick auf eine neue Betrugsvariante. In den letzten Monaten war es zu Diebstählen und Manipulationen von Kartenterminals gekommen. Das Ziel der Täter: durch Manipulation des Gerätes Kartendaten der Kunden nebst Geheimzahl auszuspähen und diese anschließend mit gefälschten Karten an ausländischen Geldautomaten missbräuchlich einzusetzen.

Um dieser Betrugsvariante entgegenzuwirken, entwickelte B+S zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen. Das Unternehmen arbeitet dabei mit allen Netzbetreibern und Terminalherstellern eng zusammen. Im Vordergrund steht die Einführung eines Sicherheitssiegels. Damit sollen ab Mitte April 2007 alle neu ausgelieferten Geräte (d.h. PIN-Pad, Terminal und Basisstation) ausgestattet werden. Das Siegel besteht aus einem Hologramm, das so gestaltet ist, dass es beim Öffnen des Gehäuses bricht. So kann der Händler bei regelmäßiger Gerätekontrolle einen eventuellen Manipulationsversuch sofort erkennen.

Auch beim Handel bereits installierte Geräte werden sukzessive mit dem neuen Siegel ausgestattet. Zusätzlich wird das Unternehmen neue Online-Sicherheitsmaßnahmen entwickeln, um eine noch umfassendere Terminalsicherheit gewährleisten zu können.

Gleichzeitig warnt das Unternehmen aber vor Panikmache. "Zurzeit werden circa 550.000 Terminals im deutschen Markt genutzt. Die Anzahl der Manipulationsfälle ist mit nur vier Fällen in Deutschland dabei bislang extrem niedrig. Denn bereits seit der Einführung von Kartenzahlungen dürfen im Handel nur Kartenlesegeräte eingesetzt werden, die über eine Sicherheitszulassung des Zentralen Kreditausschusses (ZKA) verfügen. Die hier getroffenen technischen Maßnahmen haben sich als äußerst sicher erwiesen ", so Helmut Schmid.

Für weitere Gegenmaßnahmen setzt B+S auf eine gemeinsame Vorgehensweise von Kriminalpolizei, Terminalherstellern und Karten-dienstleistern und rät Händlern in hauseigenen Kundenzeitschriften, Newslettern und Begleit-Infos zur gleichen Sorgfalt wie beim Umgang mit 500 Euro-Scheinen. Die angebrachten Siegel sollten regelmäßig kontrolliert werden. Außerdem wird empfohlen, keine fremden Personen an das Terminal zu lassen und Service-Techniker vor der Geräte-Wartung nach dem Ausweis zu fragen bzw. im Zweifelsfall - durch Kontroll-Anruf bei der B+S Hotline - den Service-Besuch bestätigen zu lassen. Im Falle eines am Siegel erkennbaren Manipulationsversuches oder bei einem Einbruch sollten Händler sofort die B+S Hotline informieren. B+S entscheidet dann über einen Terminaltausch.

Weiterhin setzt das Unternehmen auf die flächendeckende Einführung von EMV, den Einsatz moderner POS-Terminals und Karten mit Chip. Mit weiterer Verbreitung dieses Standards und kopiersicherer Chips werden es - so die Meinung des Unternehmens - Betrüger in Zukunft noch schwerer haben, Karten zu fälschen und missbräuchlich einzusetzen

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