Subcontracting: Produkte und Innovationen frei Haus

Neueste Entwicklungen aus den Bereichen Werkstoffe, Verfahren und Fertigung
(PresseBox) (Hannover, ) Vom 16. bis 20. April wird die Subcontracting, internationale Leitmesse der Zulieferung von Werkstoffen, Komponenten und Systemen für den Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau, auf der HANNOVER MESSE 2007 erneut zum zentralen Anlaufpunkt für Konstrukteure, Produktions­verantwortliche und Entscheider aus den Bereichen Einkauf und Beschaffung. In den Messehallen 3 bis 5 präsentiert diese Leitmesse nahezu das gesamte Angebot an Zulieferung und Dienstleistungen für die gesamte Prozesskette - von neuen Materialien und Werkstoffen über Fertigungsverfahren bis zum kompletten Produkt. Daneben stehen Themen wie Engineering sowie Konstruktions- und Planungs­dienstleistungen für die verschiedensten Technologiebereiche und Industriebranchen auf dem Programm.

Ein kleiner Vorgeschmack auf die Produkte von morgen

Hochfester Verbundwerkstoff

X. Fiber ist ein schälbarer Werkstoff, der von Daniel Gastel entwickelt und patentiert wurde. Dieser Verbundwerkstoff besteht aus einer Vielzahl von Schichten gewebter Fasern. Dazu gehören wahlweise Glas-, Kohlenstoff-, Aramid- und Keramikfasern oder eine Mischung von zwei oder mehr dieser Fasern. Die Schichten werden untereinander mit einem duroplastischen Harz verklebt, der laut Hersteller der fertigen Verbundscheibe sehr hohe technische Leistungen und eine ausgezeichnete Schälbarkeit verleiht. Die Firma Lameco & Inteline nennt als Vorteil vor allem die Leichtigkeit. Der Werkstoff kommt dem Wunsch der Gewichtseinsparung in der Konstruktion nach, um eine bessere Effizienz und mehr Nutzlast zu erreichen. Leicht und robust, wie der Werkstoff ist, ersetzt er vorteilhaft C-Stähle und rostfreie Stähle. Seine technischen Daten sind mit schälbaren Metallen vergleichbar. Er kann bis 230 Grad Celsius eingesetzt werden. Die mechanischen Eigenschaften bleiben bei erhöhtem Temperaturanstieg erhalten. Ein weiterer Vorteil liegt in der Handhabung. Die Folien können ohne Werkzeug manuell geschält werden. Zudem ist er sparsam. Die geschälten Folien bleiben eben und ohne Verformung. Sie können wieder verwendet werden.

Klebstoffaushärtung mit LED-Technologie

Der Einsatz der Technologie LED (Light Emitting Diode) bietet bei der Aushärtung von Klebstoffen prinzipiell eine Reihe von Vorteilen, heißt es bei Delo. So liegt die Lebensdauer von LED um den Faktor 20 höher als die von Entladungslampen. Die Intensität kann stufenlos zwischen null und 100 Prozent eingestellt werden. Der Einschaltvorgang liegt im Millisekundenbereich. Zudem sind LED Kaltlichtquellen, die keine Strahlung im nahen und mittleren Infrarot abgeben, die zum Erhitzen von Klebstoff oder Bauteil führen. Als erfolgreicher Systemanbieter stellt das Landsberger Unternehmen jetzt mit Delolux 80 eine völlig neue Generation von Aushärtelampen vor. Mit ihr sei es gelungen, eine sehr intensive Lichtquelle zur Aushärtung von Acrylaten und Epoxies zu entwickeln, die sich optimal in Fertigungsprozesse integrieren lässt.

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