Neue VoIP/TK-Lösungen verdrängen herkömmliche Telefonanlagen

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Bisher schreckten Firmen aufgrund der Komplexität und des hohen Investitionsbedarfs noch vor einer Umstellung ihrer Telefonie auf Voice-over-IP zurück. Neue Entwicklungen bei Dienstmerkmalen und Hardware machen die sanfte Migration zur Internet-Telefonie jetzt einfach und vergleichsweise kostengünstig. Je nach Ausgangslage wird dabei die herkömmliche TK-Anlage ersetzt, oder um den Bereich Voice-over-IP aufgerüstet. Ergebnis des Technikwechsels sind nicht nur Einsparungen bei den Telefonkosten. Mit Voice-over-IP benötigen Firmen nur noch ein Netzwerk für Sprache und Daten. Der Markt für herkömmliche Telefonanlagen gerät deshalb weiter unter Druck. sipgate gibt einen Überblick, wie Unternehmen die sanfte Migration zur Internet-Telefonie in Angriff nehmen können.

Mit Einbindung des Festnetzes können Firmen nahezu ohne Ausfallrisiko den Einstieg in die IP-basierte Telefonie vornehmen. So werden eingehende Gespräche wie bisher über das Festnetz zugestellt, ausgehende Telefonate führen Mitarbeiter jedoch kostengünstig per Internet-Telefonie. Erste ausgereifte VoIP/TK-Anlagen ermöglichen es Firmen jetzt, beide Telefoniearten für ihre Zwecke einzusetzen. Dazu gehören das 'VoIP-Gateway 5188' von AVM und das 'HiPath BizIP'-System von Siemens. Während die Siemens-Lösung die vorhandene Telefonanlage ersetzt und damit vor allem Firmen mit Erst- und Ersatzbedarf anspricht, ergänzt das VoIP-Gateway von AVM die bestehende TK-Anlage. Beide Systeme richten sich an Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern und zeichnen sich durch einen geringen Investitionsbedarf aus.

Das AVM 'VoIP-Gateway 5188' macht TK-Anlagen für bis zu acht Amtsleitungen VoIP-fähig. Alle vorhandenen Telefone können auch nach der Gateway-Integration weiter verwendet werden. Außer den Anschaffungskosten von 598,- Euro* fallen damit keine weiteren Investitionen an. Das Gateway wird zwischen dem ISDN-Mehrgeräte- oder Anlagenanschluss und der ISDN-Telefonanlage eingebunden. Vier S0-Schnittstellen erlauben bis zu acht Telefonate gleichzeitig, die wahlweise via Festnetz oder VoIP geführt werden können. Bei Internet-Telefonaten sorgt das Breitbandmanagement der '5188' für eine konstant hohe Sprachqualität.

Einen anderen Ansatz verfolgt Siemens mit der 'HiPath BizIP'. Das Siemens-System ist eine eigenständige VoIP/TK-Anlage, die mit dem ISDN- und Breitbandanschluss sowie dem LAN verbunden wird. Anders als bei herkömmlichen TK-Anlagen werden die Systemtelefone, wie der PC, an das LAN angeschlossen. Die Kosten für eine teure Telefonverkabelung können Unternehmen damit einsparen. Eine weitere Besonderheit ist die dezentrale Datenspeicherung der Siemens-Anlage. So bleiben unter anderem Sprachnachrichten und das Telefonbuch auch bei einem Systemausfall über die Systemtelefone abrufbar. Die Steuerungseinheit 'AD 20' kostet 299,- Euro*, die Systemtelefone '410 e' und '410 a' jeweils 239,-* bzw. 399,- Euro*.

Neben dem Investitions- und Integrationsaufwand ist die Weiterverwendung der Firmenrufnummern ein weiteres ausschlaggebendes Migrationskriterium. Um dieses zu gewährleisten, bietet sipgate das Dienstmerkmal 'sipgate für Telefonanlagen' an. Dabei nimmt sipgate die Kommunikation mit der VoIP/TK-Anlage auf, setzt als Absenderrufnummer die Firmennummer inklusive Nebenstelle und vermittelt das Telefonat über den Breitbandanschluss in die Telefonnetze. sipgate berechnet für den Service ausschließlich den üblichen Festnetz- oder Mobilfunk-Tarif. Unternehmen, die auf diese Art der Migration setzen, realisieren trotz Einbindung des Festnetzes dennoch das Einsparpotenzial von Voice-over-IP.

* Preise sipgate Onlineshop, inkl. 19 % MwSt, zzgl. 6,95 Euro Versand

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Wilhelm Fuchs
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